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    Personalien

    Kardinal Giovanni Canestri, Alterzbischof von Genua, vollendet heute sein 90. Lebensjahr. An insgesamt fünf Bischofsstellen hat er als einer der großen Kirchenmänner Italiens über 30 Jahre in Norditalien, in Rom und auf Sardinien kirchliche Führungsaufgaben wahrgenommen. Zweimal war er Weihbischof in Rom, dazwischen Bischof von Tortona in Norditalien und dann für vier Jahre Oberhirte der sardischen Hauptstadt Cagliari. 1918 in der Nähe von Alessandria in Norditalien geboren, kam Canestri 1937 zum Studium nach Rom. Mit 42 Jahren machte Papst Johannes XXIII. ihn zum Weihbischof des römischen Kardinalvikars. In dieser Position nahm Canestri auch am Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) teil. 1971 machte ihn Papst Paul VI. für vier Jahre zum Ortsbischof von Tortona, berief ihn aber schon 1975 nach Rom zurück. 1984 betraute Johannes Paul II. den vielseitigen Bischof erneut mit der Leitung einer Ortskirche, der sardinischen Metropolie von Cagliari. 1987 berief ihn der Papst auf den traditionellen Kardinalssitz Genua, zum Nachfolger des legendären Giuseppe Siri, der bei mehreren Papstwahlen zu den Mitfavoriten zählte. In Genua bliebt Canestri bis zu seiner Pensionierung 1995; 1988 erhielt er den Kardinalspurpur. Das Kardinalskollegium zählt derzeit 193 Mitglieder. Von ihnen könnten jedoch nur die 116 unter 80-Jährigen an einer Papstwahl teilnehmen.

    Kardinal Giovanni Canestri, Alterzbischof von Genua, vollendet heute sein 90. Lebensjahr. An insgesamt fünf Bischofsstellen hat er als einer der großen Kirchenmänner Italiens über 30 Jahre in Norditalien, in Rom und auf Sardinien kirchliche Führungsaufgaben wahrgenommen. Zweimal war er Weihbischof in Rom, dazwischen Bischof von Tortona in Norditalien und dann für vier Jahre Oberhirte der sardischen Hauptstadt Cagliari. 1918 in der Nähe von Alessandria in Norditalien geboren, kam Canestri 1937 zum Studium nach Rom. Mit 42 Jahren machte Papst Johannes XXIII. ihn zum Weihbischof des römischen Kardinalvikars. In dieser Position nahm Canestri auch am Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) teil. 1971 machte ihn Papst Paul VI. für vier Jahre zum Ortsbischof von Tortona, berief ihn aber schon 1975 nach Rom zurück. 1984 betraute Johannes Paul II. den vielseitigen Bischof erneut mit der Leitung einer Ortskirche, der sardinischen Metropolie von Cagliari. 1987 berief ihn der Papst auf den traditionellen Kardinalssitz Genua, zum Nachfolger des legendären Giuseppe Siri, der bei mehreren Papstwahlen zu den Mitfavoriten zählte. In Genua bliebt Canestri bis zu seiner Pensionierung 1995; 1988 erhielt er den Kardinalspurpur. Das Kardinalskollegium zählt derzeit 193 Mitglieder. Von ihnen könnten jedoch nur die 116 unter 80-Jährigen an einer Papstwahl teilnehmen.

    Erzbischof Hans-Josef Becker von Paderborn hat am Sonntag mit einem Festgottesdienst im Dom den fünften Jahrestag seiner Amtseinführung begangen. In seiner Predigt rief er die Katholiken des Erzbistums zur Gemeinschaft innerhalb der Gemeinden auf. „Wir gehören bei allem, was uns Schwierigkeiten bereitet und uns voneinander trennt, untrennbar zusammen.“ Becker war im Juli 2003 von Johannes Paul II. zum Erzbischof ernannt worden. Er wurde am 29. September desselben Jahres als Nachfolger des 2002 verstorbenen Kardinals Johannes Joachim Degenhard in sein Amt eingeführt. Becker ist der 66. Bischof und 4. Erzbischof von Paderborn. Becker wurde 1948 im sauerländischen Belecke bei Warstein geboren und studierte Philosophie und Theologie in Paderborn und München. 1977 erhielt er die Priesterweihe. Anschließend arbeitete er als Seelsorger in Minden, Paderborn und Lippstadt. Ab 1995 leitete er die Zentralabteilung Pastorales Personal im Generalvikariat Paderborn. Im Jahr 2000 wurde der Geistliche zum Bischof geweiht. Er gehört der Priestergemeinschaft Jesus Caritas aus der geistlichen Familie von Charles de Foucauld an.