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    München / Würzburg

    Wollbold: "Wenn's eine Chance war, haben wir sie vertan"

    Staatstragende Betroffenheitsrhetorik prägte kirchliche Rede in der Corona-Krise. Angesichts kommender Einnahmeneinbrüche und Kirchenaustritten muss es jetzt vor allem um Selbstevangelisierung gehen. Erst dann kann Evangelisierung gelingen. Ein Gespräch mit dem Pastoraltheologen Andreas Wollbold.

    Herr Professor, die frühere Thüringer Ministerpräsidentin und Pfarrerin Christine Lieberknecht hat den Kirchen für ihr Verhalten in der Coronakrise ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Kranke, Einsame, Alte, Sterbende seien alleingelassen worden. Hat die Kirche in der Krise pastoral versagt?

    Den Ball möchte ich zurückspielen. Es waren ja allesamt staatliche Maßnahmen, die rigorose Kontaktbeschränkungen verhängten, gerade gegenüber denjenigen, die am meisten auf Zuwendung angewiesen waren. Zeitweise hatte man den Eindruck, mitten in einer Pandemie der Kontaktvermeidung zu stehen, deren Erreger die Angst vor Übertragung und Ansteckung war. Angst lag in der Luft, und dies hat sich natürlich auch auf manche Seelsorger übertragen.

    "In einem gewissen Abstand muss man fragen:
    Waren all diese Maßnahmen wirklich so notwendig?"

    Nun war das Urteil der Virologen anfangs sehr eindeutig. Politische und kirchliche Entscheider verfügen da über keine höheren Einsichten und handelten dementsprechend.

    Ja, aber in einem gewissen Abstand muss man fragen: Waren all diese Maßnahmen wirklich so notwendig? Oder waren die entscheidenden Experten eben doch nur die Virologen und Epidemiologen, aber nicht Psychologen und Seelsorger, ganz zu schweigen von dem, was die Betroffenen selbst gewünscht hätten. So hat man auch die sogenannten Risikogruppen verrückt gemacht. Warum hat man nicht etwa von der Weisheit der alten oder der chronisch Kranken gelernt? Viele von ihnen wissen um die Gebrechlichkeit und Bedrohtheit des Lebens und haben gelernt, gelassen damit umzugehen.

    Hat Frau Lieberknecht also Recht? Hat die Kirche Kranke und Sterbende alleingelassen - vielleicht in bester Absicht?

    Nein, sicher nicht, vor allem nicht so pauschal. Im Gegenteil haben Angehörige, Seelsorger und Ehrenamtliche sich oft eine Menge einfallen lassen, um ihnen doch irgendwie nahezukommen. Nur ein Beispiel: Da ruft ein Pfarrer jeden Tag drei alte Menschen der Gemeinde an, nimmt an ihren Nöten teil, betet mit ihnen und gibt ihnen den Segen. Das müsste gründlich recherchiert werden, anstatt es mit großer Geste abzutun. Die Verantwortung tragen die staatlichen Verfügungen, denen es in diesem Punkt wohl einfach am Blick für die enormen menschlichen Kosten der Kontaktverbote fehlte.

    Viele Katholiken glauben dennoch, die Bischöfe hätten in vorauseilendem Gehorsam gehandelt, als sie öffentliche Messen verboten. Zudem hätten sie sich nicht stark genug gemacht für eine Aufhebung des Verbots. Nicht wenige treue Kirchgänger fühlten sich deshalb im Stich gelassen.

    Wir sind noch weit davon entfernt, objektiv Entscheidungen der Kirchenverantwortlichen zu beurteilen, die unter großem Zeitdruck und massiven Erwartungen seitens der Politik ausgesetzt getroffen werden mussten. Ich bin froh, dass ich solche Entscheidungen nicht zu verantworten habe. Dennoch, der Ton macht die Musik, und da wäre es eine eigene Studie wert, das Kommunikationsverhalten der Kirchenleitungen zu untersuchen. Es reicht von täglicher Verbindung mit den Verantwortlichen vor Ort und einem glaubhaften Mitleiden bis hin zu gesichtsloser Bürokratie, allenfalls verbunden mit ein wenig Betroffenheitsrhetorik.

    "Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren,
    dass die Kirche geradezu  servil alles zu 150 Prozent
    richtigmachen wollte, was staatliche Vorgaben erwartete"

    Hätten sich die Bischöfe deutlicher für die Wiederaufnahme öffentlicher Gottesdienste aussprechen sollen?

    Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Kirche geradezu  servil alles zu 150 Prozent richtigmachen wollte, was staatliche Vorgaben erwarteten. Während Eltern, Lehrer, Einzelhandel und Touristik völlig legitim die Interessen ihrer Klientel vertraten, musste man schon manchmal denken, die Kirchenverantwortlichen vertreten Interessen gegen die Wünsche ihrer Gläubigen. Da hat uns sicher die Missbrauchskrise so weichgespült, dass der Blick auf die öffentliche Wirkung den Blick auf das Seelenheil zu ersetzen schien. Dabei ist aber doch das Seelenheil bekanntlich das oberste Gesetz der Kirche.

    Die Kirchenverantwortlichen wollten eben verhindern, dass Kirchen eine Art Ischgl werden. Kann man, was Sie als serviles Richtigmachen kritisieren, von daher nicht als Vorbild für gesellschaftliche Gesamtverantwortung ansehen? Hat Sie dadurch gar an Profil gewonnen?

    Zunächst, den Nächsten liebt man nicht, um damit Punkte in der Publikumsgunst zu erringen. Wie für uns an der Universität, in Schulen ebenso wie in Einkaufszentren war und ist auch für die Kirche die Umsetzung der staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen einfach rechtliche Pflicht. Das gilt unabhängig davon, ob man sie für angemessen hält oder nicht. Freilich, Liebe muss klug sein, und Klugheit darf nicht ein einziges Anliegen auf Kosten anderer wichtiger Werte wie Familie oder persönliche Freiheit verfolgen. Da hätte ich mir schon etwas mehr nüchterne Güterabwägung gewünscht. Auch ein vereinseitigter Gesundheitsschutz macht krank, etwa durch Isolation, Stress und Angst. Profil gewonnen hat die Kirche sicher nicht, dafür war sie viel zu ängstlich und angepasst.

    Nun waren die Pastoralämter der Bistümer nicht untätig und haben jede Menge Vorlagen für Hausgottesdienste erarbeitet. Ist das Gebetsleben in den Haushalten durch Corona gestärkt worden?

    Da fehlen uns effektiv noch gute empirische Untersuchungen. Das Bistum Regensburg etwa geht in Verbindung mit meinem Lehrstuhl genau solchen Fragen nach. Genau das wird ja interessant: Landeten die unzähligen Vorlagen wie so vieles, was von oben kommt, im Papierkorb, oder konnten die Gläubigen etwas damit anfangen? Generell habe ich auch hier den Eindruck: Wer bereits ein starkes Glaubensfundament mitbrachte, hat auch Mittel und Wege gefunden, etwa die Kar- und Ostertage geistlich zu gestalten. Wo das nicht der Fall war, werden viele sich einfach nur gesagt haben: "Dann fällt Ostern dieses Jahr eben aus, aber Hauptsache, wir können einkaufen gehen..."

    Muss man also einen weiteren Rückgang des Gottesdienstbesuchs befürchten? Nach dem Motto: Gewohnheitsmäßige Messbesucher stellten während des Lockdowns fest, dass ihnen eigentlich nichts fehlt und bleiben jetzt sonntags daheim.

    Krisen bringen ansonsten verborgene Grundhaltungen ans Tageslicht. Wer echte Sehnsucht nach der Eucharistie hat, der wird in den vergangenen Monaten der schmerzlichen Entbehrung des Sakramentes nur noch mehr gespürt haben, wie es das durch nichts zu ersetzende Luxusgut ist. Wer dagegen bloß noch durch mancherlei Nebensächliches an den Gottesdienst gebunden war, wird vielleicht jetzt... Nein, ich will nicht spekulieren, es gibt ja auch die Gnade, die mithilft, dass das geknickte Rohr nicht bricht.

    "Ich kenne viele wirklich fromme
    Menschen, die geistlich davon zehren"
    Andreas Wollbold über Gottesdienste via Livestream und TV

    Der Schriftsteller Martin Mosebach hat die Virtualisierung der Liturgie via TV und Livestream im "Tagespost"-Interview kritisiert. Eine Übertragung sei nicht die Sache selbst. Aber waren die Übertragungen nicht alternativlos?

    Grundsätzlich hat Martin Mosebach vollkommen recht. Für die Feier der Liturgie ist körperliche Präsenz unersetzlich. Darum hat die Kirche übrigens schon vor Jahrhunderten die Beichte durch Brief verboten. Dazu kommt, dass der Gottesdienst den heiligen Raum braucht, die Schwelle, über die man zu ihm hintreten muss. Er ist in gewisser Weise den weltlichen Blicken entzogen. Diese Schwelle ist nicht durch den Klick in der Fernbedienung oder auf dem Touchpad zu ersetzen. Doch all das haben wir schon lange vor Corona verlernt, ja manchmal die Messe selbst zum Marktplatz gemacht. Kommunion mit Schutzhandschuhen einfach so vorzuschreiben, das spricht etwa Bände. So weit, so grundsätzlich. Aber natürlich, die Kirche ist Mutter, und so weiß sie, Not muss auch erfinderisch machen. Als Notbehelf und mit der notwendigen Umsicht würde ich mediale Gottesdienstübertragungen doch auch wieder gelten lassen. Ich kenne viele wirklich fromme Menschen, die geistlich davon zehren.

