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    Personalien

    Thomas Witt (46), Vorsitzender des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn, ist von Erzbischof Hans-Josef Becker zum Domkapitular ernannt worden. Er tritt die Nachfolge von Weihbischof Manfred Grothe (74) an, der im März vom Metropolitankapitel zum Dompropst gewählt worden war, wie die Erzdiözese am Dienstag in Paderborn bekannt gab. Die Einführung von Witt in sein Amt ist für den 7. September geplant. Witt wurde 1966 in Herne geboren und empfing nach dem Theologiestudium 1993 die Priesterweihe. Zunächst war er Stadtkaplan in Brilon, bevor er 1997 als Subregens an das Erzbischöfliche Priesterseminar in Paderborn ging. Von 1998 bis 2002 war er Geheimsekretär von Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt. Seit 2002 war er Pfarrer in Delbrück. Zusätzlich leitete er seit 2003 den Pastoralverbund Delbrück und Sudhagen. 2006 wurde er Dechant des Dekanates Büren-Delbrück und 2012 Leiter des Pastoralen Raumes Delbrück. Im März berief Erzbischof Becker ihn zum Vorsitzenden des Diözesancaritasverbandes. Dem Paderborner Metropolitankapitel gehören der Dompropst, der Domdechant, acht residierende und vier nichtresidierende Domkapitulare an. Es trägt Sorge für die Liturgie im Dom. Im Fall, dass der erzbischöfliche Stuhl durch Rücktritt oder Tod des Erzbischofs unbesetzt ist, wählt das Metropolitankapitel einen Nachfolger aus einer Dreierliste des Papstes.

    Thomas Witt (46), Vorsitzender des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn, ist von Erzbischof Hans-Josef Becker zum Domkapitular ernannt worden. Er tritt die Nachfolge von Weihbischof Manfred Grothe (74) an, der im März vom Metropolitankapitel zum Dompropst gewählt worden war, wie die Erzdiözese am Dienstag in Paderborn bekannt gab. Die Einführung von Witt in sein Amt ist für den 7. September geplant. Witt wurde 1966 in Herne geboren und empfing nach dem Theologiestudium 1993 die Priesterweihe. Zunächst war er Stadtkaplan in Brilon, bevor er 1997 als Subregens an das Erzbischöfliche Priesterseminar in Paderborn ging. Von 1998 bis 2002 war er Geheimsekretär von Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt. Seit 2002 war er Pfarrer in Delbrück. Zusätzlich leitete er seit 2003 den Pastoralverbund Delbrück und Sudhagen. 2006 wurde er Dechant des Dekanates Büren-Delbrück und 2012 Leiter des Pastoralen Raumes Delbrück. Im März berief Erzbischof Becker ihn zum Vorsitzenden des Diözesancaritasverbandes. Dem Paderborner Metropolitankapitel gehören der Dompropst, der Domdechant, acht residierende und vier nichtresidierende Domkapitulare an. Es trägt Sorge für die Liturgie im Dom. Im Fall, dass der erzbischöfliche Stuhl durch Rücktritt oder Tod des Erzbischofs unbesetzt ist, wählt das Metropolitankapitel einen Nachfolger aus einer Dreierliste des Papstes.

    Der Theologe und Buchautor Alfred Läpple ist am Sonntag im Alter von 98 Jahren verstorben. Das meldete das „Münchner Kirchenradio“ am Montagnachmittag. Während seiner Zeit am Klerikalseminar in München Freising (1948–1952) gehörte Joseph Ratzinger zu den Schülern Läpples. Der Religionspädagoge machte Ratzinger, den späteren Papst Benedikt XVI., mit den Arbeiten von Kardinal John Henry Newman vertraut. Läpple, nach einem durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochenen Theologiestudium 1947 zum Priester geweiht, wurde 1952 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München promoviert. Bis 1970 unterrichtete er am Max-Planck-Gymnasium der bayerischen Landeshauptstadt. Im gleichen Jahr begann er seine wissenschaftliche Laufbahn. Im November 1972 wurde er zum Professor für Katechese und Religionspädagogik an die Paris-Lodron-Universität in Salzburg berufen. Dort war er bis 1981 ordentlicher Professor. Läpple hat sich auch als Buchautor einen Namen gemacht. Unter anderem verfasste er populäre Bücher über kirchliches Brauchtum, eine kleine Kirchengeschichte sowie ein Buch über die theologischen Wurzeln Benedikts XVI.

    Schwester Franziska Mitterer (50) aus Altötting ist in die international besetzte Generalleitung ihres Ordens der Schwestern vom Heiligen Kreuz gewählt worden. Das teilte die Pressestelle des Bistums Passau am Dienstag mit. Neue Generaloberin ist die aus Indien stammende Telma Manickanamparampil. Die im Januar in Luzern beginnende Amtszeit beträgt sechs Jahre. Mitterer trat 1985 in den Orden ein. Die Religionspädagogin übernahm 2004 das Referat für Exerzitien und Spiritualität der Diözese Passau. 2009 stieg die Schwester in die Gemeindeberatung ein. So organisierte sie die „Exerzitien im Alltag“ unter anderem auch fürs Internet. In ihrer Gemeinschaft war sie für die Ausbildung junger Ordensfrauen zuständig. Die Kongregation der Schwestern vom Heiligen Kreuz wurde aus dem Regulierten Dritten Orden des Heiligen Franziskus 1844 in Menzingen in der Schweiz gegründet. Er ist in der Kinder- und Jugenderziehung, Kranken- und Altenpflege, Seelsorge, Verwaltung und Hauswirtschaft tätig. Dem Orden gehören in Deutschland nach eigenen Angaben 138 Schwestern an. Eine seiner bekanntesten Schwestern war Pascalina Lehnert (1894 bis 1983), die lange Jahre als Haushälterin und Privatsekretärin Papst Pius' XII. diente.

    Schwester Maria de Rosario Castro (53), bisher Generalassistentin der Schwestern der Christlichen Liebe, ist neue Generaloberin ihres Ordens. Das Generalkapitel wählte sie in Paderborn zur Nachfolgerin von Schwester Adalberta Mettem (71), die das Amt zwölf Jahre innehatte, wie der Orden am Dienstag in Paderborn bekannt gab. Das Generalkapitel ist das höchste Gremium der Gemeinschaft. Es tagt laut Angaben alle sechs Jahre und umfasst 24 Ordensschwestern aus aller Welt. Gründerin der Kongregation ist die selige Pauline von Mallinckrodt (1817–1881). Sie gilt als Pionierin der Blindenfürsorge. Die Gemeinschaft der Schwestern der Christlichen Liebe wurde 1846 gegründet. Das Mutterhaus der Kongregation ist in Paderborn. Hier befindet sich auch die Leitung der deutschen Ordensprovinz. Die Gemeinschaft gliedert sich in fünf Provinzen und eine „Unit“. Die Generalleitung hat ihren Sitz in Rom.