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    Torben P. besucht jetzt katholisches Gymnasium

    Berlin (DT/KNA) Der Berliner U-Bahn-Schläger Torben P. besucht seit Dienstag die Katholische Schule Liebfrauen in Berlin-Charlottenburg. Er nimmt am Unterricht in der 11. Jahrgangsklasse teil, wie der Schuldezernent des Erzbistums Berlin, Hans-Peter Richter, vor Journalisten bekannt gab. Wenn er seine Haft antreten müsse, könne er die Schule nicht mehr weiter besuchen. Das Landgericht Berlin sprach Torben P. vor einer Woche des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung für schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten ohne Bewährung. Die Verteidiger legten Revision ein, das Gericht ordnete Haftverschonung an, bis das Urteil rechtskräftig ist. Torben P. hatte im April auf einem U-Bahnsteig einen Fahrgast schwer verletzt. An seine bisherige Schule kann er nach Protesten von Lehrern und Eltern nicht zurückkehren. Torben P. ist nach Angaben des Erzbistums protestantisch. Schuldezernent Richter erklärte, er habe Mitte Juli den Anruf von „einer staatlichen Stelle“ erhalten, ob das Erzbistum Berlin als Träger mehrerer Schulen den 18-jährigen Torben P. aufnehmen könne. Das Erzbistum habe daraufhin eingewilligt. „Wenn nicht wir, wer dann“, zitierte Richter den Generalvikar des Erzbistums, Ronald Rother.

    Berlin (DT/KNA) Der Berliner U-Bahn-Schläger Torben P. besucht seit Dienstag die Katholische Schule Liebfrauen in Berlin-Charlottenburg. Er nimmt am Unterricht in der 11. Jahrgangsklasse teil, wie der Schuldezernent des Erzbistums Berlin, Hans-Peter Richter, vor Journalisten bekannt gab. Wenn er seine Haft antreten müsse, könne er die Schule nicht mehr weiter besuchen. Das Landgericht Berlin sprach Torben P. vor einer Woche des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung für schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten ohne Bewährung. Die Verteidiger legten Revision ein, das Gericht ordnete Haftverschonung an, bis das Urteil rechtskräftig ist. Torben P. hatte im April auf einem U-Bahnsteig einen Fahrgast schwer verletzt. An seine bisherige Schule kann er nach Protesten von Lehrern und Eltern nicht zurückkehren. Torben P. ist nach Angaben des Erzbistums protestantisch. Schuldezernent Richter erklärte, er habe Mitte Juli den Anruf von „einer staatlichen Stelle“ erhalten, ob das Erzbistum Berlin als Träger mehrerer Schulen den 18-jährigen Torben P. aufnehmen könne. Das Erzbistum habe daraufhin eingewilligt. „Wenn nicht wir, wer dann“, zitierte Richter den Generalvikar des Erzbistums, Ronald Rother.