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    Personalien

    Mit einem Gottesdienst und einem Festakt ist am Freitag in Würzburg der langjährige Würzburger Bischöfliche Finanzdirektor Adolf Bauer (65) in den Ruhestand verabschiedet worden. Zugleich führte Bischof Friedhelm Hofmann den Nachfolger Albrecht Siedler (50) in sein neues Amt ein. Bauer hatte seit 1973 in der Verwaltung der Diözese Würzburg gewirkt und war im Juli 1973 Finanzdirektor geworden. Hofmann bezeichnete die Amtszeit des scheidenden Finanzdirektors als „eine gute, ja, sehr gute Zeit“. Bauers kluge Geschäftsführung habe dem Bistum eine solide Basis erhalten. Außerdem habe für ihn nicht nur die wirtschaftliche Prosperität eine große Rolle gespielt, sondern auch die damit verbundenen sozialen und kulturellen Verpflichtungen. Generalvikar Karl Hillenbrand lobte den untrüglichen Instinkt Bauers mit dem Blick auf das Ganze. Zudem verwies er darauf, dass die Sicherung der Grundaufgaben in Verkündigung, Liturgie und Diakone auch weiter oberste Priorität haben müsse. Auch das Bistum Würzburg stehe vor der spannenden Herausforderung, „wie wir in Zukunft mit weniger Geld mehr Glauben fördern können“.

    Mit einem Gottesdienst und einem Festakt ist am Freitag in Würzburg der langjährige Würzburger Bischöfliche Finanzdirektor Adolf Bauer (65) in den Ruhestand verabschiedet worden. Zugleich führte Bischof Friedhelm Hofmann den Nachfolger Albrecht Siedler (50) in sein neues Amt ein. Bauer hatte seit 1973 in der Verwaltung der Diözese Würzburg gewirkt und war im Juli 1973 Finanzdirektor geworden. Hofmann bezeichnete die Amtszeit des scheidenden Finanzdirektors als „eine gute, ja, sehr gute Zeit“. Bauers kluge Geschäftsführung habe dem Bistum eine solide Basis erhalten. Außerdem habe für ihn nicht nur die wirtschaftliche Prosperität eine große Rolle gespielt, sondern auch die damit verbundenen sozialen und kulturellen Verpflichtungen. Generalvikar Karl Hillenbrand lobte den untrüglichen Instinkt Bauers mit dem Blick auf das Ganze. Zudem verwies er darauf, dass die Sicherung der Grundaufgaben in Verkündigung, Liturgie und Diakone auch weiter oberste Priorität haben müsse. Auch das Bistum Würzburg stehe vor der spannenden Herausforderung, „wie wir in Zukunft mit weniger Geld mehr Glauben fördern können“.

    Peter Berker (57), Lehrstuhlinhaber im Fachbereich Sozialwesen an der Abteilung Münster der Katholische Hochschule NRW (KatHO NRW), hat zum 1. Juli das Amt des Rektors angetreten. Neue Prorektoren sind Wolfgang M. Heffels (49), und Liane Schirra-Weirich (50). Die KatHO NRW ist mit rund 3 500 Studierenden die größte staatlich anerkannte Fachhochschule in kirchlicher Trägerschaft.

    Thies Gundlach (54), seit 2001 Leiter der Abteilung Kirchliche Handlungsfelder im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), steigt auf. Zum 1. Dezember übernimmt er das Amt eines von drei Vizepräsidenten in der EKD-Zentrale, wie die EKD am Montag in Hannover bekannt gab. Der promovierte Theologe und frühere Pastor der Nordelbischen Kirche war im vergangenen Jahr durch ein internes Papier zur „Situation in der römisch-katholischen Kirche – Auswirkungen auf das evangelisch-katholische Verhältnis“ bekanntgeworden. Die darin enthaltenen Thesen hatten schwere ökumenische Verstimmungen ausgelöst.