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    Traditionalisten: Müller bittet Vatikan um Klärung

    Regensburg (DT/KNA) Zur Aufhebung der Exkommunikation von Williamson und drei weiteren Traditionalisten-Bischöfen durch Benedikt XVI. hat der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller erklärt, der Papst habe damit „einer randständigen Gruppierung beide Hände gereicht“. Drei der vier Bischöfe hätten sich dankbar gezeigt. Williamson aber habe mit seinen Äußerungen dem Papst „ins Gesicht geschlagen“. In einem Brief an den Vatikan hat Müller unterdessen um Klärung der kirchenrechtlichen Verfassung der Pius-Bruderschaft und ihres Priesterseminars in Zaitzkofen gebeten. Unmissverständlich verurteilte der Regensburger Oberhirte auch jede Form von Antisemitismus (Seite 9) und verhängte Hausverbot gegen Williamson, der den Holocaust geleugnet hatte.

    Regensburg (DT/KNA) Zur Aufhebung der Exkommunikation von Williamson und drei weiteren Traditionalisten-Bischöfen durch Benedikt XVI. hat der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller erklärt, der Papst habe damit „einer randständigen Gruppierung beide Hände gereicht“. Drei der vier Bischöfe hätten sich dankbar gezeigt. Williamson aber habe mit seinen Äußerungen dem Papst „ins Gesicht geschlagen“. In einem Brief an den Vatikan hat Müller unterdessen um Klärung der kirchenrechtlichen Verfassung der Pius-Bruderschaft und ihres Priesterseminars in Zaitzkofen gebeten. Unmissverständlich verurteilte der Regensburger Oberhirte auch jede Form von Antisemitismus (Seite 9) und verhängte Hausverbot gegen Williamson, der den Holocaust geleugnet hatte.