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    Von der Anbetung zur Evangelisation

    Freiburg (DT) Wenn in Rom vom 20. bis 24. Juni die große internationale Konferenz „Adoratio 2011“ zur Eucharistischen Anbetung stattfindet, wird mit „Nightfever“ auch ein deutscher Beitrag dabei sein. An den drei Tagen werden hochrangige Redner aus der ganzen Welt erwartet, die aus je ihrer Perspektive Vorträge zum gemeinsamen Thema halten: „From Adoration to Evangelisation“ – Von der Anbetung zur Evangelisation. Die Bandbreite der unterschiedlichen Referate klingt vielversprechend: Von einerseits eher theologischen Beiträgen von Kardinälen und Bischöfen zum Beispiel über den Zusammenhang von Anbetung und Evangelisation (Bischof Rey) sowie über die Bedeutung der Eucharistischen Anbetung für das Leben der Priester (Kardinal Burke) bis hin zum Beitrag einer Schwester der „Missionarinnen der Nächstenliebe“ (Schwestern von Mutter Teresa) aus Kalkutta, die über die Anbetung im Hinblick auf den Dienst an den Ärmsten der Armen sprechen wird.

    Freiburg (DT) Wenn in Rom vom 20. bis 24. Juni die große internationale Konferenz „Adoratio 2011“ zur Eucharistischen Anbetung stattfindet, wird mit „Nightfever“ auch ein deutscher Beitrag dabei sein. An den drei Tagen werden hochrangige Redner aus der ganzen Welt erwartet, die aus je ihrer Perspektive Vorträge zum gemeinsamen Thema halten: „From Adoration to Evangelisation“ – Von der Anbetung zur Evangelisation. Die Bandbreite der unterschiedlichen Referate klingt vielversprechend: Von einerseits eher theologischen Beiträgen von Kardinälen und Bischöfen zum Beispiel über den Zusammenhang von Anbetung und Evangelisation (Bischof Rey) sowie über die Bedeutung der Eucharistischen Anbetung für das Leben der Priester (Kardinal Burke) bis hin zum Beitrag einer Schwester der „Missionarinnen der Nächstenliebe“ (Schwestern von Mutter Teresa) aus Kalkutta, die über die Anbetung im Hinblick auf den Dienst an den Ärmsten der Armen sprechen wird.

    Pater Florian Racine ist der Gründer der neuen Gemeinschaft der „Missionare von der heiligsten Eucharistie“ und gehört neben Bischof Rey von Toulon zu den Organisatoren der Adoratio-Konferenz. Er legt besonderen Wert darauf, dass, nach einem Wort von Papst Benedikt XVI., gerade in der Eucharistie die Quelle aller Mission liegt und somit auch die Eucharistische Anbetung als ein ausdrücklich „katholischer Weg“ der Evangelisierung verstanden werden kann. Die Konferenz solle dazu beitragen, den Sinn der Anbetung für das kirchliche Leben heute besser zu verstehen und sich über die verschiedenen Wege der Förderung der (ewigen) Anbetung in den Gemeinden vor Ort und den geistlichen Gemeinschaften auszutauschen.

    Neben den Vorträgen prominenter Redner und der Teilnahme an der Fronleichnamsprozession mit Papst Benedikt XVI. am Donnerstag, werden verschiedene Gruppen und geistliche Gemeinschaften an zwei Nachmittagen in Workshops ihren Ansatz dazu vorstellen können, welche Bedeutung die eucharistische Anbetung für sie hat und wie ihr Beitrag für das Leben der Kirche konkret aussieht.

    Einer dieser Workshops, für die man sich als Gruppe oder Gemeinschaft zu Beginn des Jahres bewerben konnte, wird von der deutschen Initiative „Nightfever“ vorbereitet, deren Konzept bei den Veranstaltern der Konferenz großen Anklang fand.

    Hervorgegangen ist Nightfever aus dem Wunsch einiger Studenten nach dem Weltjugendtag 2005 in Köln, dass es weitergehen möge mit dem Impuls vom Weltjugendtag „Wir sind gekommen, um ihn anzubeten.“ So wurde erstmalig im Oktober 2005 in Bonn ein ganzer Abend mit eucharistischer Anbetung nach dem Vorbild des Abends der Barmherzigkeit der Gemeinschaft Emmanuel veranstaltet. Die Jugendlichen sind dabei auf die Straße gegangen und haben die Menschen, die an der Kirche vorbeikamen mit einem Teelicht eingeladen, einfach für einen Moment in der Kirche zu verweilen und solange zu bleiben, wie sie möchten. Dieses Konzept wurde dann weiter ausgestaltet; die Möglichkeit der Beichte und des Gesprächs kamen ebenso hinzu wie jeweils eine Katechese und die Möglichkeit, Gebetsanliegen zu formulieren, die anschließend zum Fürbittgebet an ein Kloster weitergegeben werden.

    Seit dem ersten Abend hat „Nightfever“ inzwischen einen festen Platz in der Jugendpastoral der meisten deutschen Bischofsstädte gefunden und gehört zum regelmäßigen Angebot vieler weiterer großer und kleiner Gemeinden im ganzen deutschsprachigen Raum.

    Gerade die Verbindung von persönlicher, unkomplizierter Einladung an der Kirchentür durch junge Leute und dem katholischen Angebot von heiliger Messe, Anbetung, geistlicher Musik sowie Möglichkeiten des Gesprächs und der Beichte macht wohl das Besondere von „Nightfever“ aus.

    Informationen zur

    Konferenz „Adoratio 2011“ unter: www.adoratio2011.com

    Informationen zur

    Initiative „Nightfever“ unter:

    www.nightfever-online.de