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    Tagesheiliger: 11. Februar: Der heilige Pedro de Jesús Maldonado Lucero

    Der heilige Pedro de Jesús Maldonado Lucero wurde am 15. Juni 1892 in Chihuahua in Nordmexiko geboren. Mit siebzehn Jahren trat er ins diözesane Priesterseminar ein. Die Seminaristen lebten unter ärmlichen Bedingungen und wurden kärglich verpflegt, Pedro bekam gesundheitliche Probleme. Trotzdem setzte er alles daran, um sein Ziel, Priester zu werden, zu erreichen. Im Seminar fiel er vor allem durch seine Liebe zum Altarsakrament auf und fasste den Vorsatz „Das Herz im Himmel, im Allerheiligsten“. Als der Ortsbischof von Chihuahua schwer erkrankte, wurde sein Weihekurs nach dem Studium in texanische El Paso geschickt. Am 25. Januar 1918 empfing Pedro de Jesús das Sakrament der Priesterweihe von Bischof Anthony Joseph Schuler SJ, dem ersten Bischof des Bistums El Paso. Seine feierliche Primiz in Chihuahua feierte er am 11. Februar 1918. dem Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes, die er sehr verehrte. Viel Zeit widmete er der eucharistischen Anbetung und gewann auch Gläubige für die nächtliche Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten.

    Pedro Maldonado. Foto: Archiv

    Der heilige Pedro de Jesús Maldonado Lucero wurde am 15. Juni 1892 in Chihuahua in Nordmexiko geboren. Mit siebzehn Jahren trat er ins diözesane Priesterseminar ein. Die Seminaristen lebten unter ärmlichen Bedingungen und wurden kärglich verpflegt, Pedro bekam gesundheitliche Probleme. Trotzdem setzte er alles daran, um sein Ziel, Priester zu werden, zu erreichen. Im Seminar fiel er vor allem durch seine Liebe zum Altarsakrament auf und fasste den Vorsatz „Das Herz im Himmel, im Allerheiligsten“. Als der Ortsbischof von Chihuahua schwer erkrankte, wurde sein Weihekurs nach dem Studium in texanische El Paso geschickt. Am 25. Januar 1918 empfing Pedro de Jesús das Sakrament der Priesterweihe von Bischof Anthony Joseph Schuler SJ, dem ersten Bischof des Bistums El Paso. Seine feierliche Primiz in Chihuahua feierte er am 11. Februar 1918. dem Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes, die er sehr verehrte. Viel Zeit widmete er der eucharistischen Anbetung und gewann auch Gläubige für die nächtliche Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten.

    Als Pfarrer der Gemeinde Santa Isabel in Chihuahua erlebte er die Christenverfolgung in Mexiko. Mehrfach wurde Pedro de Jesús Maldonado von Freimaurern überfallen und verprügelt, manchmal auch in der Pfarrkirche. Er setzte sich sehr für die Tarahumaras, einer indigenen Ethnie seiner Heimat ein. Als sich während der Kirchenverfolgung von Staatspräsident Plutarco Elias Calles die Anschläge auf Katholiken und Kirchen häuften, lebte Pfarrer Pedro de Jesús zeitweise in einem Versteck und spendete den Gläubigen die Sakramente in den Häusern katholischer Familien.

    Am Aschermittwoch 1937 feierte er frühmorgens die heilige Messe in seinem Versteck und hörte dann Beichte, als sein Quartier von einer alkoholisierten Bande überfallen wurde. Pfarrer Pedro de Jesús konnte das Gefäß mit dem Allerheiligsten noch mitnehmen, dann brachten man ihn zum Rathaus, wo er von Lokalpolitikern und Polizisten misshandelt wurde. Ein direkt an der Stirn aufgesetzter Pistolenschuss verletzte den Schädel und zerfetzte das linke Auge. Der Pfarrer stürzte und das Gefäß mit den konsekrierten Hostien fiel zu Boden. Einer der Täter nahm einige Hostien, steckte sie dem Schwerverletzten in den Mund und sagte „iss das“. Man ließ ihn in seinem Blut liegen, Gläubige brachten den Sterbenden ins Krankenhaus von Chihuahua, wo er am 11. Februar 1937 starb.

    Der heilige Pedro de Jesús ist der Patron des Klerus von Chihuahua und des Diözesanklerus von El Paso. Johannes Paul II. sprach ihn am 22. November 1992 selig und am 21. Mai 2000 heilig.