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    Schick: Sparpaket gibt falsche Signale

    Gremsdorf (DT/KNA) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit ihrem Sparpaket falsche Signale zu setzen. Belastet würden vor allem jene, die auf Sozialhilfe oder andere Hilfen der Allgemeinheit angewiesen seien, kritisierte Schick am Dienstagabend in Gremsdorf. „Die starken Schultern könnten doch mehr tragen, um die Schwächeren zu unterstützen.“ In seiner Predigt beim Gedenkgottesdienst für den seligen Eustachius Kugler bezeichnete der Erzbischof das Sparpaket als „unausgewogen“. So sehe dieses einen erneuten Stellenabbau vor, „obwohl wir doch mehr Stellen für die schon zu vielen Arbeitslosen brauchen“. Dazu komme, dass Arbeitslosen die Wiedereingliederung in den Beruf erschwert werde, auch die Familien würden erneut belastet.

    Gremsdorf (DT/KNA) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit ihrem Sparpaket falsche Signale zu setzen. Belastet würden vor allem jene, die auf Sozialhilfe oder andere Hilfen der Allgemeinheit angewiesen seien, kritisierte Schick am Dienstagabend in Gremsdorf. „Die starken Schultern könnten doch mehr tragen, um die Schwächeren zu unterstützen.“ In seiner Predigt beim Gedenkgottesdienst für den seligen Eustachius Kugler bezeichnete der Erzbischof das Sparpaket als „unausgewogen“. So sehe dieses einen erneuten Stellenabbau vor, „obwohl wir doch mehr Stellen für die schon zu vielen Arbeitslosen brauchen“. Dazu komme, dass Arbeitslosen die Wiedereingliederung in den Beruf erschwert werde, auch die Familien würden erneut belastet.