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    „Verständigung und Solidarität“

    München/Würzburg/Wien (DT/KNA/pd/KAP) In Deutschland und Österreich haben Bischöfe zu Pfingsten die Gläubigen ermutigt, auf den Geist Gottes zu vertrauen. Die Gesellschaft brauche ihn und eine Kirche, die mit fester Überzeugung und großer Offenheit in einer „manchmal sehr bunten und unübersichtlichen Welt“ die Wahrheit des Evangeliums allen Menschen anbiete, sagte der Münchner Kardinal Reinhard Marx am Sonntag in seiner Predigt im Liebfrauendom. Ohne Angst und mit einem Ja zur Vielfalt müsse die Kirche das Evangelium verkünden. Es gehe darum, jedem und jeder eine Chance zu geben, seine eigenen Möglichkeiten stets aufs Neue zu entfalten, betonte der Kardinal. Dabei müsse auch die Realität des Scheiterns anerkannt werden. Marx nannte die pfingstliche Kirche eine Kraft der Integration, des Verstehens, der möglichen Gemeinschaft und Einheit in der Vielfalt. „Sie ist kein Instrument der Trennung und Ausgrenzung.“

    Bei strahlendem Himmel kamen heimische Bräuche zum Pfingstfest zur Geltung: Die Aufnahme zeigt einen Reiter beim Kötztin... Foto: KNA

    München/Würzburg/Wien (DT/KNA/pd/KAP) In Deutschland und Österreich haben Bischöfe zu Pfingsten die Gläubigen ermutigt, auf den Geist Gottes zu vertrauen. Die Gesellschaft brauche ihn und eine Kirche, die mit fester Überzeugung und großer Offenheit in einer „manchmal sehr bunten und unübersichtlichen Welt“ die Wahrheit des Evangeliums allen Menschen anbiete, sagte der Münchner Kardinal Reinhard Marx am Sonntag in seiner Predigt im Liebfrauendom. Ohne Angst und mit einem Ja zur Vielfalt müsse die Kirche das Evangelium verkünden. Es gehe darum, jedem und jeder eine Chance zu geben, seine eigenen Möglichkeiten stets aufs Neue zu entfalten, betonte der Kardinal. Dabei müsse auch die Realität des Scheiterns anerkannt werden. Marx nannte die pfingstliche Kirche eine Kraft der Integration, des Verstehens, der möglichen Gemeinschaft und Einheit in der Vielfalt. „Sie ist kein Instrument der Trennung und Ausgrenzung.“

    Der Pfingststurm schaffe eine neue Menschheit, die vom Geiste der Kindschaft durchpulst und durchhaucht sei, erklärte der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner. Der Heilige Geist ersetze das Gesetz durch Freiheit, durch eigenen Antrieb, durch Neigung, „weil mein Wille durch den Geist Gottes identisch mit dem Willen Gottes wird. Das Gesetz allein gibt nicht das Leben. Es macht unfruchtbar und tötet“, so der Kardinal. Der Pharisäer sei der Mann des Gesetzes. Der reiche Jüngling beobachte das Gesetz, aber er kenne nicht den Geist Gottes, den Geist, der Vater der Armen sei, Lehrer derer, die hören, den Geist, der uns die Seligkeiten offenbart und der uns den Geschmack an Gott mitteile. Wörtlich sagte Kardinal Meisner: „Ohne ihn hätten wir nur Verpflichtung ohne Aufschwung, Gebete ohne Innerlichkeit, eine schale, langweilige Religion. Er ist es, der uns Geschmack an den Dingen Gottes empfinden lässt: ,recta sapere‘. Das zu schmecken und das zu verstehen, was uns die Würze, die Schmackhaftigkeit, den Reiz dieser Dinge an Gott entdecken lässt, was also die Abgeschmacktheit, die Langeweile, die Geschmacklosigkeit und den Überdruss an Gott und der Kirche vermeidet. Der Geist lässt uns von innen her alles verstehen, was uns die Kirche von außen her zusagt. Nur die Kinder des Hauses wollen gern wissen, was im Hause vorgeht.“ Die Töchter und die Söhne nähmen, so der Erzbischof, an allem Anteil, was diesen Vater betreffe. „Wenn wir nicht den Geist der Kindschaft haben, sind die Dinge Gottes für uns uninteressant. Sie sagen uns gar nichts. Der Geist der Kindschaft wird uns aber dann dazu führen, dass wir Gott, den Vater, lieben, wie Christus ihn geliebt hat; dass wir beten, wie Christus gebetet hat; dass wir uns mit dem Vertrauen Christi Gott anvertrauen können.“

    Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller sagte am Pfingstsonntag: „In der Offenbarung bezeichnet das Wort ,Geist‘ die innigste Verbindung von Vater und Sohn im dreifaltigen Gott. Wenn sich der Geist der Wahrheit, der Liebe und des Lebens Gottes uns Menschen mitteilt und schenkt, dann haben wir Anteil an der Gemeinschaft von Vater und Sohn im Heiligen Geist. Dann verstehen wir, dass wir als Geschöpfe Gottes berufen sind, den Sinn und die Fülle unseres Lebens, Strebens und Hoffens in Gott zu finden. Im Lichte Jesu Christi, des Gesalbten des Heiligen Geistes, des Messias, des Christus verstehen wir, dass Gott es mit uns gut meint und ,bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt‘ (Röm 8, 28): sowohl in der kurzen, oft beschwerlichen und niemals leidfreien Pilgerschaft des irdischen Wegs, wie auch in der Ewigkeit, die nichts anderes ist als das unverlierbare Sein in Gott.“ Wer seinen Glauben an den Heiligen Geist bekenne, der bekenne auch, dass er nicht das zufällige Produkt einer blind mit sich selbst spielenden Materie sei, sondern dass er in der Zufälligkeit und Kontingenz des In-der-Welt-Seins in Wahrheit von Ewigkeit her von Gott erwählt worden sei, an Wesen und Gestalt des Gottessohnes teilzuhaben, so der Regensburger Oberhirte.

    Der Heilige Geist lasse die Zusammenhänge göttlichen Handelns erkennen, erklärte der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann in seiner Pfingstpredigt. „Vom Geist Gottes bewegt, können wir das Angesicht der Erde verändern“, zitierte er den Youcat. Wörtlich sagte der Bischof: „Darum geht es heute! Es nützt uns nichts, wenn wir über unsere Zeit, den Werteverlust und die Krise der Gesellschaft jammern. Wir sollten uns um den Auftrag Jesu kümmern, Leid und Not in der Welt zu lindern. Jesus hat in der Synagoge von Nazareth den Propheten Jesaja zitiert: ,Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Freilassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.‘ Pfingsten heiße letztlich, sich vom Geist Gottes bewegen lassen, damit das Angesicht der Erde im Sinne Gottes und zum Heil der Menschen verändert werde.

    Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick rief zu Frieden und Einheit in Gesellschaft und Kirche auf. „Verständigung und Solidarität sind wichtige Güter für jedes menschliche Zusammenleben.“ Das gelte im Kleinen für die Familie, ebenso für Kommunen und Staaten. Auch in der Kirche gebe es nicht genügend Einheit und Frieden, beklagte Schick. Für die Verkündigung des Evangeliums und seine Annahme durch die Menschen, seien sie aber unabdingbar. Deshalb gelte es dem Heiligen Geist zu vertrauen, der für Verständigung und Solidarität stehe.

    Aufbruch zum Glauben hängt nach Ansicht des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke nicht davon ab, wie viel in der Kirche umgekrempelt und modernisiert werden könne. Vielmehr gehe es darum, die Person Christi im eigenen Leben als gegenwärtig zu erfahren. Pfingsten bezeichnete der Bischof als „Verheißung der Gotteskommunikation“. Gott teile die Kraft des Geistes mit, damit sich Christus im Leben eines jeden einzelnen Christen immer neu ereigne. Denn ohne die Wirklichkeit der Gegenwart Christi werde die Sorge um bessere und moderne Strukturen der Kirche nicht wirklich in den Aufbruch führen.

    Das Gebet ist und bleibt nach den Worten des Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch „das wichtigste und notwendige Navigationssystem im Leben von uns Christen“. In seiner Predigt zu Pfingsten sagte Erzbischof Zollitsch am Sonntag im Freiburger Münster: „Es gilt, den Blick zu weiten. Unsere Fragen und Sorgen ins Gebet nehmen und vor Gott tragen. Das öffnet den Horizont und bewahrt uns davor, das Trennende und Hemmende zuerst zu nennen; das Jammern und Klagen in den Vordergrund zu stellen. Es bewahrt uns davor, bei uns stehen zu bleiben und uns selbst und unsere Vorstellungen absolut zu setzen. Der Geist Gottes ist es, der Perspektiven öffnet und neue Wege ermöglicht, die unsere eigenen Vorstellungen übersteigen.“

