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    Das niederländische Bistum Roermond bekommt demnächst einen neuen Bischof. Papst Franziskus nahm am Samstag den altersbedingten Amtsverzicht von Bischof Frans Wiertz an, wie der Vatikan mitteilte. Wiertz, der an diesem Tag 75 Jahre alt wurde, leitete die Diözese seit 1993. Zwischenzeitlich war er auch Stellvertreter Vorsitzender der Niederländischen Bischofskonferenz. Überschattet wurden die letzten Jahre seiner Amtszeit und die 450-Jahr-Feiern des Bistums Roermond 2009 durch das Bekanntwerden pädophiler Vergehen seines Amtsvorgängers Joannes Baptist Gijsen (1932–2013). Gijsen war von 1972 bis 1993 Bischof von Roermond.

    Das niederländische Bistum Roermond bekommt demnächst einen neuen Bischof. Papst Franziskus nahm am Samstag den altersbedingten Amtsverzicht von Bischof Frans Wiertz an, wie der Vatikan mitteilte. Wiertz, der an diesem Tag 75 Jahre alt wurde, leitete die Diözese seit 1993. Zwischenzeitlich war er auch Stellvertreter Vorsitzender der Niederländischen Bischofskonferenz. Überschattet wurden die letzten Jahre seiner Amtszeit und die 450-Jahr-Feiern des Bistums Roermond 2009 durch das Bekanntwerden pädophiler Vergehen seines Amtsvorgängers Joannes Baptist Gijsen (1932–2013). Gijsen war von 1972 bis 1993 Bischof von Roermond.

    Philipp Graf von und zu Lerchenfeld ist tot. Der katholische CSU-Politiker erlag in der Nacht auf Freitag im Alter von 65 Jahren einem Krebsleiden. Der Landwirt, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer aus Köfering im Landkreis Regensburg war seit 2003 Abgeordneter im Bayerischen Landtag und wechselte 2013 in den Bundestag. Von 2006 bis 2014 war er Vorsitzender des Diözesankomitees des Bistums Regensburg. Bischof Rudolf Voderholzer rief zum Gebet für ihn und seine Hinterbliebenen auf. Voderholzer sagte, er habe Graf Lerchenfeld „als einen noblen, ruhigen, absolut zuverlässigen und frommen Mann“ kennengelernt, „der seine Kompetenzen, seine Erfahrung, auch sein politisches Talent einbringt in die Gestaltung der Gesellschaft“. In Lerchenfelds Amtszeit im Diözesankomitee fielen wichtige kirchliche Ereignisse wie die nicht unumstrittene Reform der kirchlichen Räte, der Besuch von Papst Benedikt XVI. 2006 und der Katholikentag 2014 in Regensburg. Generalvikar Michael Fuchs erklärte, er habe den Adeligen als liebevollen Menschen in Erinnerung, der engagiert für seine Sache einsteht und „der auch auf den Tisch hauen konnte“.

    Monsignore Stefan Killermann (61) ist vom Eichstätter Domkapitel zum neuen Domdekan gewählt worden. Bischof Gregor Maria Hanke bestätigte die Wahl, die am 3. Dezember in Kraft getreten ist. Killermann übernimmt dieses Amt von Willibald Harrer (66), der seit 2010 Domdekan war. Harrer hatte den Bischof von Eichstätt um Versetzung in den Ruhestand gebeten. Für seinen Rückzug aus dem aktiven Dienst nannte Harrer persönliche, nicht zuletzt auch gesundheitliche Gründe. Bischof Hanke entsprach diesem Wunsch und dankte dem scheidenden Domdekan für seinen langjährigen Dienst. Der gebürtige Eichstätter Stefan Killermann ist Offizial des Diözesangerichts und seit 2004 Domkapitular. Er empfing 1982 die Priesterweihe. Nach mehreren Jahren in der Pfarrseelsorge des Bistums Eichstätt wurde er 1985 zum Dienst am Apostolischen Gerichtshof der Rota Romana in Rom freigestellt. 1998 kehrte er in sein Heimatbistum zurück und übernahm die Aufgabe eines Diözesan- und Vernehmungsrichters am Bischöflichen Offizialat. Dessen Leitung als Offizial übertrug ihm der Bischof von Eichstätt im Jahr 2002. Stefan Killermann ist auch Diözesanpräses des Kolping-Diözesanverbandes Eichstätt sowie Pfarradministrator am Heilig-Geist-Spital in Eichstätt. Willibald Harrer wurde vor vierzig Jahren, im Juni 1977, in Eichstätt zum Priester geweiht. 2001 wurde er Domkapitular und Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Eichstätt.

    kna

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