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    Tagesheilige: 21. November: Unsere Liebe Frau in Jerusalem

    Der Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem gehört zu den drei Marienfesten des liturgischen Jahres, die auch Ereignisse im Leben Christi widerspiegeln. Es handelt sich um den Geburtstag Mariens (8. September), die Feier ihres heiligen Namens („Mariä Namen“ 12. September) sowie ihrer Darstellung im Tempel (21. November). Die Entsprechungen zu den jeweiligen Festtagen Christi, an denen wir wesentliche Ereignisse aus der Kindheit unseres Herrn feiern, sind Weihnachten (25. Dezember), der heilige Name Jesu (3. Januar) und seine Darstellung im Tempel (2. Februar).

    Der Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem gehört zu den drei Marienfesten des liturgischen Jahres, die auch Ereignisse im Leben Christi widerspiegeln. Es handelt sich um den Geburtstag Mariens (8. September), die Feier ihres heiligen Namens („Mariä Namen“ 12. September) sowie ihrer Darstellung im Tempel (21. November). Die Entsprechungen zu den jeweiligen Festtagen Christi, an denen wir wesentliche Ereignisse aus der Kindheit unseres Herrn feiern, sind Weihnachten (25. Dezember), der heilige Name Jesu (3. Januar) und seine Darstellung im Tempel (2. Februar).

    Der Gedenktag Unserer lieben Frau in Jerusalem firmierte bis zur Liturgiereform unter den Bezeichnungen „Mariä Tempelgang“, „Mariä Opferung“ oder „Darstellung Mariens im Tempel“. Das Fest wurde in Jerusalem seit dem sechsten Jahrhundert gefeiert. Dort wurde zu Ehren dieses Geheimnisses eine Kirche errichtet. Während das Fest in der Ostkirche seit Mitte des sechsten Jahrhunderts gefeiert wird, nahm Papst Pius V. Mariä Opferung erst im Jahr 1585 in den allgemeinen Festkalender der katholischen Kirche auf.

    Mit drei Jahren wird Maria im Tempel dargebracht

    Zurück geht es auf folgende Begebenheit: Die Großeltern Jesu, Joachim und Anna, blieben zwanzig Jahre lang kinderlos, was in den damaligen Zeiten als Makel galt. Nach inbrünstigem Gebet erschien den Eheleuten ein Engel, der ihnen die Geburt eines von Gott auserwählten Kindes verkündete, das auf der ganzen Welt gepriesen würde. Anna erwiderte, dass sie ihr Kind Gott weihen werde, damit es ihm diene.

    Auch wenn uns die vier Evangelien nichts über die Kindheit Mariens überliefern, so beruhen bestimmte Feste, wie eben jenes von der Darstellung im Tempel auf alten Überlieferungen, auf apokryphen Evangelien, wie dem Protoevangelium des Jakobus. In diesem Protoevangelium wird erzählt, wie die dreijährige Maria von ihren Eltern im Tempel dargebracht wird. Die 15 Tempelstufen erklimmt sie alleine, ohne sich nach ihren Eltern noch einmal umzusehen. Das Protoevangelium spricht weiter davon, dass der Hohepriester Mariä segnet, und sie noch bis zum 12. Lebensjahr mit den anderen Tempeljungfrauen im Hause des Herrn verbringt.

    Durch die Feier dieses Festes hält uns die Kirche vor Augen, dass die Mutter Christi sich dem Herrn mit Leib und Seele seit ihrer frühesten Kindheit weihte.

    Und wenn an diesem Gedenktag auch heute noch die Ordensleute ihr Gelübde leisten oder erneuern, indem sie sich an das „Ja“ der Muttergottes anlehnen, so bedeutet das im weitesten Sinne, dass sich die ganze Kirche als Braut Christi präsentiert, die dem Herrn ihre hingebungsvolle Zustimmung gibt.

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