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    Personalien

    Aldo Cavalli (66), bislang päpstlicher Botschafter in Kolumbien, ist von Papst Franziskus zum neuen Botschafter in Libyen ernannt worden. Wie der Vatikan am Samstag mitteilte, übernimmt Cavalli zugleich die diplomatische Vertretung des Heiligen Stuhls in Malta. Der Italiener ist Nachfolger seines Landsmanns Tommaso Caputo (62), der diesen Posten seit 2007 innehatte. Caputo war im November überraschend zum Päpstlichen Delegaten für den süditalienischen Wallfahrtsort Pompeji ernannt worden. Der am 18. Oktober 1946 nahe Bergamo geborene Cavalli leitete in den 1990er Jahren das Informationsbüro des vatikanischen Staatssekretariats. 1996 ging er als Apostolischer Delegat nach Angola und wurde zugleich Botschafter für Sao Tome und Principe. Fünf Jahre später wechselte er als Botschafter nach Chile. Seit 2007 war Cavalli Apostolischer Nuntius in Kolumbien.

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    Aldo Cavalli (66), bislang päpstlicher Botschafter in Kolumbien, ist von Papst Franziskus zum neuen Botschafter in Libyen ernannt worden. Wie der Vatikan am Samstag mitteilte, übernimmt Cavalli zugleich die diplomatische Vertretung des Heiligen Stuhls in Malta. Der Italiener ist Nachfolger seines Landsmanns Tommaso Caputo (62), der diesen Posten seit 2007 innehatte. Caputo war im November überraschend zum Päpstlichen Delegaten für den süditalienischen Wallfahrtsort Pompeji ernannt worden. Der am 18. Oktober 1946 nahe Bergamo geborene Cavalli leitete in den 1990er Jahren das Informationsbüro des vatikanischen Staatssekretariats. 1996 ging er als Apostolischer Delegat nach Angola und wurde zugleich Botschafter für Sao Tome und Principe. Fünf Jahre später wechselte er als Botschafter nach Chile. Seit 2007 war Cavalli Apostolischer Nuntius in Kolumbien.

    Leon Kalenga Badikebele (56), päpstlicher Botschafter in El Salvador, ist von Papst Franziskus zusätzlich zum Botschafter im lateinamerikanischen Belize ernannt worden. Das teilte der Vatikan am Samstag mit. Der aus dem Kongo stammende Erzbischof ist Nachfolger des Italieners Luigi Pezzuto (66), der im November zum Botschafter in Bosnien Herzegowina berufen worden war. Badikebele war Pezzuto im Februar bereits als Botschafter in El Salvador gefolgt. Zuvor vertrat er den Heiligen Stuhl seit 2008 in Ghana.

    Der Bischof der Diözese Eisenstadt, Ägidius Zsifkovics, feiert am 16. April seinen 50. Geburtstag. Er steht seit September 2010 dem Bistum im Burgenland vor. Gelegenheit zum Gratulieren gibt es für die Bevölkerung am 19. April beim „Tag der offenen Tür“ im Bischofshof in Eisenstadt. Der „Tag der offenen Tür“ im Bischofshof in Eisenstadt am kommenden Freitag beginnt um 8.30 Uhr. Bischof Zsifkovics und seine Mitarbeiter laden zur Besichtigung des neuen Bischofshofes und zum persönlichen Gespräch. Im Herbst 2012 konnte die Generalsanierung des Bischofshofes, die in mehreren Etappen erfolgte, erfolgreich abgeschlossen werden. Details zum Programm: www.martinus.at

    Dominikus Madlener (Foto: Archiv). Altabt des Benediktinerklosters Plankstetten, ist tot. Er starb am vergangenen Freitag im Alter von 89 Jahren im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Regensburg, wie die Abtei am Montag mitteilte. Am Dienstag wird er in der Plankstettener Klostergruft bestattet. Madlener stammte aus Nürnberg und trat als gelernter Elektromaschinenbauer 1948 ins Kloster ein. Nach dem Studium der Theologie und der Priesterweihe 1954 ließ er sich zusätzlich zum Landwirt ausbilden. Von 1976 bis 1993 war er Abt des oberpfälzischen Klosters nördlich von Ingolstadt. Als Abt löste Dominikus Madlener die klösterliche Realschule mit Internat 1989 auf und baute den Trakt zu einem Gästehaus um. Starke Akzente setzte der Abt in der Jugendarbeit. 1980 rief er die Jugendvesper ins Leben, die in ihren Hochzeiten bis zu tausend junge Menschen jeden dritten Freitag im Monat anzog.

    Stefan Michelberger (37) wird zum 1. November neuer Würzburger Diözesanjugendpfarrer. Er folgt Domvikar Thomas Eschenbacher (47) nach und übernimmt zugleich dessen Aufgabe als Rektor des Hauses der Jugend im Würzburger Kilianeum. Eschenbacher wechselt nach sechs Jahren in dem Amt als Pfarrer nach Hammelburg. In der Fußballszene ist der Fan des 1. FC Nürnberg auch als „Clubpfarrer“ bekannt. Michelberger stammt aus Laudenbach in Baden-Württemberg. Nach Abschluss der Realschule machte er Abitur am Spätberufenenseminar Fockenfeld in der Oberpfalz. Von 1997 bis 2003 studierte er Theologie in Würzburg und Rom. 2005 wurde er zum Priester geweiht. Seit 2009 ist Michelberger Regionaljugendseelsorger in Miltenberg und Obernburg.

    Ab September übernimmt in Alois Sattler erstmals ein Nicht-Kleriker die Verantwortung für das Geld der Diözese und des Bischöflichen Stuhls. Bischof Rudolf Voderholzer ernannte den Bankkaufmann am Freitag zum Nachfolger von Domkapitular Robert Hüttner (69), der nach fast 18 Jahren in den Ruhestand geht. Sattler ist seit 1997 dessen Stellvertreter.

    Michael Kuhnert (52), zuletzt Länderreferent beim Bischöflichen Hilfswerk Adveniat, ist neuer Geschäftsführer des Würzburger Missionsärztlichen Instituts (MI). Der Theologe und ausgebildete Krankenpfleger tritt die Nachfolge von Karl-Heinz Hein-Rothenbücher (59) an, der das MI seit 1994 leitete, wie die bundesweit einzige katholische Fachstelle für internationale Gesundheit am Freitag mitteilte. Kuhnert stammt aus Nürnberg, ist mit einer Kolumbianerin verheiratet und hat zwei Kinder. Das Missionsärztliche Institut wurde 1922 gegründet. Heute bildet es medizinisches Fachpersonal für den Einsatz in tropischen Ländern aus und berät kirchliche Gesundheitsdienste sowie Projektpartner und Hilfswerke. Die Missionsärztliche Klinik hat knapp tausend Mitarbeiter. Das Krankenhaus ist unter anderem auf Tropenmedizin spezialisiert.