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    Personalien

    Erzbischof Reinhard Marx hat am Samstag dem neuen Schäftlarner Benediktinerabt Petrus Höhensteiger (45) die Abtsweihe erteilt. Bei einem Festgottesdienst in der Ebenhausener Pfarrkirche überreichte Marx dem Abt die Insignien seines neuen Amtes – Stab, Ring und Mitra. Höhensteiger amtiert seit seiner geheimen Wahl durch seine Mitbrüder am 11. Juli als sechster Abt des 1866 von König Ludwig I. wiederbegründeten Benediktinerklosters südlich von München. Das Schäftlarner Gymnasium mit Internat wird derzeit von 430 Schülerinnen und Schülern besucht. Wegen der Renovierung der Klosterkirche fand der Gottesdienst im Nachbarort statt.

    Erzbischof Reinhard Marx hat am Samstag dem neuen Schäftlarner Benediktinerabt Petrus Höhensteiger (45) die Abtsweihe erteilt. Bei einem Festgottesdienst in der Ebenhausener Pfarrkirche überreichte Marx dem Abt die Insignien seines neuen Amtes – Stab, Ring und Mitra. Höhensteiger amtiert seit seiner geheimen Wahl durch seine Mitbrüder am 11. Juli als sechster Abt des 1866 von König Ludwig I. wiederbegründeten Benediktinerklosters südlich von München. Das Schäftlarner Gymnasium mit Internat wird derzeit von 430 Schülerinnen und Schülern besucht. Wegen der Renovierung der Klosterkirche fand der Gottesdienst im Nachbarort statt.

    Kardinal Christoph Schönborn hat dem Wiener Pastoraltheologen Paul M. Zulehner anlässlich seiner Emeritierung einen besonderen Dank für die „ungebrochene Loyalität“ zur Kirche ausgesprochen. Zulehner sei auch in schwierigen Zeiten wie in den Jahren der innerkirchlichen „Turbulenzen“ ein stets verlässlicher Partner gewesen, so Kardinal Schönborn. Darüber hinaus habe er Zulehner für seine „politische Wachsamkeit“, seinen „leidenschaftlichen Einsatz“ sowie seine „rhetorische Kunst“ bewundert, sagte der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz. Zulehner, der mit dem Passauer Bischof Wilhelm Schraml wegen dessen Pastoralplan in Konflikt geriet und im Erzbistum Köln zeitweise Auftrittsverbot hatte, erklärte, dass er sich stets um „kritische Loyalität“ mit der Kirche bemüht habe. Dies sei auch die Haltung der gesamten Katholisch-Theologischen Fakultät, der hin und wieder vorgeworfen werde, sie betreibe eine „sitzende, fast schon rationalistische Theologie“ und vergesse dabei die „kniende Theologie“. Diesen Vorwurf könne er nicht gelten lassen. Paul Michael Zulehner wurde 1939 in Wien geboren. Nach dem Studium der Philosophie, Theologie und Religionssoziologie in Innsbruck, Wien, Konstanz und München wurde er 1964 in Wien zum Priester geweiht. Neun Jahre später habilitierte sich Zulehner an der Universität Würzburg in Pastoraltheologie und -soziologie. Nach diversen Lehrtätigkeiten in Deutschland und Österreich hatte Zulehner seit 1984 an der Universität Wien den Lehrstuhl für Pastoraltheologie inne; von 2000 bis 2007 war er Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät. Zu seinen primären Forschungsgebieten zählen vor allem die Religions- und Kirchensoziologie sowie die Pastoraltheologie.

    Schwester Emmanuelle, als „Mutter der Müllmenschen von Kairo“ weltweit bekannte Ordensfrau, ist knapp vier Wochen vor ihrem 100. Geburtstag gestorben. Die Ordensfrau sei in der Nacht zum Montag im Altersheim ihrer Gemeinschaft in Südfrankreich friedlich eingeschlafen, teilte laut französischen Rundfunkberichten der Präsident der von ihr gegründeten Stiftung Asmae, Trao Nguyen, mit. Bekannt wurde Schwester Emmanuelle durch ihren Einsatz für die Menschen in den Slums von Kairo und später auch in Khartoum. Schwester Emmanuelle wurde als Marie-Madeleine Cinquin in Brüssel als Tochter einer belgischen Mutter und eines französischen Vaters geboren. Mit 20 Jahren trat sie in den Orden „Unsere Liebe Frau von Sion“ ein und war zunächst als Lehrerin tätig, bevor sie mit ihrem Einsatz für die Armen begann. 1993 zog sie sich in ein Altersheim ihres Ordens zurück. Besucher berichteten, sie sei bis zuletzt geistig rege gewesen. Die Ordensschwester wurde mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet. So wurde sie zuletzt zum Großoffizier der französischen Ehrenlegion ernannt. Sie trug auch den Titel eines Großoffiziers des belgischen Kronordens.