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    Multimedialer Glaubenskurs startet

    Was wissen wir von Gott? Mit dieser Frage beschäftigt sich die erste Folge des multimedialen Glaubenskurses von „Tagespost“, Youcat und Radio Horeb.

    Die Gottesvorstellungen der Alten waren oft auch durchwirkt mit Angst. Die Menschen spürten, dass sie ihr Leben nicht se... Foto: Nicolas Armer (dpa)

    Die Menschheit war immer schon „religiös“, wahrscheinlich gibt es kein einziges Volk und keine einzige Kultur, in der nicht etwas Göttliches, einer oder gleich mehrere Götter verehrt wurden. „Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr Nichts?” – lautet bis heute auch die erste Frage der Philosophie. Die Antworten, die darauf gegeben werden, ähneln sich; die meisten sagen: Man kann die Wirklichkeit nicht ohne Gott denken. Daran ändern auch die Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaft (etwa über Urknall, Zufall und Notwendigkeit, die Entstehung und Entwicklung menschlichen Lebens) nichts Grundsätzliches.

    Schon die frühen Zeugnisse der Religion sind Zeichen voll Ehrfurcht

    Schon die frühen Zeugnisse der Religion sind Zeichen voll Ehrfurcht, Schönheit, Dankbarkeit; man streute dem Schöpfer und Erhalter der Welt Blumen, ließ edle Düfte zu ihm aufsteigen und errichtete dem geheimnisvollen Urheber von allem prachtvolle Tempel. Machtvoll und stark war das Göttliche auf jeden Fall. Aber war es auch gut? Das Leben brachte doch Glück und Unglück in bunter Mischung.

    So waren die Gottesvorstellungen der Alten oft auch durchwirkt mit Angst: Wenn das Göttliche es nun böse mit mir meint? Die Menschen spürten, dass sie ihr Leben nicht selbst hergestellt hatten und dass dieses Leben wie eine Kerze im Wind war. Jeden Moment konnte es erlöschen und es war vielfältig bedroht. Sie konnten das Wetter nicht beeinflussen und nicht die Fruchtbarkeit ihrer Böden. Und wo gingen die Toten hin?

    Die Menschen fühlten sich in der Hand höherer Mächte

    Die Menschen fühlten sich in der Hand höherer Mächte. Oft versuchten sie diese durch Opfer zu beeinflussen; sie sagten sich: Wenn wir Gott das Beste geben, was wir haben, dann wird er uns begünstigen. Und so opferten sie Gott (oder den Göttern) Früchte, Tiere, ja sogar Menschen – ein Geschäft, das auf Gegenseitigkeit angelegt war.

    Warum das Volk Israel einen besonderen Instinkt für die göttlichen Dinge hatte, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 07. Februar 2019. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

    DT

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