• aktualisiert:

    Treu zur Linie von Johannes Paul II.

    Warschau (DT/mee) Mit Blick auf die im Herbst stattfindende Bischofssynode zu Ehe und Familie in Rom haben sich die polnischen Bischöfe für eine Beibehaltung der Lehre von Johannes Paul II. in Theorie und Praxis ausgesprochen. Bischof Jan W¹troba, der Vorsitzende der Familien-Kommission der polnischen Bischofskonferenz, wies, wie die katholische Nachrichtenagentur Polens (KAI) am Mittwoch berichtet, darauf hin, dass eine Stellungnahme der Bischöfe, die im Zusammenhang mit der Synode stehe und auf die man sich bei der Vollversammlung der Bischöfe in dieser Woche geeinigt habe, „ganz treu zur Linie von Johannes Paul II.“ sei. Diese Stellungnahme, so W¹troba, „ist das Ergebnis einer vorher durchgeführten Umfrage und zeigt die Denkweise der polnischen Kirche – Geistliche und Laien – über die Familie. Sie ist treu zur Lehre von Johannes Paul II., das heißt, sie schützt allgemein menschliche Werte, sie ist treu zur Offenbarung und bisherigen Praxis der Kirche.“ Dazu sagte W¹troba, dass es in der Kirche in Polen keine Milieus gebe, die erwarten würden, dass die Lehre der Kirche, die Morallehre, besonders im Bereich der Schaffung gleichgeschlechtlicher „Ehen“, gebeugt werde. Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Stanis³aw G¹decki, hob laut einer KAI-Meldung vom Donnerstag hervor, dass es sich bei der Stellungnahme um ein mehrere Seiten umfassendes Dokument handle.

    Warschau (DT/mee) Mit Blick auf die im Herbst stattfindende Bischofssynode zu Ehe und Familie in Rom haben sich die polnischen Bischöfe für eine Beibehaltung der Lehre von Johannes Paul II. in Theorie und Praxis ausgesprochen. Bischof Jan W¹troba, der Vorsitzende der Familien-Kommission der polnischen Bischofskonferenz, wies, wie die katholische Nachrichtenagentur Polens (KAI) am Mittwoch berichtet, darauf hin, dass eine Stellungnahme der Bischöfe, die im Zusammenhang mit der Synode stehe und auf die man sich bei der Vollversammlung der Bischöfe in dieser Woche geeinigt habe, „ganz treu zur Linie von Johannes Paul II.“ sei. Diese Stellungnahme, so W¹troba, „ist das Ergebnis einer vorher durchgeführten Umfrage und zeigt die Denkweise der polnischen Kirche – Geistliche und Laien – über die Familie. Sie ist treu zur Lehre von Johannes Paul II., das heißt, sie schützt allgemein menschliche Werte, sie ist treu zur Offenbarung und bisherigen Praxis der Kirche.“ Dazu sagte W¹troba, dass es in der Kirche in Polen keine Milieus gebe, die erwarten würden, dass die Lehre der Kirche, die Morallehre, besonders im Bereich der Schaffung gleichgeschlechtlicher „Ehen“, gebeugt werde. Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Stanis³aw G¹decki, hob laut einer KAI-Meldung vom Donnerstag hervor, dass es sich bei der Stellungnahme um ein mehrere Seiten umfassendes Dokument handle.

    G¹decki sagte: „Wenn es um das allgemeine Thema geht, werden wir ganz bestimmt nicht in Richtung einer Theologie gehen, welche von manchen deutschsprachigen Kreisen vertreten wird. Wir denken, dass das Erbe von Paul VI., Johannes Paul II., Benedikt XVI. und jetzige postsynodale Aussagen von Papst Franziskus genügen werden, um die kirchliche Lehre als Kontinuum anzusehen und nicht als Revolution, die einen Bruch einführt mit dem, was die ganze Tradition der Kirche durch die Jahrhunderte verkündet hat.“ Bischof W¹troba, der neben Erzbischof G¹decki, Erzbischof Marek Jêdraszewski und Erzbischof Henryk Hoser als Delegierter der polnische Kirche an der Synode teilnimmt, sagte, wie KAI am Mittwoch berichtet, dass es im August dieses Jahres zu einem Treffen von Vertretern der Deutschen und Polnischen Bischofskonferenz kommen werde, um vor der Synode die Standpunkte zu besprechen.