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    US-Religionsbotschafter: „Müssen jetzt am Ball bleiben“

    Der US-Religionsbotschafter Sam Brownback ist zufrieden mit den Ergebnissen des weltweit ersten Gipfeltreffens zur Religionsfreiheit. Man müsse weiter dafür sorgen, dass Religion als „Quelle des Guten“ wahrgenommen werde.

    Sam Brownback zufrieden mit Gipfel zu Religionsfreiheit
    „Wir sind an einem Schlüsselmoment angelangt, und ich denke, wir bewegen uns in die richtige Richtung“, so Brownback, US... Foto: epa Steve Pope (EPA)

    Der US-Religionsbotschafter Sam Brownback ist zufrieden mit den Ergebnissen des weltweit ersten Gipfeltreffens zur Religionsfreiheit. „Es war das erste Mal, dass wir solch eine Veranstaltung abgehalten haben, und ich denke, wir haben voll ins Schwarze getroffen“, äußerte sich Brownback bei einem Treffen des „Committee for Responsible Foreign Policy“, einer in Washington ansässigen Denkfabrik.

    "Wir haben voll ins Schwarze getroffen"

    Das Gipfeltreffen, das vergangene Woche stattgefunden hatte, könne zu einem Paradigmenwechsel im Umgang säkularer Regierungen mit religiösen Konflikten weltweit führen, so Brownback. An dem dreitägigen Treffen teilgenommen hatten hochrangige Diplomaten und Politiker aus 82 Ländern sowie mehrere Mitglieder der Trump-Administration, darunter Vizepräsident Mike Pence und Außenminister Mike Pompeo.

    „Schon lange ist Religion ein Thema, mit dem Regierungen einfach nicht richtig umzugehen wissen“, so Brownback. Religion werde oft als Quelle vieler Probleme gesehen, doch wüssten Regierungen auch, dass sie eine „Quelle des Guten“ sein könne. Die Antwort auf die Frage, wie man als Regierung mit der Religion umgehen solle, ist für Brownback leicht zu beantworten: „Man muss die Religionsfreiheit schützen.“ Regierungen sollten keine Partei für eine bestimmte Religion ergreifen. Zwar müssten Menschen eingesperrt werden, wenn sie im Namen von Religion Verbrechen begingen. „Aber ansonsten lässt man den Menschen ihre Freiheit“, betonte Brownback.

    "Sind an einem Schlüsselmoment angelangt"

    Der US-Botschafter für die Internationale Religionsfreiheit schlug zudem vor, dass die USA ihre Hilfsprogramme in Übersee-Ländern so reformieren, dass die Sicherung der Religionsfreiheit ein Kernziel sei. „Wir müssen jetzt am Ball bleiben“, so Brownback, um nicht an Fahrt zu verlieren, die man im Zuge des Gipfeltreffens aufgenommen habe. „Wir sind an einem Schlüsselmoment angelangt, und ich denke, wir bewegen uns in die richtige Richtung“, sagte Brownback. „Wir müssen nur den Druck aufrecht erhalten.“

    DT/mlu

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