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    Weitere Spekulationen über Limburg-Bericht

    Hamburg/Limburg (DT/KNA) Neue Spekulationen zum Untersuchungsbericht über den Bau des Bischofshauses auf dem Limburger Domberg kursieren seit Montag in deutschen Medien. Dem „Spiegel“ zufolge soll das Papier am Mittwoch zeitgleich an Papst Franziskus sowie an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, gehen. Der Papst werde die Angelegenheit nicht lange liegen lassen, so das Magazin unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen im vatikanischen Staatssekretariat. Nach Angaben des „Spiegel“ ließ Tebartz-van Elst durch seinen Anwalt bereits „umfangreiche Stellungnahmen“ zu den Vorwürfen ausarbeiten. Der Bericht selbst werde allerdings keine kommentierenden Wertungen enthalten, hieß es. Der Sprecher der deutschen Bischöfe, Matthias Kopp, kommentierte die Angaben des Magazins gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur mit den Worten, „für die kommenden Wochen“ sei mit der vatikanischen Bischofskongregation „ein Prozedere zur Einsichtnahme und Diskussion des Berichtes vereinbart, welches allen Interessen fair Rechnung tragen soll“. Aus diesem Grunde werde man sich an Mutmaßungen über zeitliche Vorgaben oder Inhalte nicht beteiligen. Wann und wie das Bistum Limburg nach den Erörterungen im Vatikan über den Bericht informiert werden soll, ist laut Bistumssprecher Stefan Schnelle weiter offen. Auch die Süddeutsche Zeitung befasste sich in ihrer Montagsausgabe mit dem Fall Limburg. Nach SZ-Angaben soll der Münsteraner Oberhirte Felix Genn, der der vatikanischen Bischofskongregation angehört, versucht haben, Tebartz-van Elst zum freiwilligen Amtsverzicht zu bewegen. Das Bistum lehnte einen Kommentar ab (siehe auch „Moment mal“, Seite 1.

    Hamburg/Limburg (DT/KNA) Neue Spekulationen zum Untersuchungsbericht über den Bau des Bischofshauses auf dem Limburger Domberg kursieren seit Montag in deutschen Medien. Dem „Spiegel“ zufolge soll das Papier am Mittwoch zeitgleich an Papst Franziskus sowie an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, gehen. Der Papst werde die Angelegenheit nicht lange liegen lassen, so das Magazin unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen im vatikanischen Staatssekretariat. Nach Angaben des „Spiegel“ ließ Tebartz-van Elst durch seinen Anwalt bereits „umfangreiche Stellungnahmen“ zu den Vorwürfen ausarbeiten. Der Bericht selbst werde allerdings keine kommentierenden Wertungen enthalten, hieß es. Der Sprecher der deutschen Bischöfe, Matthias Kopp, kommentierte die Angaben des Magazins gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur mit den Worten, „für die kommenden Wochen“ sei mit der vatikanischen Bischofskongregation „ein Prozedere zur Einsichtnahme und Diskussion des Berichtes vereinbart, welches allen Interessen fair Rechnung tragen soll“. Aus diesem Grunde werde man sich an Mutmaßungen über zeitliche Vorgaben oder Inhalte nicht beteiligen. Wann und wie das Bistum Limburg nach den Erörterungen im Vatikan über den Bericht informiert werden soll, ist laut Bistumssprecher Stefan Schnelle weiter offen. Auch die Süddeutsche Zeitung befasste sich in ihrer Montagsausgabe mit dem Fall Limburg. Nach SZ-Angaben soll der Münsteraner Oberhirte Felix Genn, der der vatikanischen Bischofskongregation angehört, versucht haben, Tebartz-van Elst zum freiwilligen Amtsverzicht zu bewegen. Das Bistum lehnte einen Kommentar ab (siehe auch „Moment mal“, Seite 1.

    kna