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    Personalien

    Als erste Amtshandlung hat der neue katholische Bischof von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, am Samstag den künftigen Verwaltungschef der Diözese ernannt: Andreas Kutschke (42), der während der knapp einjährigen Vakanz das Bistums übergangsweise als Diözesanadministrator geleitet hat, ist neuer Generalvikar und persönlicher Stellvertreter des Bischofs in allen Verwaltungsaufgaben. Er war bereits unter Timmerevers' Vorgänger, dem jetzigen Berliner Erzbischof Heiner Koch, Generalvikar. Kutschke wurde am 7. November 1973 in Wurzen geboren und wuchs in Thammenhain bei Wurzen auf. Er studierte in Erfurt und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom Theologie. Am 18. Mai 2002 erhielt er in Dresden die Priesterweihe. Nach Kaplansstellen in Zittau und in der Dompfarrei Bautzen war er seit 2010 als Pfarrer in Stollberg im Erzgebirge und ab 2013 als Generalvikar im Bischöflichen Ordinariat tätig.

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    Als erste Amtshandlung hat der neue katholische Bischof von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, am Samstag den künftigen Verwaltungschef der Diözese ernannt: Andreas Kutschke (42), der während der knapp einjährigen Vakanz das Bistums übergangsweise als Diözesanadministrator geleitet hat, ist neuer Generalvikar und persönlicher Stellvertreter des Bischofs in allen Verwaltungsaufgaben. Er war bereits unter Timmerevers' Vorgänger, dem jetzigen Berliner Erzbischof Heiner Koch, Generalvikar. Kutschke wurde am 7. November 1973 in Wurzen geboren und wuchs in Thammenhain bei Wurzen auf. Er studierte in Erfurt und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom Theologie. Am 18. Mai 2002 erhielt er in Dresden die Priesterweihe. Nach Kaplansstellen in Zittau und in der Dompfarrei Bautzen war er seit 2010 als Pfarrer in Stollberg im Erzgebirge und ab 2013 als Generalvikar im Bischöflichen Ordinariat tätig.

    Wechsel an der Verwaltungsspitze des Bistums Magdeburg: Generalvikar Raimund Sternal (70) geht in Ruhestand. Sein Nachfolger ist Domkapitular Bernhard Scholz (60), der seit 2003 die Fachakademie für Gemeindepastoral leitete. Das gab das katholische Bistum am Freitag in Magdeburg bekannt. Zu Sternals offizieller Verabschiedung finde am 1. September um 14 Uhr in der Kathedrale Sankt Sebastian in Magdeburg ein Festgottesdienst mit Bischof Gerhard Feige statt. Sternal war seit der Amtseinführung von Bischof Feige im April 2005 Generalvikar des Bistums. Zuvor leitete er von 1981 bis 1985 das Jugendseelsorgeamt des damaligen Bischöflichen Amtes Magdeburg und war im Anschluss bis ins Jahr 2000 Rektor des Seminars für Gemeindepastoral, das mit ihm nach der politischen und gesellschaftlichen Wende in den frühen 1990er Jahren einen Umbruch erfuhr. Als Leiter des Seelsorgeamtes lag danach auch das vom damaligen Bischof Leo Nowak angestoßene Pastorale Zukunftsgespräch wesentlich in seinen Händen.

    Nikodemus Schnabel (37), (Foto: KNA) Benediktinermönch und bislang Ordenssprecher im Heiligen Land, ist zum neuen Prior-Administrator der Dormitio-Abtei in Jerusalem ernannt worden. Zum Abschuss einer einwöchigen Visitation beauftragte der Abtpräses der zuständigen Verkündigungskongregation, Ansgar Schmidt (71), den bisherigen Subprior mit sofortiger Wirkung für 18 Monate zum Leiter der Gemeinschaft. Das geht aus einer Mitteilung der Abtei vom Wochenende hervor. Als Prior-Administrator hat er dieselben Rechte und Pflichten wie ein Abt, nicht jedoch die Bischöfen zustehenden Weiherechte, da er keine Abtsweihe empfängt. Mit der Ernennung geht eine bewegte Zeit für die deutschsprachigen Benediktiner im Heiligen Land zu Ende, die durch den überraschenden Rücktritt des bisherigen Abtes Gregory Collins (56) ausgelöst worden war. „Im Rahmen einer dadurch notwendig gewordenen Visitation konnte die Leitungsfrage nun geklärt werden“, heißt es in der Mitteilung. Zur Dormitio-Abtei gehört neben dem Kloster auf dem Jerusalemer Zionsberg auch das abhängige Priorat Tabgha am See Genesareth. Nach Ablauf der 18 Monate im Frühjahr 2018 werde die Mönchsgemeinschaft zu einer Abtwahl zusammentreten. Die Monate bis dahin sollten der Konsolidierung der Gemeinschaft im Inneren und nach außen dienen. Dazu gehöre auch der vor einigen Wochen begonnene Wiederaufbau der bei einem Brandanschlag schwer beschädigten Anlage von Tabgha. „Dank vieler jüngerer Brüder und einer gesunden Altersstruktur der Gemeinschaft haben die derzeit 16 Heilig-Land-Mönche der Dormitio und von Tabgha allen Grund, hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen“, so die Erklärung zum Abschluss der Visitation.

    Johannes Kreidler (70), Weihbischof im Bistum Rottenburg-Stuttgart, ist am Mittwoch vor einem Vierteljahrhundert zum Bischof geweiht worden. Am 31. Mai 1946 wurde Kreidler in Grünmettstetten im Kreis Freudenstadt geboren. Nach dem Studium in Tübingen und Paris wurde er 1972 zum Priester geweiht; 1980 folgte seine Promotion. Nach Jahren als Bischofssekretär, wissenschaftlicher Assistent und Leiter des württembergischen Priesterseminars wurde Kreidler 1991 zum Bischof geweiht. In der Deutschen Bischofskonferenz gehört er der Kommission für Ehe und Familie an.

    Notker Wolf (76), Abtprimas der Benediktiner und damit oberster Repräsentant von mehr als 20 000 Mönchen, Nonnen und Schwestern, scheidet in zwei Wochen aus dem Amt. Seinen Ruhestand will er in der Erzabtei Sankt Ottilien in Oberbayern verbringen. Seit dem Jahr 2000 stand er an der Spitze der Benediktiner. Der bisherige Ordenschef mit Sitz in Rom scheidet zum 9. September aus dem Amt. Einen Tag später soll ein Nachfolger gewählt werden.

    kna