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    Vatikan erlässt neue Normen zur Religionslehrerausbildung

    Vatikanstadt (DTKNA) Der Vatikan hat die Normen für Institute zur Ausbildung von Religionslehrern und pastoralen Mitarbeitern neu geordnet. In einem Dekret der Bildungskongregation vom Donnerstag werden Aufgaben, Strukturen, Zuständigkeiten sowie Anforderungen an Studenten und Professoren aufgelistet. Die Normen betreffen vor allem die theologische Ausbildung von Laien in Italien und im spanischsprachigen Raum, nicht aber den deutschen Sprachraum. In Deutschland ist der Status der 20 Theologischen Fakultäten und der 36 katholisch-theologischen Fachbereiche an Philosophischen oder Pädagogischen Fakultäten durch Konkordate und bilaterale Absprachen zwischen dem Vatikan und der Bischofskonferenz geregelt. Die Instruktion, auf deren Grundlage die einzelnen Institute eigene Statuten erstellen und approbieren lassen müssen, legt eine Reihe neuer Grundvoraussetzungen fest. So wird, auch im Zuge des Bologna-Prozesses, die Ausbildungsdauer von vier Jahren auf drei plus zwei Jahre für das Baccalaureat und das Lizenziat verlängert. In Italien bestehen derzeit 74 solcher Einrichtungen, in Spanien 29. Grundregel ist, dass jedes Institut an eine kirchliche theologische Fakultät gebunden sein muss, die deren wissenschaftliche Grundlegung garantiert. Der Ortsbischof dieser Fakultät ist jeweils der Großkanzler der Universität. Kardinal-Präfekt Grocholewski, betonte, dass die Ausbildung von Priesteramtskandidaten nicht an einem der betroffenen Institute, sondern an einer Theologischen Fakultät erfolgen müsse.

    Vatikanstadt (DTKNA) Der Vatikan hat die Normen für Institute zur Ausbildung von Religionslehrern und pastoralen Mitarbeitern neu geordnet. In einem Dekret der Bildungskongregation vom Donnerstag werden Aufgaben, Strukturen, Zuständigkeiten sowie Anforderungen an Studenten und Professoren aufgelistet. Die Normen betreffen vor allem die theologische Ausbildung von Laien in Italien und im spanischsprachigen Raum, nicht aber den deutschen Sprachraum. In Deutschland ist der Status der 20 Theologischen Fakultäten und der 36 katholisch-theologischen Fachbereiche an Philosophischen oder Pädagogischen Fakultäten durch Konkordate und bilaterale Absprachen zwischen dem Vatikan und der Bischofskonferenz geregelt. Die Instruktion, auf deren Grundlage die einzelnen Institute eigene Statuten erstellen und approbieren lassen müssen, legt eine Reihe neuer Grundvoraussetzungen fest. So wird, auch im Zuge des Bologna-Prozesses, die Ausbildungsdauer von vier Jahren auf drei plus zwei Jahre für das Baccalaureat und das Lizenziat verlängert. In Italien bestehen derzeit 74 solcher Einrichtungen, in Spanien 29. Grundregel ist, dass jedes Institut an eine kirchliche theologische Fakultät gebunden sein muss, die deren wissenschaftliche Grundlegung garantiert. Der Ortsbischof dieser Fakultät ist jeweils der Großkanzler der Universität. Kardinal-Präfekt Grocholewski, betonte, dass die Ausbildung von Priesteramtskandidaten nicht an einem der betroffenen Institute, sondern an einer Theologischen Fakultät erfolgen müsse.