• aktualisiert:

    Vater scheitert mit Klage gegen Taufe der Tochter

    Augsburg (DT/KNA) Das Verwaltungsgericht Augsburg hat die Klage eines Vaters gegen die Taufe seines Kindes abgelehnt. Gerichtspräsident Ivo Moll wertete den Vorgang in seiner am Dienstag verkündeten Entscheidung als innerkirchliche Angelegenheit. Das schriftliche Urteil wird nach Auskunft einer Gerichtssprecherin vom Mittwoch erst bis Ende Juni vorliegen. Der Mann hatte laut einem Bericht der „Augsburger Allgemeine“ (Dienstag) vorgebracht, dass seine geschiedene Frau die gemeinsame Tochter (4) gegen seinen Willen habe taufen lassen, er aber genauso sorgeberechtigt sei wie seine Ex-Gattin. Dabei verwies er auch auf die im vergangenen Jahr bekanntgewordenen Missbrauchsfälle. Diese hätten bei ihm Zweifel geweckt, ob sein Kind in der katholischen Kirche gut aufgehoben sei. Er hätte es vorgezogen, die Entscheidung seiner Tochter zu überlassen, wenn sie 14 Jahre alt und damit religionsmündig sei.

    Augsburg (DT/KNA) Das Verwaltungsgericht Augsburg hat die Klage eines Vaters gegen die Taufe seines Kindes abgelehnt. Gerichtspräsident Ivo Moll wertete den Vorgang in seiner am Dienstag verkündeten Entscheidung als innerkirchliche Angelegenheit. Das schriftliche Urteil wird nach Auskunft einer Gerichtssprecherin vom Mittwoch erst bis Ende Juni vorliegen. Der Mann hatte laut einem Bericht der „Augsburger Allgemeine“ (Dienstag) vorgebracht, dass seine geschiedene Frau die gemeinsame Tochter (4) gegen seinen Willen habe taufen lassen, er aber genauso sorgeberechtigt sei wie seine Ex-Gattin. Dabei verwies er auch auf die im vergangenen Jahr bekanntgewordenen Missbrauchsfälle. Diese hätten bei ihm Zweifel geweckt, ob sein Kind in der katholischen Kirche gut aufgehoben sei. Er hätte es vorgezogen, die Entscheidung seiner Tochter zu überlassen, wenn sie 14 Jahre alt und damit religionsmündig sei.