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    Wien: Aufruf zur Solidarität mit verfolgten Christen

    Wien (DT/KAP) Zur Solidarität mit den verfolgten Christen in aller Welt hat der Wiener Weihbischof Franz Scharl aufgerufen. Bei einem Gottesdienst am Mittwoch im Stephansdom, der im Rahmen eines Aktionstages der Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ gefeiert wurde, forderte Scharl uneingeschränkte Religionsfreiheit. Diese sei das „Herzstück der Menschenrechte“, weil sie die „tiefste Berufung des Menschen“ betreffe. Scharl forderte den Schutz von Leben und Eigentum der Christen in allen Ländern der Welt und die Möglichkeit, den Glauben öffentlich zu bekennen, Kirchen zu bauen sowie Religionsunterricht abzuhalten, wie auch den Schutz vor Zwangsbekehrungen. Es dürfe auch keine Anwendung der Scharia auf Nicht-Muslime geben. Als besonders schlimm nannte der Bischof die Verfolgung von Christen im Irak, in Indien, Nordkorea und in Saudi-Arabien. Aber auch in Europa gelte es wachsam zu sein. Es bestehe die Gefahr, dass die Christen leise aus der Gesellschaft hinausgedrängt würden.

    Wien (DT/KAP) Zur Solidarität mit den verfolgten Christen in aller Welt hat der Wiener Weihbischof Franz Scharl aufgerufen. Bei einem Gottesdienst am Mittwoch im Stephansdom, der im Rahmen eines Aktionstages der Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ gefeiert wurde, forderte Scharl uneingeschränkte Religionsfreiheit. Diese sei das „Herzstück der Menschenrechte“, weil sie die „tiefste Berufung des Menschen“ betreffe. Scharl forderte den Schutz von Leben und Eigentum der Christen in allen Ländern der Welt und die Möglichkeit, den Glauben öffentlich zu bekennen, Kirchen zu bauen sowie Religionsunterricht abzuhalten, wie auch den Schutz vor Zwangsbekehrungen. Es dürfe auch keine Anwendung der Scharia auf Nicht-Muslime geben. Als besonders schlimm nannte der Bischof die Verfolgung von Christen im Irak, in Indien, Nordkorea und in Saudi-Arabien. Aber auch in Europa gelte es wachsam zu sein. Es bestehe die Gefahr, dass die Christen leise aus der Gesellschaft hinausgedrängt würden.