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    Personalien

    Pater Johannes Simon OFM, ehemaliger Oberer des Franziskanerklosters in Bethlehem neben der Geburtskirche, ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 75 Jahren in einem ordenseigenen Altenheim in Dortmund, wie die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) am Freitag in Jerusalem erfuhr. Als Herbert Simon am 22. Mai 1934 in Großlitgen/Eifel geboren, trat er 1952 in den Franziskanerorden ein. Nach der Priesterweihe 1959 und weiterer Ausbildung in Trier war er von 1973 bis 1980 Delegat der Franziskaner in der DDR, später auch Provinzialminister der dortigen Vikarie des Ordens. Mit sechzig Jahren wechselte Simon in die Franziskaner-Kustodie des Heiligen Landes. Ab 1998 wirkte er als Guardian (Hausoberer) in Nazareth, ab 2001 in Bethlehem. Im April 2002 blieb der Franziskaner in seinem Kloster neben der Geburtskirche, als sich zweihundert zum Teil bewaffnete Palästinenser in der Geburtskirche verschanzten und israelische Truppen fast vierzig Tage den Gebäudekomplex mit seinen Kirchen und Klöstern belagerten. Papst Johannes Paul II. telefonierte damals mit den eingeschlossenen Franziskanern. 2007 kehrte Simon ins Kloster Werl in Westfalen zurück. Schwere Erkrankungen machten schließlich seine Übersiedlung nach Dortmund nötig, wo er nun starb.

    Pater Johannes Simon OFM, ehemaliger Oberer des Franziskanerklosters in Bethlehem neben der Geburtskirche, ist tot. Er starb am Donnerstag im Alter von 75 Jahren in einem ordenseigenen Altenheim in Dortmund, wie die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) am Freitag in Jerusalem erfuhr. Als Herbert Simon am 22. Mai 1934 in Großlitgen/Eifel geboren, trat er 1952 in den Franziskanerorden ein. Nach der Priesterweihe 1959 und weiterer Ausbildung in Trier war er von 1973 bis 1980 Delegat der Franziskaner in der DDR, später auch Provinzialminister der dortigen Vikarie des Ordens. Mit sechzig Jahren wechselte Simon in die Franziskaner-Kustodie des Heiligen Landes. Ab 1998 wirkte er als Guardian (Hausoberer) in Nazareth, ab 2001 in Bethlehem. Im April 2002 blieb der Franziskaner in seinem Kloster neben der Geburtskirche, als sich zweihundert zum Teil bewaffnete Palästinenser in der Geburtskirche verschanzten und israelische Truppen fast vierzig Tage den Gebäudekomplex mit seinen Kirchen und Klöstern belagerten. Papst Johannes Paul II. telefonierte damals mit den eingeschlossenen Franziskanern. 2007 kehrte Simon ins Kloster Werl in Westfalen zurück. Schwere Erkrankungen machten schließlich seine Übersiedlung nach Dortmund nötig, wo er nun starb.