    Wie der Erzbischof von Freiburg in seiner Predigt erklärte, wird derzeit viel Zeit und Energie dafür verwendet, „den rechten Weg der Kirche in die Zukunft“ zu finden: „Wir alle haben Vorstellungen davon, was in der Kirche verändert werden sollte, was wir uns anders wünschen und was wir an Reformen für notwendig halten.“ Dabei sollten Christen jedoch nicht um sich selbst kreisen oder „in reinen Arbeitssitzungen wie auf Parteitagen“ diskutieren und dabei das Gebet vernachlässigen. Sonst bestehe die Gefahr, „unsere eigenen Vorstellungen und Wünsche zum Maßstab für die Kirche Gottes zu machen“. Zollitsch verwies auf die Apostelgeschichte, in der Lukas berichte: „Die Jünger kehrten nach der Himmelfahrt Jesu nach Jerusalem zurück. Dort gingen sie in das Obergemach hinauf, und „sie alle verharrten dort einmütig im Gebet“ (Apg 1, 12–14). Erst durch das Gebet seien die Jünger „bereit und offen für das Wirken des Geistes Gottes“ geworden. Dann könne an Pfingsten das Eigentliche und Wesentliche geschehen: „Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt“. Wie damals so sei die Kirche „auch heute zuerst eine sich versammelnde, eine auf Gottes Wort hörende und damit eine betende Kirche“, erklärte Zollitsch: „Hier ist unsere Mitte und die Quelle unserer Kraft. Das gilt vor allem für die Feier der Eucharistie, in der uns Christus stärkt für den Alltag und Kraft gibt für den Weg in die Zukunft.“

    Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen sagte am Pfingstsonntag, da jede Erneuerung der Kirche am Pfingstgeschehen ihr Modell und ihren Maßstab habe, sei es nutzlos, wenn etwa mündige Laien zusammen mit Priestern in die Welt hinausstürmen wollten, „um alles Mögliche und Unmögliche zu machen oder zu ändern“. Das erste Pfingstfest der Christen sei keine Explosion, sondern eine tiefe Erschütterung im Innern gewesen. „Weil die Jünger sich vom Geist Gottes ergreifen ließen, sprangen die Funken nach außen über.“ Zuerst also müsse es in einem selber leuchten, dann könne man für andere Licht sein. „Nur ganz Überzeugte können andere überzeugen, nur vom Geist wirklich Erfüllte können andere begeistern.“ In diesem Zusammenhang nahm der Bischof auf den heiligen Bonifatius Bezug und fragte, ob es nicht an der Zeit sei, den missionarischen Geist dieses großen Heiligen wieder zu entdecken. „Dass wir nicht länger ängstlich und defensiv unsere Grenzen abstecken, uns etwa in die sakrale Nische unserer Tradition zurückziehen, den allgemeinen religiösen Niedergang beklagen, sondern vielmehr selbstbewusst an die Öffentlichkeit gehen, bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach dem Grund unserer Hoffnung und der Begründung unseres Denkens und Tuns fragt.“

    Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst sagte in seiner Pfingstpredigt, es sei für Christen und für die Kirche nicht leicht, bei aller gesellschaftlicher Kritik und mancher Anfeindung, von innen her den Standpunkt zu klären und nicht umgeweht zu werden. „In stürmischen Zeiten gibt es auch in der Kirche die Versuchung, die Fahne nach dem Wind zu richten. Sie kann aber nur zum Segel werden, wenn wir den Mut haben, sie in den Wind zu halten“, sagte der Bischof. Die Kirche finde wahre Bewegung und Fortschritt heute, wo in Einzelnen die innere Entschiedenheit wachse, zu bleiben, wo andere sich wegtreiben ließen. Eine Umkehr und Entschiedenheit, die innerlich in allen Getauften und Gefirmten beginne, könne die Kirche erneuern und nicht eine Kritik von außen. Deshalb brauche die Kirche und jeder Christ den Mut, einen neuen geistlichen Aufbruch zu wagen.

    Bischof Tebartz-van Elst wies auch auf das von Papst Benedikt XVI. initiierte „Jahr des Glaubens“ hin, das am 50. Jahrestag der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils im Herbst in Rom eröffnet wird. Es sei das Ziel dieser Initiative, Christen zu stärken, den geistlichen Aufbau der Kirche zu fördern und jeden Christen einzuladen, Zeugnis seines Glaubens zu geben. „Glaube so ins Wort zu bringen, dass man ihm anmerkt, durch welche Drangsale er gegangen ist und wo er im Leben getragen hat, macht Christen interessant.“

