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    Personalien

    Ludwig Schick, seit 2002 Erzbischof von Bamberg, wird an diesem Dienstag 60 Jahre alt. Der gebürtige Marburger wurde 1998 von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof von Fulda ernannt. Seit September 2006 ist der Kirchenrechtler als Vorsitzender der Kommission Weltkirche in der Deutschen Bischofskonferenz zuständig für Missions- und Entwicklungszusammenarbeit. Den runden Geburtstag feiert das Erzbistum am 26. September mit einem Pontifikalamt und einem Festakt mit Gästen aus Kirche und Politik. Schick studierte Theologie und Philosophie in Fulda und Würzburg. 1975 folgte die Priesterweihe, fünf Jahre später die Promotion an der Gregoriana in Rom. Ab 1981 lehrte der Theologe Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät Fulda und am Katholischen Seminar an der Philipps-Universität Marburg. In seinem Heimatbistum Fulda stieg Schick unter Erzbischof Johannes Dyba auf zum Domkapitular und Generalvikar. Seit seiner Studienzeit in Rom unterhält Schick enge Kontakte nach Lateinamerika und Afrika. Mit dem guatematekischen Bischof Alvaro Ramazzini ist er seit Jahrzehnten befreundet. Ramazzini gilt wegen seines Engagements gegen Bergbaufirmen und zu Gunsten der Landarbeiter in seiner Heimat als „roter Bischof“. Als Vorsitzender der Kommission Weltkirche scheut auch Schick klare Worte gegenüber der Politik nicht, etwa wenn es um Missstände in Ländern wie Simbabwe geht oder um die Rüstungspolitik in Deutschland. „Die Kirche muss immer auf der Seite derer stehen, die bedroht sind, die schwach sind, und muss ihnen eine Stimme geben“, sagt er. Im Bamberger Erzbistum setzte Schick gleich zu Beginn seiner Amtszeit 2003 einen straffen Konsolidierungskurs durch. 22, 5 Millionen Euro wurden in drei Jahren eingespart, die 367 Pfarrgemeinden in 96 Seelsorgebereiche überführt. Vor allem der zeitweise Einstellungsstopp für Pastoralreferenten sorgte für Diskussionen. Einen Glanzpunkt in der Amtszeit des Erzbischofs stellten 2007 die Feiern zum tausendjährigen Bestehen der Diözese dar.

    Ludwig Schick, seit 2002 Erzbischof von Bamberg, wird an diesem Dienstag 60 Jahre alt. Der gebürtige Marburger wurde 1998 von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof von Fulda ernannt. Seit September 2006 ist der Kirchenrechtler als Vorsitzender der Kommission Weltkirche in der Deutschen Bischofskonferenz zuständig für Missions- und Entwicklungszusammenarbeit. Den runden Geburtstag feiert das Erzbistum am 26. September mit einem Pontifikalamt und einem Festakt mit Gästen aus Kirche und Politik. Schick studierte Theologie und Philosophie in Fulda und Würzburg. 1975 folgte die Priesterweihe, fünf Jahre später die Promotion an der Gregoriana in Rom. Ab 1981 lehrte der Theologe Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät Fulda und am Katholischen Seminar an der Philipps-Universität Marburg. In seinem Heimatbistum Fulda stieg Schick unter Erzbischof Johannes Dyba auf zum Domkapitular und Generalvikar. Seit seiner Studienzeit in Rom unterhält Schick enge Kontakte nach Lateinamerika und Afrika. Mit dem guatematekischen Bischof Alvaro Ramazzini ist er seit Jahrzehnten befreundet. Ramazzini gilt wegen seines Engagements gegen Bergbaufirmen und zu Gunsten der Landarbeiter in seiner Heimat als „roter Bischof“. Als Vorsitzender der Kommission Weltkirche scheut auch Schick klare Worte gegenüber der Politik nicht, etwa wenn es um Missstände in Ländern wie Simbabwe geht oder um die Rüstungspolitik in Deutschland. „Die Kirche muss immer auf der Seite derer stehen, die bedroht sind, die schwach sind, und muss ihnen eine Stimme geben“, sagt er. Im Bamberger Erzbistum setzte Schick gleich zu Beginn seiner Amtszeit 2003 einen straffen Konsolidierungskurs durch. 22, 5 Millionen Euro wurden in drei Jahren eingespart, die 367 Pfarrgemeinden in 96 Seelsorgebereiche überführt. Vor allem der zeitweise Einstellungsstopp für Pastoralreferenten sorgte für Diskussionen. Einen Glanzpunkt in der Amtszeit des Erzbischofs stellten 2007 die Feiern zum tausendjährigen Bestehen der Diözese dar.

    Angelo Caloia (70), Aufsichtsratschef der Vatikanbank IOR, soll nach Informationen der italienischen Tageszeitung „Il Giornale“ (Samstag) demnächst abgelöst werden. Sein Nachfolger werde wahrscheinlich der Vorsitzende der Santander Consumer Bank in Italien, Ettore Gotti Tedeschi (64). Der Wechsel solle spätestens Anfang Oktober erfolgen, so die Zeitung. Tedeschi, der an der Universita Cattolica in Mailand Finanzethik unterrichtet und Gastbeiträge für die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ schrieb, gilt als einer der Berater für die jüngste Enzyklika „Caritas in veritate“ von Papst Benedikt XVI. Das Schreiben befasst sich unter anderem mit Wirtschaftsethik. Außerdem soll Tedeschi auch als Berater für den angeschlagenen Haushalt des Vatikanstaats tätig geworden sein. Caloia steht der Vatikanbank seit 1989 vor. Sein aktuelles Mandat würde im März 2011 enden. Besonders seit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone im Februar 2008 an die Spitze des Kardinalskollegiums trat, das die Arbeit des IOR überwacht, wird über eine Ablösung Caloias spekuliert. Mutmaßungen über ein Ende seiner Amtszeit gab es in den vergangenen Jahren allerdings immer wieder.