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    Personalien

    Achille Silvestrini, italienischer Kardinal und langjähriger vatikanischer Außenminister, wird am Samstag 85 Jahre alt. Von 1971 bis 1988 bestimmte der Norditaliener die diplomatische Linie des Heiligen Stuhls, zunächst als stellvertretender Außenminister und dann als Minister. Nach seiner Erhebung zum Kardinal 1988 war Silvestrini zunächst drei Jahre lang Präfekt des Obersten Gerichtshof der Signatur. Dann leitete er bis zu seiner Pensionierung Ende 2000 die Ostkirchen-Kongregation. Auch nach seinem Rücktritt aus seinen vatikanischen Kurienämtern mit den 80. Geburtstag tritt Silvestrini immer noch als Redner über Themen der vatikanischen Diplomatie auf.

    Achille Silvestrini, italienischer Kardinal und langjähriger vatikanischer Außenminister, wird am Samstag 85 Jahre alt. Von 1971 bis 1988 bestimmte der Norditaliener die diplomatische Linie des Heiligen Stuhls, zunächst als stellvertretender Außenminister und dann als Minister. Nach seiner Erhebung zum Kardinal 1988 war Silvestrini zunächst drei Jahre lang Präfekt des Obersten Gerichtshof der Signatur. Dann leitete er bis zu seiner Pensionierung Ende 2000 die Ostkirchen-Kongregation. Auch nach seinem Rücktritt aus seinen vatikanischen Kurienämtern mit den 80. Geburtstag tritt Silvestrini immer noch als Redner über Themen der vatikanischen Diplomatie auf.

    Mieczyslaw Mokrzycki (47), elf Jahre lang Privatsekretär von Papst Johannes Paul II. und von Benedikt XVI., ist neuer lateinischer Erzbischof im westukrainischen Lviv (Lemberg). Benedikt XVI. nahm am Dienstag den Rücktritt des bisherigen Amtsinhabers Kardinal Marian Jaworski an, der mit 82 Jahren die Pensionsgrenze bereits erheblich überschritten hat. Damit trat Mokrzycki, der den Erzbischof seit einem Jahr als Koadjutor unterstützte, automatisch die Nachfolge an. Das Erzbistum Lemberg für die Katholiken des lateinischen Ritus zählt gut 150 000 Mitglieder. Es ist bedeutend kleiner als die dortige mit Rom unierte Diözese des byzantinischen Ritus mit mehr als 670 000 Katholiken. Mokrzycki trat 1996 in das Sondersekretariat von Johannes Paul II. ein, an der Seite des inzwischen zum Krakauer Kardinal ernannten Stanislaw Dziwisz. Benedikt XVI. übernahm den polnisch-ukrainischen Prälaten nach seiner Wahl 2005 für die gleiche Aufgabe – neben dem ersten Privatsekretär Prälat Georg Gänswein. Mokrzycki wurde am 29. März 1961 in Majdan Lukawiecki in Polen geboren. Er studierte an der Katholischen Universität Lublin und wurde 1987 von Jaworski, damals Administrator der Lateiner von Lemberg, zum Priester geweiht. Als Lemberg 1991 in der unabhängigen Ukraine zur katholischen Diözese für die Lateiner aufgewertet wurde, ließ sich Mokrzycki dort inkardinieren. Er war Gemeindekaplan und Bischofssekretär und trat 1995 in die Dienste der vatikanischen Gottesdienst-Kongregation. 1996 promovierte er an der römischen Dominikaner-Universität. Im gleichen Jahr übernahm Johannes Paul II. ihn als Sondersekretär.

    Gerhard Hörting, der ehemalige interimistische Rektor der österreichisch-deutschen Nationalstiftung Santa Maria dell'Anima in Rom, ist mit dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet worden. Die Überreichung nahm der Botschafter Österreichs beim Heiligen Stuhl, Martin Bolldorf, vor. Hörting, Priester der Diözese Graz-Seckau, war nach dem plötzlichen Tod von Rektor Johann Hörist im April 2007 auf schnellem Weg als interimistischer Rektor des Institutes eingesetzt worden. Das Priesterkolleg befand sich damals gerade in einer äußerst schwierigen Restaurierungsphase. Hörting gelang es nicht nur, die umfangreichen Bauarbeiten zeitgerecht und im vorgegebenen finanziellen Rahmen abschließen, sondern auch Pfarre und Stiftung in der schwierigen Zeit mit großem persönlichen Einsatz erfolgreich zu führen, hieß es zur Begründung der Auszeichnung.