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    Zeitung: Türkei verhindert Papstmesse

    Istanbul (DT/KNA) Die Türkei hat laut einem Zeitungsbericht einen Gottesdienst des Papstes in Armenien zum hundertsten Jahrestag der Massaker an den Armeniern im Ersten Weltkrieg verhindert. Statt des von Armenien vorgeschlagenen Gedenkgottesdienstes in Eriwan am 24. April sei nun eine Messe im Vatikan am 12. April ohne spezielle Erwähnung des Jahrestages geplant, meldete die türkische Zeitung „Vatan“ am Montag. Das Nein des Heiligen Stuhls zum armenischen Vorschlag sei nach Einsprüchen des türkischen Botschafters beim Vatikan, Mehmet Pacaci, zustande gekommen, berichtet die Zeitung. Am 24. April jährt sich der Beginn der Massaker an den Armeniern im damaligen Osmanischen Reich zum hundertsten Mal. Zwischen 1915 und 1918 wurden zwischen 300 000 und 1,5 Millionen Armenier ermordet. Historiker sprechen vom „ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts“. Die Türkei lehnt die Einstufung der Verbrechen als Völkermord ab und wirft Armenien vor, den Jahrestag für eine Kampagne nutzen zu wollen.

    Istanbul (DT/KNA) Die Türkei hat laut einem Zeitungsbericht einen Gottesdienst des Papstes in Armenien zum hundertsten Jahrestag der Massaker an den Armeniern im Ersten Weltkrieg verhindert. Statt des von Armenien vorgeschlagenen Gedenkgottesdienstes in Eriwan am 24. April sei nun eine Messe im Vatikan am 12. April ohne spezielle Erwähnung des Jahrestages geplant, meldete die türkische Zeitung „Vatan“ am Montag. Das Nein des Heiligen Stuhls zum armenischen Vorschlag sei nach Einsprüchen des türkischen Botschafters beim Vatikan, Mehmet Pacaci, zustande gekommen, berichtet die Zeitung. Am 24. April jährt sich der Beginn der Massaker an den Armeniern im damaligen Osmanischen Reich zum hundertsten Mal. Zwischen 1915 und 1918 wurden zwischen 300 000 und 1,5 Millionen Armenier ermordet. Historiker sprechen vom „ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts“. Die Türkei lehnt die Einstufung der Verbrechen als Völkermord ab und wirft Armenien vor, den Jahrestag für eine Kampagne nutzen zu wollen.