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    Karlsruhe

    Die christliche Partei

    Knapp 66 200 Stimmen haben dem "Bündnis C" bei der Europawahl gefehlt, um ins Parlement einzuziehen. Doch die Partei gibt nicht auf.

    Das 'Bündnis C' gibt nicht auf
    Die Mitglieder der christlichen Partei stammten aus der „Partei Bibeltreuer Christen“ und „AUF – Partei für Arbeit, Umw... Foto: Andreas Arnold (dpa)

    Die Europawahl war ein Einschnitt für das „Bündnis C“. Knapp 66 200 Stimmen haben gefehlt, damit die Partei in das Parlement eingezogen ist. Doch die Bundesvorsitzende der noch relativ jungen Partei, Karin Heepen, ist zwar enttäuscht, aber will nicht aufgeben. Die Partei, die ihre Positionen vom biblischen Fundament her entwickeln will, ist 2015 gegründet worden.

    In der letzten Wahlperiode verfügte die Partei über einen Europaabgeordneten

    Die Mitglieder stammten aus der „Partei Bibeltreuer Christen“  und „AUF – Partei für Arbeit, Umwelt und Familie“. In der letzten Wahlperiode verfügte die junge Gruppierung mit Arne Gericke auch über einen Europabgeordenten. Der war zwar für die Familienpartei in das Europaparlament eingezogen, später jedoch zu „Bündnis C“ übergetreten. Er hatte sich der EKR-Fraktion angeschlossen, der etwa auch die britischen Konservativen angehört haben.

    Starke Nationen in einem starken Europa

    Die Bundesvorsitzende Karin Heepen ist davon überzeugt, dass es genügend Wähler gibt, die an einer Partei interssiert sind, die sich klar zum christlichen Menschenbild bekenne. Mit dieser Positionierung befände man sich diessseits des klassischen Links-Rechts-Schemas. Dies zeige sich auch in der Europapolitik. So plädiere man für starke Nationen in einem starken Europa.

    In welchen anderen Politikfeldern will „Bündnis C“ künftig Schwerpunkte setzen? Und wie soll sich die die Arbeit der Partei in Zukunft weiterentwickeln? Dies erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der "Tagespost" vom 19. Juni 2019. Kostenlos erhalten Sie diese aktuelle Ausgabe der Zeitung hier.

    DT

     

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