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    Planungsteam der Papstreise nach Panne ausgewechselt

    London (DT/KNA) Nach einer peinlichen Panne im Vorbereitungsteam für den Papstbesuch hat das britische Außenministerium den Stab komplett ausgewechselt. Künftig werden die Planungen für die Englandreise von Benedikt XVI. im September von dem ehemaligen Botschafter George Edgar geleitet, wie die Zeitung „Sunday Telegraph“ berichtete. Der 50-jährige Diplomat, zuletzt als Generalkonsul im russischen Sankt Petersburg tätig, ersetzt den 31-jährigen Anjoum Noorani. Dieser war für ein Ulk-Papier verantwortlich, das zu einer Verstimmung zwischen den britischen Gastgebern und dem Vatikan geführt hatte. Nach Darstellung der Zeitung sind inzwischen weder Noorani noch ein anderer der früheren Mitarbeiter in irgendeiner Weise mit der Vorbereitung der Papstreise betraut. Das vierköpfige Team hatte in Brainstorming-Runden ein Besuchprogramm für das Kirchenoberhaupt entworfen, das unter anderem die Einweihung einer Abtreibungsklinik oder die Segnung einer Homosexuellen-Ehe beinhalten sollte. Nach Bekanntwerden des Dokuments musste sich Außenminister David Miliband am Sonntag vergangener Woche in aller Form für den Fehltritt entschuldigen. Der Vatikan erklärte die Sache damit für beigelegt.

    London (DT/KNA) Nach einer peinlichen Panne im Vorbereitungsteam für den Papstbesuch hat das britische Außenministerium den Stab komplett ausgewechselt. Künftig werden die Planungen für die Englandreise von Benedikt XVI. im September von dem ehemaligen Botschafter George Edgar geleitet, wie die Zeitung „Sunday Telegraph“ berichtete. Der 50-jährige Diplomat, zuletzt als Generalkonsul im russischen Sankt Petersburg tätig, ersetzt den 31-jährigen Anjoum Noorani. Dieser war für ein Ulk-Papier verantwortlich, das zu einer Verstimmung zwischen den britischen Gastgebern und dem Vatikan geführt hatte. Nach Darstellung der Zeitung sind inzwischen weder Noorani noch ein anderer der früheren Mitarbeiter in irgendeiner Weise mit der Vorbereitung der Papstreise betraut. Das vierköpfige Team hatte in Brainstorming-Runden ein Besuchprogramm für das Kirchenoberhaupt entworfen, das unter anderem die Einweihung einer Abtreibungsklinik oder die Segnung einer Homosexuellen-Ehe beinhalten sollte. Nach Bekanntwerden des Dokuments musste sich Außenminister David Miliband am Sonntag vergangener Woche in aller Form für den Fehltritt entschuldigen. Der Vatikan erklärte die Sache damit für beigelegt.