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    Personalien

    Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, wird am kommenden Sonntag von Papst Benedikt XVI. zusammen mit 42 neuen Erzbischöfen das Pallium als Zeichen der Metropolitanwürde verliehen bekommen. Die Übergabe erfolgt traditionell am römischen Patronatsfest Peter und Paul bei einer Papstmesse im Vatikan. An dem Gottesdienst im Petersdom nimmt in diesem Jahr auch der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel teil. Mit ihm zusammen eröffnet Benedikt XVI. am Abend zuvor in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern das Paulus-Jahr. Das Pallium wird an die in den vergangenen zwölf Monaten ernannten Metropolitan-Erzbischöfe verliehen. 41 von ihnen werden laut einer Vatikan-Mitteilung vom Dienstag zur Zeremonie persönlich anreisen, zwei weitere erhalten es an ihrem Metropolitan-Sitz von einem Vertreter des Papstes. Unter den neuen Erzbischöfen rangiert protokollarisch an erster Stelle der Oberhirte von Nairobi, John Njue, der bereits Kardinal ist. Ihm folgt an zweiter Stelle Fouad Twal als Patriarch von Jerusalem. Die übrige Reihenfolge ist chronologisch. Unter den Pallium-Empfängern sind auch zwei Erzbischöfe aus Russland, Paolo Pezzi, der Oberhirte aus Moskau, und sein nach Minsk versetzter Vorgänger Tadeusz Kondrusiewicz. Weiter sind darunter der Niederländer Willem Jacobus Eijk von Utrecht sowie zwei Slowaken: der für die Katholiken des byzantinischen Ritus zuständige Erzbischof Jan Babjak von Presov und Stanislav Zvolensky von Bratislava.

    Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, wird am kommenden Sonntag von Papst Benedikt XVI. zusammen mit 42 neuen Erzbischöfen das Pallium als Zeichen der Metropolitanwürde verliehen bekommen. Die Übergabe erfolgt traditionell am römischen Patronatsfest Peter und Paul bei einer Papstmesse im Vatikan. An dem Gottesdienst im Petersdom nimmt in diesem Jahr auch der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel teil. Mit ihm zusammen eröffnet Benedikt XVI. am Abend zuvor in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern das Paulus-Jahr. Das Pallium wird an die in den vergangenen zwölf Monaten ernannten Metropolitan-Erzbischöfe verliehen. 41 von ihnen werden laut einer Vatikan-Mitteilung vom Dienstag zur Zeremonie persönlich anreisen, zwei weitere erhalten es an ihrem Metropolitan-Sitz von einem Vertreter des Papstes. Unter den neuen Erzbischöfen rangiert protokollarisch an erster Stelle der Oberhirte von Nairobi, John Njue, der bereits Kardinal ist. Ihm folgt an zweiter Stelle Fouad Twal als Patriarch von Jerusalem. Die übrige Reihenfolge ist chronologisch. Unter den Pallium-Empfängern sind auch zwei Erzbischöfe aus Russland, Paolo Pezzi, der Oberhirte aus Moskau, und sein nach Minsk versetzter Vorgänger Tadeusz Kondrusiewicz. Weiter sind darunter der Niederländer Willem Jacobus Eijk von Utrecht sowie zwei Slowaken: der für die Katholiken des byzantinischen Ritus zuständige Erzbischof Jan Babjak von Presov und Stanislav Zvolensky von Bratislava.

    Benedikt XVI. hat am Dienstag den Präfekten der Glaubenskongregation, Kardinal William Joseph Levada, Kardinal Oswald Gracias von Bombay und Kardinal Odilo Scherer von Sao Paulo zu delegierten Präsidenten der Weltbischofssynode ernannt. Die Bischofssynode findet vom 5. bis 26. Oktober statt und steht unter dem Motto: „Bibel – das Wort Gottes im Leben der Kirche“.

    Friedrich Wetter (80), Münchner Kardinal, feiert den 40. Jahrestag seiner Bischofsweihe am Sonntag mit einem Pontifikalamt im Münchner Liebfrauendom. Anschließend findet ein kleiner Empfang in der ehemaligen Münchner Karmelitenkirche statt. Am 29. Juni 1968 war Wetter im Dom zu Speyer zum Bischof geweiht worden.

    Norbert Trelle (65), katholischer Bischof von Hildesheim, ist neuer Vorsitzender des Verbandsausschusses und des Verwaltungsrats des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD). Er löst in diesem Amt den Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch ab, der beide Ämter nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz abgegeben hatte, wie die Pressestelle des Bistums Hildesheim am Dienstag mitteilte. Trelle sei am Montag einstimmig von der VDD-Vollversammlung für den Rest der aktuellen Amtsperiode bis Ende 2011 gewählt worden.

    Olaf Colerus-Geldern, eine der profiliertesten Priesterpersönlichkeiten Kärntens, feierte am Dienstag seinen 80. Geburtstag. Colerus-Geldern war zehn Jahre lang Generalvikar der Diözese Gurk und ist seit 2003 Dompropst des Gurker Domkapitels und Bischofsvikar für die Bereiche Glaube, Kultur und Bildung.

    Friedhelm Mennekes (68), Jesuitenpater und Kunstförderer, verabschiedet sich Ende Juni nach 21 Jahren aus Köln. Der Gründer der Kunst-Station Sankt Peter in der Domstadt wird nach eigenen Angaben als Theologieprofessor in Frankfurt-Sankt Georgen emeritiert. Zugleich endet seine Amtszeit als Pfarrer in Köln. „Es war eine große Freude, hier kreativ zu sein und dabei auch Kardinal Meisner an der Seite zu haben“, sagte der Ordensmann. Sein Nachfolger an der Spitze der 1987 gegründete Kunst-Station Sankt Peter wird Jesuitenpater Werner Holter (61), der auch Leiter der benachbarten Karl-Rahner-Akademie ist.

    Joachim Reinelt, Bischof von Dresden-Meißen, hat zwei Kirchenmusiker ausgezeichnet. Domorganist Hansjürgen Scholze (63) erhielt den päpstlichen Orden „Pro Ecclesia et Pontifice“ und der Chordirektor der Dresdner Kapellknaben, Domkapellmeister Matthias Liebich (49), wurde zum Kirchenmusikdirektor ernannt. Scholze ist seit 1972 Domorganist an der Kathedrale der Landeshauptstadt. Seit 1993 lehrt er zudem an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden. 1994 wurde er zum Kirchenmusikdirektor ernannt. Liebich ist seit 1997 Chordirektor der Dresdner Kapellknaben.

    Hubert Tintelott, Generalsekretär des Internationalen Kolpingwerkes, ist von Papst Benedikt XVI. für seine Einsatzbereitschaft und seine vielfältige ehrenamtliche Tätigkeit zum Ritter des Gregorius-ordens ernannt worden. Die Auszeichnung überreichte Weihbischof Manfred Melzer im Kölner Kolpinghaus International.

    Hans Frieß (64), seit 1993 Geistlicher Direktor der Regens-Wagner-Stiftungen in Dillingen, ist mit dem Verdienstkreuz am Bande geehrt worden. Der Prälat erhielt die Auszeichnung für seinen langjährigen Einsatz für die Behinderteneinrichtung, wie das Kultusministerium am Mittwoch in München mitteilte. Als Vorsitzender des Stiftungsrats trägt er die Verantwortung für 13 regionale Zentren in Bayern, in denen rund 150 Schwestern und 4 200 Mitarbeiter derzeit 7 500 Menschen mit Behinderung betreuen.