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    Personalien

    Papst Benedikt XVI. hat Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone in seinem Amt bestätigt. Aus den gleichen Gründen, die ihn 2006 zur Ernennung Bertones bewogen hätten, wolle er auch in Zukunft nicht auf die „wertvolle Zusammenarbeit“ verzichten, heißt es in einem Schreiben Benedikt XVI. an Bertone. Die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ gibt das Dokument im Wortlaut in ihrer Freitagsausgabe wieder. Bertone war am 2. Dezember 75 Jahre alt geworden und hatte pflichtgemäß seinen Rücktritt angeboten. Benedikt XVI. würdigte die in den 80er-Jahren begonnene Beratertätigkeit Bertones in der Glaubenskongregation. „Ich denke auch an Ihre delikate Arbeit, mit der Sie den Dialog mit Monsignor Marcel Lefebvre herstellten“, so der Papst. Weiter erinnerte Benedikt XVI. an die Zusammenarbeit mit Bertone als Sekretär der Glaubensbehörde. Bertone habe seinen Dienst „mit Kompetenz und großherziger Hingabe“ ausgeübt, so der Papst. An seinem Mitarbeiter habe er stets die Verbindung von Glaubensgespür, fachlicher Bildung und Menschlichkeit bewundert.

    Papst Benedikt XVI. hat Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone in seinem Amt bestätigt. Aus den gleichen Gründen, die ihn 2006 zur Ernennung Bertones bewogen hätten, wolle er auch in Zukunft nicht auf die „wertvolle Zusammenarbeit“ verzichten, heißt es in einem Schreiben Benedikt XVI. an Bertone. Die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ gibt das Dokument im Wortlaut in ihrer Freitagsausgabe wieder. Bertone war am 2. Dezember 75 Jahre alt geworden und hatte pflichtgemäß seinen Rücktritt angeboten. Benedikt XVI. würdigte die in den 80er-Jahren begonnene Beratertätigkeit Bertones in der Glaubenskongregation. „Ich denke auch an Ihre delikate Arbeit, mit der Sie den Dialog mit Monsignor Marcel Lefebvre herstellten“, so der Papst. Weiter erinnerte Benedikt XVI. an die Zusammenarbeit mit Bertone als Sekretär der Glaubensbehörde. Bertone habe seinen Dienst „mit Kompetenz und großherziger Hingabe“ ausgeübt, so der Papst. An seinem Mitarbeiter habe er stets die Verbindung von Glaubensgespür, fachlicher Bildung und Menschlichkeit bewundert.

    Der Bischof des Burgenlands, Paul Iby, feiert am 23. Januar seinen 75. Geburtstag. Bischof Iby wird seinen Geburtstag ohne offizielle Feierlichkeiten im Stillen begehen. Geplant ist einzig der Besuch einer Delegation aus seiner Heimatgemeinde Raiding sowie ein Gottesdienst und Empfang für Mitarbeiter der Diözese. Nachdem im Vorjahr bereits das Goldene Priesterjubiläum Ibys sowie das 50-Jahr-Jubiläum der Diözese Eisenstadt mit großen Festakten und Festtagungen gefeiert wurde, legt Bischof Iby keinen Wert auf eine weitere Feierlichkeit. Paul Iby kam als zweiter von drei Söhnen eines Kleinlandwirte-Ehepaares in Raiding, dem Geburtsort des Komponisten Franz Liszt, zur Welt. Am 29. Juni 1959 empfing er vom damaligen Apostolischen Administrator und späteren Diözesanbischof Stephan Laszlo im Eisenstädter Martinsdom die Priesterweihe. 1967 promovierte Iby an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom zu einem Thema des Kanonischen Rechts. Papst Johannes Paul II. ernannte Iby am 28. Dezember 1992 zum zweiten Bischof der erst 1960 von einer Apostolischen Administratur erhobene Diözese Eisenstadt. Am 24. Januar 1993 empfing er die Bischofsweihe. Im Interview mit der Austria Presse Agentur (APA) sagte Bischof Iby, seine Amtszeit als Bischof sei „wie in einem Schnellzugtempo vergangen“. Seinem Nachfolger, den er sich als „Volksbischof“ wünsche, empfehle er dringend, den guten Dialog mit den Parteien, Interessenvertretungen und innerhalb der Kirche persönlich weiterzuführen.

    Flaminia Giovanelli (51), römische Politikwissenschaftlerin, ist von Papst Benedikt XVI. in den Führungsstab des vatikanischen Menschenrechtsrats berufen worden. Das Presseamt des Heiligen Stuhls teilte ihre Ernennung zur Untersekretärin des Rates „Iustitia et Pax“ am Donnerstag mit. Giovanelli, bisher Fachreferentin bei „Iustitia et Pax“, nimmt hinter dem im Oktober ernannten Präsidenten Kardinal Peter Kodwo Appiah Turkson (61) und dem ebenfalls neuen Sekretär Bischof Mario Toso (59) den dritten Rang in dem Rat für Entwicklungs- und Menschenrechtsfragen ein. Giovanelli, 1948 in Rom geboren, machte das Abitur an der Ecole Europeenne in Brüssel und studierte Politikwissenschaften in Rom. Anschließend erwarb sie Abschlüsse in Bibliothekswissenschaften an der Vatikanischen Bibliothek und in Religionswissenschaften an der Päpstlichen Universität Gregoriana. Für den Rat „Iustitia et Pax“ arbeitet Giovanelli seit 1974. Dort profilierte sie sich mit steigender Verantwortung als entwicklungspolitische Expertin.