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    Theologin: „Antireligiöser Furor“ in Deutschland

    Bonn (DT/KNA) Die Leiterin der Abteilung Politik und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung, Petra Bahr, hat vor einer „enggeführten Freiheit“ gewarnt. In Deutschland habe sich „ein antireligiöser Furor“ ausgebreitet, „der seine antiliberale Fratze hinter einem ziemlich oberflächlichen Verständnis von Freiheit verbirgt“, schreibt sie in einem Gastbeitrag für die in Bonn erscheinende „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ (Donnerstag). Zur Freiheit müsse gehören, dass Menschen ihren Glauben leben dürften, mahnte die Theologin. Das gelte auch dann, wenn Teile dieses Glaubens „in die hippe Berliner ,Ist mir egal‘-Mentalität nicht passen“, etwa mit dem Sex bis zur Ehe zu warten, zu fasten oder vor dem Essen zu beten. Die aktuelle Debatte um ein mögliches Burka-Verbot in Deutschland könne sich zu einem „Flirt mit dem Laizismus“ entwickeln, warnte Bahr. „Das trifft über kurz oder lang auch Christen.“

    Bonn (DT/KNA) Die Leiterin der Abteilung Politik und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung, Petra Bahr, hat vor einer „enggeführten Freiheit“ gewarnt. In Deutschland habe sich „ein antireligiöser Furor“ ausgebreitet, „der seine antiliberale Fratze hinter einem ziemlich oberflächlichen Verständnis von Freiheit verbirgt“, schreibt sie in einem Gastbeitrag für die in Bonn erscheinende „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ (Donnerstag). Zur Freiheit müsse gehören, dass Menschen ihren Glauben leben dürften, mahnte die Theologin. Das gelte auch dann, wenn Teile dieses Glaubens „in die hippe Berliner ,Ist mir egal‘-Mentalität nicht passen“, etwa mit dem Sex bis zur Ehe zu warten, zu fasten oder vor dem Essen zu beten. Die aktuelle Debatte um ein mögliches Burka-Verbot in Deutschland könne sich zu einem „Flirt mit dem Laizismus“ entwickeln, warnte Bahr. „Das trifft über kurz oder lang auch Christen.“

    kna