    Als Fest gegen den Ungeist in der Welt, gegen Mutlosigkeit, Verzweifelung und Zerstörung, bezeichnete der Speyrer Bischof Karl-Heinz Wiesemann am Pfingstsonntag im Speyerer Dom das Pfingstfest. In der Gesellschaft wie auch in der Kirche werde der Geist Gottes gebraucht, der den befreienden Weg zwischen Fatalismus und Empörung weise: den Weg der Liebe und des Vertrauens. In seiner Predigt im bis zum letzten Platz gefüllten Dom knüpfte der Bischof an das Epos „Reineke Fuchs“ von Goethe an, das als bitter-ironischer Gesellschaftsspiegel auch in der modernen Welt nichts an Aktualität eingebüßt habe. „Es handelt sich um die Weltgeschichte im scharf ironischen Gegensatz zur göttlichen Heilsgeschichte, sozusagen um die unheilige Fügung des Weltgeschehens, die den rücksichtslos Cleveren immer wieder nach oben spült.“ Wiesemann widersprach jedoch dieser zynischen und pessimistischen These. Der Auffassung, dass der Mensch dem andern gegenüber wie ein Wolf sei – also ein Rivale und Feind –, stellte er die Einsicht des heiligen Thomas von Aquin gegenüber, von Natur her sei der Mensch eigentlich dem Menschen ein Freund. „Im tiefsten Inneren der Schöpfung ist dem Menschen ein guter Geist eingehaucht – und so zwar so weitgehend, dass er gegebenenfalls sogar bereit ist, sein Leben für den anderen einzusetzen: die Mutter etwa von Anfang an für ihr Kind.“ Nicht der Kampf, nicht der Krieg, sei der Vater aller Dinge, sondern der Schöpfergeist, der Geist der Liebe. Dieser Schöpfungsoptimismus macht nicht blind für die Macht des Bösen. „Er ist keine rosarote Brille, die uns von allem Bösen freispricht – sondern im Gegenteil: Er schärft den Blick für das Kranke, das Kaputtmachende, das in Wurzel Zerstörerische, Misstrauen Säende, Lebensmut tödlich Verletzende.“

    Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck würdigte am Pfingstsonntag seinen Amtsvorgänger Hubert Luthe anlässlich dessen 85. Geburtstag als einen „Zeugen von Gottes gutem Geist, der aus den Quellen von Glaube und Kultur lebt“. Bischof Hubert sei ein wacher, aufmerksamer, hoch gebildeter, humorvoller und zugleich knorriger Priester und Bischof, „der im Herzen Kölner ist und doch gerne und ganz hier mit uns im Ruhrgebiet lebt“. Overbeck: „Ein Katholik aus Tradition und hoher Wachsamkeit für den wahren Geist unserer Zeit, ein Gottesmann, der das Beten und Miteinander der Menschen schätzt, der weiß, was Geduld und Ungeduld ist, der Freundlichkeit mit energischer Beharrlichkeit verbinden kann und der lernt, mit Demut die Beschwernisse des Alters anzunehmen und täglich zu leben.“ In seiner Predigt zeichnete Overbeck den Lebensweg des Altbischofs nach. Geprägt durch die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges, wie die Nachkriegszeit, sei er als Sekretär des Kölner Kardinals Josef Frings Zeuge des Zweiten Vatikanischen Konzils geworden. Die Kirche als „Licht der Völker“ und ihre Sorgen und die „Freuden und Hoffnungen, Ängste und Sorgen“ der Menschen hätten Luthe geprägt, so der Ruhrbischof. Dazu gehöre die Erfahrung der weltkirchlichen Weite des Katholischen, die sich immer wieder konkret vor Ort in menschlich vertretbarer Form zeigen müsse.

    Die Kirche müsse immer wieder „einen Weg zwischen Gleichgültigkeit und Rigorismus“ finden, sagte der Wiener Kardinal Christoph Schönborn beim Pfingsgottesdienst im Wiener Stephansdom. Heute herrsche bei vielen Menschen der Eindruck, der Kirche gehe es „zuerst um Verurteilung und Ablehnung“ und sie seien „in der Kirche nicht willkommen“. In der Bibel heiße es aber, wo der Geist Gottes am Werk ist, herrschten Versöhnung und Vergebung. Die Kirche brauche daher immer wieder die Unterscheidung zwischen dem eigenen „Kleingeist“ und dem wahren „Geist Gottes“. Jesus habe die Jünger beauftragt, zu vergeben, nicht zu verurteilen. Paulus nenne als Früchte des Geistes Gottes Liebe, Friede, Freude, Langmut, Freundlichkeit, Güte und Treue. Die Kirche müsse sich daher die Frage stellen, wieso ihr Vergebung manchmal so schwer falle. Dabei gelte es, den Weg zwischen einem „Laissez faire“, dem „alles gleich gültig“ und relativ ist, und einem abweisenden Rigorismus zu finden. Dafür gebe es keine Patentrezepte, diese Aufgabe sei der Kirche und jedem einzelnen Gläubigen immer wieder aufgetragen..