    Die Bischöfe Wilmer und Neymeyr haben angesichts der Gottesdienstverbote eine Eucharistiefixiertheit ihrer Gemeinden kritisiert. Nun kann man das als Sorge um ein vielfältigeres gottesdienstliches Leben verstehen. Es gibt eben auch das Stundengebet und Andachtsformen, die oft zu kurz kommen. Manche sahen dagegen eine Geringschätzung für die Lebensmitte der Kirche. Wie wirkte das auf Sie?

    Ich glaube, ich verstehe, was sie damit sagen wollten. Aber als Homiletiker muss auch immer darauf hinweisen, dass wir dafür verantwortlich sind, wie man unsere Worte missverstehen kann, und dafür waren solche Äußerungen geradezu Lehrbuchbeispiele. Erschwerend kommt hinzu: Für viele Laien war es schon ein eigenes Opfer zu sehen, dass die Priester täglich am Altar stehen konnten, sie aber über viele Wochen vom heiligen Tun ausgeschlossen waren. Nun ausgerechnet den Laien diesen Schmerz auch noch als Eucharistiefixiertheit vorzuwerfen, das wirkte schon sehr klerikal und von oben herab. Ich hoffe, der Synodale Weg wird sich auch an solche Formen des liberalen Klerikalismus erinnern.

    Manche Theologen gingen den umgekehrten Weg. Der im Schweizer Freiburg lehrende Moraltheologe Daniel Bogner etwa forderte angesichts von Corona priesterlose Eucharistiefeiern.

    Die Coronakrise war von einer medialen Dauerberieselung geprägt. Wenn die letzten Monate eines gelehrt haben, dann den enormen Abstand zwischen der realen Welt mit realen Menschen und den erregten Bildern und Schlagworten nicht zuletzt in den sozialen Netzwerken. Aber die Leute lassen sich nicht so schnell ein X für ein U vormachen. Sie nehmen sehr genau wahr, wer in der Kirche das Herz auf dem rechten Fleck hatte und wer nicht. Das war sicher nicht einfach nach Priester oder Laien verteilt.

    "Gerade die Krise zeigte, wie töricht es ist,
    reflexartig das Früher gegen das Heute auszuspielen.
    Im Gegenteil, was in einem solchen Geist
    verlacht wurde, hat uns jetzt gerettet"

    Die Dogmatikprofessorin Julia Knop sah im Zuge der Coronakrise einen Retrokatholizismus aufziehen. Finden Sie, dass wir - Stichwort Weihe von Bistümern an Maria et cetera - gerade eine Renaissance traditioneller Frömmigkeit erleben?

    Ich schäme mich nicht, in der Not nach der Mutter im Himmel zu rufen. Es gehört ja gerade zu den Entdeckungen dieser Zeit, dass wir auf einmal den Christen früherer Jahrhunderte nahegekommen sind, die mit großer Tapferkeit und Glaubenskraft viel schlimmere Seuchen durchgestanden haben. Im Vergleich zu ihnen sind wir alles andere als die besseren, aufgeklärteren Christen. Wir haben uns allesamt als eine Schar Kleingläubiger erwiesen. A propos Retrokatholizismus. Gerade die Krise zeigte, wie töricht es ist, reflexartig das Früher gegen das Heute auszuspielen. Im Gegenteil, was in einem solchen Geist verlacht wurde, hat uns jetzt gerettet, also etwa die geistliche Kommunion oder seitens der Priester die Einzelzelebration.

    Lassen Sie uns nach vorn blicken. Coronabedingt werden die Kirchensteuereinnahmen massiv einbrechen. Manche Bistümer haben Haushaltssperren verhängt. Wie sieht der Pastoraltheologe diese Entwicklung hin zur ärmeren Kirche? Verknappung als Chance zur Verdichtung? Oder ist das eine Katastrophe für das kirchliche Leben?

    Die Einnahmen gehen schon länger deutlich zurück, nur noch gedämpft durch die bislang ausgezeichnete Konjunktur. Jetzt wird es den Dammbruch geben, wahrscheinlich verstärkt durch eine neue Welle von Kirchenaustritten. Zu befürchten ist, dass man das System selbst um jeden Preis halten will und dafür an den Stellen spart, die sich nicht lautstark wehren können. Dabei wäre jetzt der Moment zur "schöpferischen Destruktion" gekommen, von der der Wirtschaftswissenschaftler Joseph Schumpeter gesprochen hat.

