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    München

    Junge Federn: Zehn Anregungen für Nächstenliebe III

    Hilfe anbieten, grüßen, für andere beten: Junge-Federn-Autorin Katrin Schwegele präsentiert die letzten Tipps zum Thema Nächstenliebe.

    Anregungen für Nächstenliebe
    Für einen anderen Menschen bei Gott Fürbitte zu halten, hat unvorstellbar große Wirkung. Foto: Corinne Simon (KNA)

    Im heutigen Beitrag gibt es die letzten Anregungen für nette Worte und freundliche Gesten, mit denen wir Nächstenliebe ganz einfach leben können.

    Siebtens: Hilfe anbieten

    Hilfsbereit, hilfsbereiter, Hilfe anbieten. Hilfe anzubieten, ist noch schöner als hilfsbereit zu sein. Denn: Du setzt der Bereitschaft, zu helfen, noch eine Krone auf: Du bietest die Hilfe von dir aus an. Achte dabei aufmerksam auf die Bedürfnisse des anderen, überlege, wie du ihm konkret behilflich sein kannst und mache ihm ein Hilfsangebot. Das erfordert durchaus etwas Mut – es kann sein, dass der andere die Hilfe ablehnt – das bedeutet aber nicht, dass er sich nicht freut, wahrscheinlich kann er es einfach selber und deine Geste bedeutet ihm trotzdem etwas. So oder so: Du erweist dem anderen damit einen großen Dienst!

    Achtens: Grüßen

    Grüßen ist ein wahres Wundermittel. Wer grüßt, wertschätzt den anderen und tritt in Beziehung mit ihm. Wichtig ist es, dabei möglichst Blickkontakt aufzunehmen. Ein „Guten Morgen!“ beim Bäcker, ein „Grüß Gott“, wenn dir eine Bekannte entgegenkommt oder ein freundlicher Gruß beim Gebetsabend sind nette Aufmerksamkeiten.

    Neuntens: Informationen merken

    Kennst du das? Jemand stellt sich vor und du vergisst seinen Namen noch im gleichen Augenblick. Es ist oft nicht leicht, aber sehr aufmerksam, wenn du dir den Namen und andere Informationen – wie Geburtstag oder Lieblingsschokolade – deines Gegenübers merkst. Wenn du später darauf zurückgreifen kannst, ihn mit Namen ansprichst, ihm zum Geburtstag gratulierst oder ihm seine Lieblingsschokolade schenkst, zeugt das von deinem Interesse an ihm. Kleiner Trick: Merke dir die Informationen bis zu einem unbeobachteten Moment und notiere sie dir dann in deinem Smartphone oder auf einem Zettel – so vergisst du sie nicht. Wenn du sie später brauchst, zaubere sie aus dem Hut und bringe den anderen ins Staunen.

    Zehntens: Für andere beten

    Wie kannst du im Verborgenen Gutes für andere tun? Richtig: mit Gebet. Für einen anderen Menschen bei Gott Fürbitte zu halten, hat unvorstellbar große Wirkung. Ohne, dass er es mitbekommt, erhält er wertvolle Unterstützung von dir. Besonderer Vorteil des Gebets: Es ist jederzeit möglich. Nach getaner Arbeit, nach gelebter Nächstenliebe, kommt das Beste zum Schluss: Wer nette Worte und freundliche Gesten großzügig verschenkt, kann sich selbst an der Freude des anderen erfreuen. Was gibt es Schöneres als doppelte Freude?!

    Die Autorin, 22, studiert Rechtswissenschaften in München

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