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    Personalien

    Jozef Michalik (67), Erzbischof von Przemysl, ist am Dienstag erneut zum Vorsitzenden des polnischen Episkopats gewählt worden. Nachdem er erst kurz vor Zusammenkunft der Bischöfe seine Neukandidatur für den Zeitraum 2009 bis 2014 bekanntgegeben hatte, setzte er sich im zweiten Wahlgang gegen die sechs von ursprünglich vierzehn übriggebliebenen Neu-Kandidaten durch. In seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Wiederwahl erklärte Michalik, der 1964 zum Priester und 1986 in Rom zum Bischof geweiht wurde, dass es in Polen mehr Sensibilität und Verständnis zwischen den Menschen geben müsse und weniger Lüge und Brutalität. Den Journalisten sagte er: „Sie sind über diese Wahlentscheidung wahrscheinlich genauso enttäuscht wie ich, doch im Leben eines Priesters gehört es dazu, dass man auch Herausforderungen annimmt, selbst wenn man überzeugt ist, dass jemand anders es besser, effizienter und schöner machen könnte.“ Die wichtigste Aufgabe der Kirche in Polen sei es, so Michalik, sich selbst, Jesus und dem Evangelium treu zu bleiben. „Wir können unsere Augen nicht vor den Tatsache verschließen, dass es in Polen eine große moralische Krise gibt.“ Dagegen sei das Problem der falschen Ökonomie zweitrangig.

    Jozef Michalik (67), Erzbischof von Przemysl, ist am Dienstag erneut zum Vorsitzenden des polnischen Episkopats gewählt worden. Nachdem er erst kurz vor Zusammenkunft der Bischöfe seine Neukandidatur für den Zeitraum 2009 bis 2014 bekanntgegeben hatte, setzte er sich im zweiten Wahlgang gegen die sechs von ursprünglich vierzehn übriggebliebenen Neu-Kandidaten durch. In seinem ersten öffentlichen Auftritt nach der Wiederwahl erklärte Michalik, der 1964 zum Priester und 1986 in Rom zum Bischof geweiht wurde, dass es in Polen mehr Sensibilität und Verständnis zwischen den Menschen geben müsse und weniger Lüge und Brutalität. Den Journalisten sagte er: „Sie sind über diese Wahlentscheidung wahrscheinlich genauso enttäuscht wie ich, doch im Leben eines Priesters gehört es dazu, dass man auch Herausforderungen annimmt, selbst wenn man überzeugt ist, dass jemand anders es besser, effizienter und schöner machen könnte.“ Die wichtigste Aufgabe der Kirche in Polen sei es, so Michalik, sich selbst, Jesus und dem Evangelium treu zu bleiben. „Wir können unsere Augen nicht vor den Tatsache verschließen, dass es in Polen eine große moralische Krise gibt.“ Dagegen sei das Problem der falschen Ökonomie zweitrangig.

    Jozef Tomko, slowakischer Kurienkardinal, hat am Mittwoch sein 85. Lebensjahr vollendet. Er war bis 2007 Präsident des Komitees für die Vorbereitung der Eucharistischen Weltkongresse. Zuvor stand er viele Jahre an der Spitze der vatikanischen Kongregation für die Evangelisierung der Völker. Diese Missionsabteilung leitete er von 1985 bis 2001.

    Pascal Delannoy (51), seit 2004 Weihbischof in Lille, ist von Papst Benedikt XVI. zum neuen Bischof der Diözese Saint-Denis im Großraum Paris ernannt worden. Das teilte die Französische Bischofskonferenz am Dienstag in Paris mit. Delannoy, der Wirtschaftswissenschaften studierte, wurde 1989 in Lille zum Priester geweiht und war dort zunächst in verschiedenen Pfarreien tätig. In Saint-Denis tritt Delannoy die Nachfolge von Bischof Olivier de Berranger (70) an, dessen Rücktritt der Papst Mitte Januar angenommen hatte. De Berranger hatte seinen Rücktritt damit begründet, dass er wieder intensiver in der Priestervereinigung Prado mitarbeiten wolle. Diese 1860 gegründete Vereinigung kümmert sich vor allem um Kontakte von katholischen Geistlichen zu Armen und Nicht-Glaubenden.

    Leo Nowak, früherer Bischof des Bistums Magdeburg, wird am 17. März 80 Jahre alt. Er stand von 1990 bis 2004 an der Spitze des Magdeburger Kirchengebietes, das 1994 zum Bistum erhoben wurde. Anlässlich des Geburtstages findet am 21. März in der Magdeburger Kathedrale Sankt Sebastian ein Festgottesdienst statt, wie das Bistum Magdeburg am Dienstag ankündigte.

    Barbara Hallensleben (51), im schweizerischen Fribourg lehrende Dogmatikerin, hat ihre Bewerbung für das Präsidentenamt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) zurückgezogen. Sie stehe nicht mehr zur Wahl, sagte sie der Katholischen Internationalen Presseagentur Kipa. Die Entscheidung sei ihr nicht leichtgefallen, erklärte Hallensleben. Allerdings brauche Eichstätt in seiner gegenwärtigen Lage eine „längere Periode der administrativen Restrukturierung“, die kaum Raum für Forschung und Lehre ließe.