    Können Sie ein Beispiel nennen? Was ist systemrelevant, was kann weg? Wie destruiert man schöpferisch?

    Ich sage jetzt nicht: Daumen runter bei der Verwaltung, Daumen hoch bei geistlichen Bewegungen. Damit macht man es sich zu einfach. Doch wir brauchen eine nüchterne Bestandsaufnahme dessen, was der Stresstest Coronakrise zutage gebracht hat. Leitend muss das Wort Jesu sein: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen." Früchte, das ist alles, wodurch Glaube, Hoffnung und Liebe wachsen. Leitend dabei müsste die große Einsicht dieser Krisenmonate sein: Kirche lebt dort, wo sie nahe bei den Menschen ist und ihnen nicht bloß etwas Bespaßung, sondern das Heil bringt. Darum braucht es jetzt eine entschlossene Dezentralisierung der Bistümer, eine Stärkung der Pfarreien, Leitungsstile, die motivierend viele mit ins Boot holen, und nicht zuletzt eine Reform des Kirchensteuersystems, bei der man seine Steuer gezielt einzelnen Gemeinden oder Klöstern widmen kann. Lebendige Zentren der Kirche könnten so gestärkt werden.

    "Wir brauchen eine nüchterne Bestandsaufnahme dessen,
    was der Stresstest Coronakrise zutage gebracht hat"

    Ist die Corona-Krise für die kirchliche Verkündigung am Ende eine Chance? Sind die Menschen angesichts existenzieller Krisen während und infolge von Corona ansprechbarer geworden für das Evangelium?

    Propheten, Frauen und Männer des geistlichen Wortes, echte Krisenhelfer, deren Wort aufatmen und das Herz weit werden lässt, musste man in dieser Zeit schmerzlich vermissen. Tenor war vor allem: nichts Falsches sagen, vor allem ein bisschen biedermeierlich brav jeden Anklang an eine Strafe Gottes in gespielter Entrüstung von sich weisen, um Gottes willen keine bösen Spekulationen (alle Menschen sind doch bekanntlich gut), ansonsten das übliche Tingeltangel von Solidarität und Betroffenheit, und natürlich alles mit staatstragender Gebärde   mein Gott, wenn s eine Chance war, dann haben wir sie gründlich vertan!

    Wie hätte prophetische Rede konkret aussehen können? Die Rede vom strafenden Gott hätte vielleicht Schlagzeilen gebracht. Aber hätte sie auch überzeugt?

    Zum Beispiel dadurch, dass die Bibel sogar "Strafen" Gottes als Teil seiner Erziehung versteht, als Weg zum Heil, als vielleicht drastische Weckrufe zur Umkehr. Umkehr aus welchen Verstrickungen, Umkehr zu welchen Verheißungen? Da gäbe es viel Platz für Propheten!

    Wird die Corona-Krise der große Katalysator sein auf dem Weg zu einer neuen Gestalt von Kirche nach dem Ende der Volkskirche? Oder wird danach business as usual herrschen?

    Beten wir doch genau darum zum Pfingstgeist! Er gießt Dürrem Leben ein. Wir hätten jetzt eine große Chance, die zunehmend unwirklichen Grabenkämpfe hinter uns zu lassen, uns nüchtern dem Kleinglauben in allen Reihen zu stellen, Zentralismus und Bürokratie abzubauen, dafür alles zu stärken, was jetzt Eifer und Lebendigkeit gezeigt hat, und uns der einen großen Aufgabe zu widmen. Welcher Aufgabe? Nein, ich sage jetzt nicht: Evangelisierung, sondern meine den unersetzlichen Schritt davor: Selbstevangelisierung.

    Muss man fairerweise nicht sagen, dass es in den Gemeinden und Gemeinschaften jede Menge kreativer Initiativen in diese Richtung gab?

    Es ist eine der großen Erkenntnisse der letzten Monate, dass die Kirche sich wirklich lebendig an den Graswurzeln erwiesen hat, also da, wo sie eng mit den Menschen vor Ort verbunden ist, wo es um die großen Themen des Lebens und des Sterbens ging, wo die realen Nöte hautnah erfahren werden und wo das Verhalten nicht primär über die neuesten Bulletins und Statistiken gesteuert ist, sondern vom Blick auf den Nächsten. Und noch etwas war ebenso überraschend wie befreiend: Die Wasserscheide zwischen Eifer und Bequemlichkeit verlief nicht entlang der üblichen Gräben wie Priester und Laien oder Links und Rechts, sondern sie ging mitten durch die Herzen. Lebte da das pfingstliche Feuer von "Die Liebe Christi drängt uns" oder das Phlegma des alten Adam: "Das muss ich mir nicht antun"?


    Andreas Wollbold ist Professor für Pastoraltheologie an der Universität München und Dekan der theologischen Fakultät

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