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    Personalien

    Der frühere Papstsekretär Loris Francesco Capovilla, ältester Kardinal der Weltkirche, wird am 14. Oktober 99 Jahre alt. Papst Franziskus hatte Capovilla im Februar in den Kardinalsstand erhoben. Der langjährige Sekretär Johannes XXIII. (1958–1963) ist so etwas wie der Bewahrer des geistigen Erbes des Konzilspapstes. Dessen Heiligsprechung im April in Rom verfolgte Capovilla in seinem Wohnort Sotto il Monte Giovanni XXIII in der Region Bergamo am Fernseher. Capovilla, geboren am 14. Oktober 1915 in Pontelongo, wurde 1940 zum Priester geweiht. Er diente Angelo Giuseppe Roncalli als Sekretär, zunächst in dessen Amtszeit als Patriarch von Venedig, dann als Papst. Nach dem Tod Johannes' XXIII. wurde Capovilla von dessen Nachfolger Paul VI. 1967 zunächst zum Erzbischof von Chieti und 1971 zum Leiter des vielbesuchten italienischen Marienwallfahrtsortes Loreto ernannt. Dort wirkte er bis zu seiner Emeritierung im Dezember 1988. Capovilla ist bis heute ein gefragter Zeitzeuge, wenn es um die Darstellung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) oder des Roncalli-Pontifikates geht. Er lebt im Heimatort von Johannes XXIII., Sotto il Monte Giovanni XXIII. Mit seiner Ernennung war er vom Stand weg ältester Kardinal der Weltkirche. Er löste darin den früheren vatikanischen Gesundheitsminister Fiorenzo Angelini (98) ab.

    Der frühere Papstsekretär Loris Francesco Capovilla, ältester Kardinal der Weltkirche, wird am 14. Oktober 99 Jahre alt. Papst Franziskus hatte Capovilla im Februar in den Kardinalsstand erhoben. Der langjährige Sekretär Johannes XXIII. (1958–1963) ist so etwas wie der Bewahrer des geistigen Erbes des Konzilspapstes. Dessen Heiligsprechung im April in Rom verfolgte Capovilla in seinem Wohnort Sotto il Monte Giovanni XXIII in der Region Bergamo am Fernseher. Capovilla, geboren am 14. Oktober 1915 in Pontelongo, wurde 1940 zum Priester geweiht. Er diente Angelo Giuseppe Roncalli als Sekretär, zunächst in dessen Amtszeit als Patriarch von Venedig, dann als Papst. Nach dem Tod Johannes' XXIII. wurde Capovilla von dessen Nachfolger Paul VI. 1967 zunächst zum Erzbischof von Chieti und 1971 zum Leiter des vielbesuchten italienischen Marienwallfahrtsortes Loreto ernannt. Dort wirkte er bis zu seiner Emeritierung im Dezember 1988. Capovilla ist bis heute ein gefragter Zeitzeuge, wenn es um die Darstellung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) oder des Roncalli-Pontifikates geht. Er lebt im Heimatort von Johannes XXIII., Sotto il Monte Giovanni XXIII. Mit seiner Ernennung war er vom Stand weg ältester Kardinal der Weltkirche. Er löste darin den früheren vatikanischen Gesundheitsminister Fiorenzo Angelini (98) ab.

    Telesphore Placidus Toppo, Erzbischof von Ranchi in Indien, wird am Mittwoch 75 Jahre alt. Mit Erreichen dieser Altersgrenze müssen Bischöfe gemäß dem Kirchenrecht dem Papst ihren Amtsverzicht anbieten. 1969 zum Priester und 1978 zum Bischof geweiht, leitet Toppo seit 1985 das Erzbistum Ranchi. Er promovierte an der Urbaniana-Universität in Rom. Toppo ist der erste Ureinwohner des Landes und der achte Inder überhaupt, dem die Kardinalswürde verliehen wurde. Von 2004 bis 2008 leitete er die Indische Bischofskonferenz (CBCI). Toppo gehört zum Adivasi-Volk; seine Großeltern traten Anfang des 20. Jahrhunderts zum Christentum über. International bekannt wurde er in konservativen Theologenkreisen, als er sich 2008 einer Petition anschloss, die für Maria den Titel einer „Miterlöserin“ als neues Dogma forderte.

    Ruhr- und Militärbischof Franz-Josef Overbeck (50) hat am Sonntag sein Silbernes Priesterjubiläum gefeiert. An dem Gottesdienst im Essener Dom nahmen der neue Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki als Metropolit der Kölner Kirchenprovinz sowie der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Markus Grübel (CDU), teil. Overbeck empfing am 10. Oktober 1989 in Rom durch Kardinal Joseph Ratzinger, den späteren Papst Benedikt XVI., die Priesterweihe. Overbeck bekundete Dank für seinen 25-jährigen Lebensweg als Geistlicher. Zugleich bat er um Solidarität mit Blick auf seine gegenwärtigen Aufgaben als Ruhr-, Militär-, Sozial- und Adveniatbischof. Overbeck wurde am 19. Juni 1964 in Marl im nördlichen Ruhrgebiet geboren. Er studierte Philosophie und Theologie in Münster und in Rom. Nach seiner Priesterweihe wirkte er in der Seelsorge und Seelsorgerausbildung, bevor Benedikt XVI. ihn 2007 zum Weihbischof für das Bistum Münster ernannte. 2009 berief er ihn zum Bischof von Essen.

    Stefan Becker (48), Geschäftsführer der berufundfamilie gGmbH, ist neuer Präsident des Familienbundes der Katholiken. Dessen Bundesdelegiertenversammlung wählte ihn am Samstag in Dresden zum Nachfolger von Elisabeth Bußmann. Sie hatte sich nach 14 Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl gestellt. „Mit überwältigender Mehrheit“ bestätigten die Delegierten nach Angaben des Verbands den Bischof von Dresden-Meißen, Heiner Koch, als „geistlichen Begleiter“ des Familienbundes. Koch leitet auch die Kommission Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz. Becker kündigte an, den Verband als ideologiefreie und hörbare Stimme der Familien führen zu wollen. Der Familienbund werde sich auch in Zukunft dafür stark machen, „dass Menschen ihr Leben als Familie in der jeweils gewählten Form gestalten können“. Zu neuen Vize-Präsidenten wurden Joachim Drumm (56), Hauptabteilungsleiter Kirche und Gesellschaft im Generalvikariat der Diözese Rottenburg-Stuttgart, sowie Gisela Rink (62), stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im saarländischen Landtag, gewählt.

    kna