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    Personalien

    Benedikt XVI. hat den Südtiroler Moraltheologen Karl Golser am Freitag zum neuen Bischof von Bozen-Brixen ernannt. Der 65-Jährige tritt die Nachfolge des am 17. August überraschend verstorbenen Bischofs Wilhelm Egger. Golser lehrt an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Brixen. Er wurde am 16. Mai 1943 bei Meran geboren. Von 1962 bis 1973 studierte er an der Gregoriana in Rom. Am 10.Oktober 1968 wurde Golser dort zum Priester geweiht. Von 1977 bis 1982 war er Mitarbeiter der Glaubenskongregation. Ab 1982 übernahm er in seiner Heimatdiözese Aufgaben in der Seelsorge und als Professor an der Hochschule. Seit 2006 ist er auch Präsident der Vereinigung der Moraltheologen Italiens. Besonders hat sich Golser in den vergangenen Jahren für Fragen der „Bewahrung der Schöpfung“ eingesetzt. Er ist Leiter des „Instituts für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ (IGPSC) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen. Er trug auch wesentlich dazu bei, dass die Italienische Bischofskonferenz ein umfassendes Programm zur Bewahrung der Schöpfung ausgearbeitet hat. Als Wahlspruch hat sich der neue Brixner Bischof ein Wort auf dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser gewählt: „Christus unser Friede“.

    Benedikt XVI. hat den Südtiroler Moraltheologen Karl Golser am Freitag zum neuen Bischof von Bozen-Brixen ernannt. Der 65-Jährige tritt die Nachfolge des am 17. August überraschend verstorbenen Bischofs Wilhelm Egger. Golser lehrt an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Brixen. Er wurde am 16. Mai 1943 bei Meran geboren. Von 1962 bis 1973 studierte er an der Gregoriana in Rom. Am 10.Oktober 1968 wurde Golser dort zum Priester geweiht. Von 1977 bis 1982 war er Mitarbeiter der Glaubenskongregation. Ab 1982 übernahm er in seiner Heimatdiözese Aufgaben in der Seelsorge und als Professor an der Hochschule. Seit 2006 ist er auch Präsident der Vereinigung der Moraltheologen Italiens. Besonders hat sich Golser in den vergangenen Jahren für Fragen der „Bewahrung der Schöpfung“ eingesetzt. Er ist Leiter des „Instituts für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ (IGPSC) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen. Er trug auch wesentlich dazu bei, dass die Italienische Bischofskonferenz ein umfassendes Programm zur Bewahrung der Schöpfung ausgearbeitet hat. Als Wahlspruch hat sich der neue Brixner Bischof ein Wort auf dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser gewählt: „Christus unser Friede“.

    Joachim Unterländer (51), Münchner CSU-Landtagsabgeordneter, ist von seiner Fraktion zum Beauftragten für Fragen der katholischen Kirche gewählt worden. Er folgt Walter Eykmann (71) aus Würzburg nach, der dem Parlament nicht mehr angehört. Unterländer kündigte an, sich stärker für die Verankerung der katholischen Soziallehre in der Politik und den Sonntagsschutz einsetzen zu wollen. Außerdem will er den Dialog zwischen Politik und Kirche unter Einbeziehung der Laiengremien fördern. Der Abgeordnete ist auch stellvertretender Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern.