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    Personalien

    Ludwig Averkamp, (Foto: KNA) emeritierter Erzbischof der 1995 gegründeten Erzdiözese Hamburg, ist tot. Er starb am Montagmorgen im Alter von 86 Jahren nach längerer Krankheit in Hamburg, wie das Erzbistum in der Hansestadt mitteilte. Averkamp war von 1995 bis 2002 der erste Erzbischof des Erzbistums Hamburg. Er hatte im September einen schweren Schlaganfall erlitten. Ludwig Averkamp wurde am 16. Februar 1927 im westfälischen Velen geboren. Er studierte Theologie und Philosophie in Münster und Rom und wurde dort am 10. Oktober 1954 zum Priester geweiht. Anschließend arbeitete er als Seelsorger in Rheine, war Präses des Gymnasiums und Studienkonvikts Collegium Johanneum in Ostbevern bei Münster, Direktor des Bischöflichen Theologenkonvikts in Münster und Leiter des dortigen Priesterseminars. Am 24. Februar 1973 wurde Averkamp in Münster zum Bischof geweiht. Zunächst war er Weihbischof des Bistums Münster in Xanten am Niederrhein. Dann leitete er das Bistum Osnabrück und kam 1995 als Erzbischof nach Hamburg. Der Sarg mit den sterblichen Überresten Erzbischof Averkamps wird nach den Angaben ab der Messe am Dienstag um 18.15 Uhr in der Krypta des St. Marien-Doms aufgebahrt. Bis Freitag haben die Menschen täglich von 8 bis 20 Uhr Gelegenheit, vom Alt-Erzbischof Abschied zu nehmen. Das Pontifikalrequiem feiert sein Nachfolger, Erzbischof Werner Thissen, am Freitag um 15 Uhr im Dom.

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    Ludwig Averkamp, (Foto: KNA) emeritierter Erzbischof der 1995 gegründeten Erzdiözese Hamburg, ist tot. Er starb am Montagmorgen im Alter von 86 Jahren nach längerer Krankheit in Hamburg, wie das Erzbistum in der Hansestadt mitteilte. Averkamp war von 1995 bis 2002 der erste Erzbischof des Erzbistums Hamburg. Er hatte im September einen schweren Schlaganfall erlitten. Ludwig Averkamp wurde am 16. Februar 1927 im westfälischen Velen geboren. Er studierte Theologie und Philosophie in Münster und Rom und wurde dort am 10. Oktober 1954 zum Priester geweiht. Anschließend arbeitete er als Seelsorger in Rheine, war Präses des Gymnasiums und Studienkonvikts Collegium Johanneum in Ostbevern bei Münster, Direktor des Bischöflichen Theologenkonvikts in Münster und Leiter des dortigen Priesterseminars. Am 24. Februar 1973 wurde Averkamp in Münster zum Bischof geweiht. Zunächst war er Weihbischof des Bistums Münster in Xanten am Niederrhein. Dann leitete er das Bistum Osnabrück und kam 1995 als Erzbischof nach Hamburg. Der Sarg mit den sterblichen Überresten Erzbischof Averkamps wird nach den Angaben ab der Messe am Dienstag um 18.15 Uhr in der Krypta des St. Marien-Doms aufgebahrt. Bis Freitag haben die Menschen täglich von 8 bis 20 Uhr Gelegenheit, vom Alt-Erzbischof Abschied zu nehmen. Das Pontifikalrequiem feiert sein Nachfolger, Erzbischof Werner Thissen, am Freitag um 15 Uhr im Dom.

    Der italienische Kardinal Ersilio Tonini, lange Jahre Erzbischof von Ravenna, ist am frühen Sonntagmontag in einem Krankenhaus seiner früheren Bischofsstadt gestorben. Mit 99 Jahren – seinen letzten Geburtstag hatte er am 20. Juli gefeiert – war er zuletzt das älteste Mitglied im Kardinalskollegium. Tonini wurde am 20. Juli 1914 als drittes von fünf Kindern eines Lohnbauern in San Giorgio Piacentino in der Emilia-Romagna geboren. 1937 empfing er die Priesterweihe. Als Gemeindepfarrer verbrachte er nach eigenen Angaben täglich drei bis vier Stunden mit Beichtehören. 1969 ernannte ihn Papst Paul VI. zum Bischof von Macerata und Tolentino in den Marken. Von 1975 bis zum altersbedingten Amtsverzicht 1990 leitete er das Erzbistum Ravenna. Der selige Johannes Paul II. machte den damals schon betagten Kirchenmann 1994 zum Mitglied des Kardinalskollegiums. Nach dem Tod Toninis zählt das Kardinalskollegium 202 Mitglieder, von denen jedoch nur die 112 unter 80-Jährigen an einer Papstwahl teilnehmen können.

    Leo Cushley (52), aus Schottland stammender Vatikan-Diplomat, ist vergangene Woche zum Leiter des schottischen Erzbistums Saint Andrews und Edinburgh ernannt worden. Er wird Nachfolger des im Februar zurückgetretenen Kardinals Keith O'Brien. Dessen aus Altersgründen eingereichter Amtsverzicht war überschattet von Vorwürfen sexueller Belästigung von Priesteramtskandidaten. Der Kardinal räumte damals moralische Verfehlungen in seiner Zeit als Seminarleiter in den 80er Jahren ein. O'Brien verzichtete nach den Anschuldigungen auf seine Teilnahme am Konklave im März. Cushley, geboren am 18. Juni 1961 in Wester Moffat in der schottischen Diözese Motherwell, studierte in Aberdeen und an der Gregoriana-Universität in Rom. Dort wurde er in Kirchenrecht promoviert. 1975 empfing er die Priesterweihe. Nach einigen Jahren in der Pfarreiseelsorge kehrte Cushley 1992 nach Rom zurück. Er war zunächst in der englischsprachigen Sektion des Staatssekretariats tätig und absolvierte dann von 1994 bis 1997 die päpstliche Diplomaten-Akademie. Auslandseinsätze führten ihn nach Ägypten, Burundi und Portugal sowie an die Vatikan-Vertretungen bei den Vereinten Nationen in New York und in Südafrika. Zuletzt war er Nuntiaturrat im vatikanischen Staatssekretariat.

    Papst Franziskus hat den Mailänder Kardinal Angelo Scola zum persönlichen Sondergesandten für die Feierlichkeiten am 20. und 21. September im serbischen Nis zum Gedenken des Mailänder Abkommens vor 1 700 Jahren ernannt. Das teilte der Vatikan am Samstag mit. Das im Süden Serbiens gelegene Nis, das antike Naissus, ist der Geburtsort Konstantins des Großen (306–337). Das Mailänder Edikt zwischen Konstantin und seinem Mitkaiser für die östliche Reichshälfte, Licinius, im norditalienischen Mailand war 313 ein Meilenstein bei der Ausbreitung des Christentums. Die Übereinkunft garantierte allgemeine Religionsfreiheit und gestand den Christen eine Wiedergutmachung der Schäden zu, die sie während der letzten Verfolgung erlitten hatten. Im Jahr 380 erklärte Kaiser Theodosius I. das Christentum zur Staatsreligion im Römischen Reich.

    Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, erhält in diesem Jahr die Adolph-Kolping-Plakette des Kolpingwerks Deutschland. Der Freiburger Erzbischof habe sich in besonderer Weise für den Gesprächsprozess zur Zukunft der katholischen Kirche eingesetzt und diesen geprägt, sagte der Bundesvorsitzende des katholischen Sozialverbands, Thomas Dörflinger, am Montag in Köln. Die Auszeichnung soll Zollitsch am 4. August anlässlich der Eröffnung eines Adolph-Kolping-Weges im baden-württembergischen Bühl übergeben werden.

    Neuer Domorganist am Hohen Dom zu Paderborn wird voraussichtlich zum 1. Oktober der Kirchenmusiker Tobias Aehlig. Das Paderborner Metropolitankapitel berief den 32-Jährigen aufgrund des einstimmigen Vorschlags einer Findungskommission aus 27 Bewerbungen, die auch aus dem Ausland kamen, zum Nachfolger von Sebastian Freitag, der die Stelle des Domorganisten vertretungsweise übernommen hatte. Der neue Domorganist war seit 2008 Dekanatskirchenmusiker des Dekanates Märkisches Sauerland und Kirchenmusiker der Pfarrei St. Aloysius in Iserlohn.