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    BND baut Anlage in Münchner Frauenkirche ab

    Nach heftiger Kritik in Kirchenkreisen und Teilen der Öffentlichkeit hat der Bundesnachrichtendienst einen seit Ende der 1980er Jahre angebrachten Funksignalverstärker wieder aus der Münchner Liebfrauenkirche entfernt.

    Zwiebeltürme
    Die BND-Funkanlage ist wieder aus dem Nordturm des Münchner Liebfrauendoms entfernt. Foto: Katharina Ebel

    Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat seine  umstrittene Funkanlage  im Nordturm des Münchner Liebfrauendoms abgebaut. Das bestätigte der Sprecher der Bundesbehörde, Martin Heinemann, in Berlin auf Anfrage der KNA. Es gebe damit keine technischen Vorrichtungen des BND mehr in der Kathedrale. Das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte erstmals über die Anlage vor einer Woche berichtet und damit in Kirchenkreisen und der Öffentlichkeit Kritik ausgelöst.

    Laut BND-Sprecher handelte es sich um einen Funksignalverstärker, der "seit Ende der 1980er" im Kirchturm angebracht war und zur internen Kommunikation des Geheimdienstes diente. Schon seit 2011 sei der "Repeater" aber nicht mehr genutzt worden.

    DT/KAP/KNA