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    Vatikan und Vietnam beraten über Botschafteraustausch

    Vatikanstadt (DT/KNA) Hochrangige Vertreter von Vatikan und Vietnam haben über die Wiederaufnahme der 1975 abgebrochenen diplomatischen Beziehungen beraten. Die Gespräche zu Beginn der vergangenen Woche in Hanoi seien in einer „Atmosphäre der Offenheit, der Freimütigkeit und des gegenseitigen Respekts“ erfolgt, heißt es in einem Vatikan-Kommunique vom Freitag. Ein weiteres Treffen solle zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, hieß es ohne nähere Angaben zu inhaltlichen Ergebnissen. Die Delegationen wurden vom vietnamesischen Vize-Außenminister Nguyen Quoc Cuong und seinem vatikanischen Amtskollegen Monsignore Pietro Parolin geführt. Seit 1990 beraten beide Seiten über bilaterale Fragen – etwa die Möglichkeit zu Bischofsernennungen – seit zwei Jahren aber auch über einen Botschafteraustausch. Bei den Gesprächen in Hanoi habe Cuong die Linie Vietnams zur Religionsfreiheit erläutert, heißt es im Kommunique. Er habe den Wunsch geäußert, der Vatikan möge zur Solidarität zwischen den Religionen und der Bevölkerung des Landes beitragen. Parolin habe die Ausführungen zur Religionsfreiheit zur Kenntnis genommen und positive Entwicklungen im religiösen Leben des Landes bestätigt. Er äußerte den Wunsch, dass die noch offenen Fragen zwischen Vietnam und dem Heiligen Stuhl mit gutem Willen in einem ehrlichen Dialog geklärt werden mögen. Er stellte klar, dass die Kirche mit ihren religiösen Aktivitäten keine politischen Ziele verfolge und die Souveränität des Staates respektiere.

    Vatikanstadt (DT/KNA) Hochrangige Vertreter von Vatikan und Vietnam haben über die Wiederaufnahme der 1975 abgebrochenen diplomatischen Beziehungen beraten. Die Gespräche zu Beginn der vergangenen Woche in Hanoi seien in einer „Atmosphäre der Offenheit, der Freimütigkeit und des gegenseitigen Respekts“ erfolgt, heißt es in einem Vatikan-Kommunique vom Freitag. Ein weiteres Treffen solle zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, hieß es ohne nähere Angaben zu inhaltlichen Ergebnissen. Die Delegationen wurden vom vietnamesischen Vize-Außenminister Nguyen Quoc Cuong und seinem vatikanischen Amtskollegen Monsignore Pietro Parolin geführt. Seit 1990 beraten beide Seiten über bilaterale Fragen – etwa die Möglichkeit zu Bischofsernennungen – seit zwei Jahren aber auch über einen Botschafteraustausch. Bei den Gesprächen in Hanoi habe Cuong die Linie Vietnams zur Religionsfreiheit erläutert, heißt es im Kommunique. Er habe den Wunsch geäußert, der Vatikan möge zur Solidarität zwischen den Religionen und der Bevölkerung des Landes beitragen. Parolin habe die Ausführungen zur Religionsfreiheit zur Kenntnis genommen und positive Entwicklungen im religiösen Leben des Landes bestätigt. Er äußerte den Wunsch, dass die noch offenen Fragen zwischen Vietnam und dem Heiligen Stuhl mit gutem Willen in einem ehrlichen Dialog geklärt werden mögen. Er stellte klar, dass die Kirche mit ihren religiösen Aktivitäten keine politischen Ziele verfolge und die Souveränität des Staates respektiere.