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    Personalien

    Kardinal Severino Poletto, bis 2010 Erzbischof von Turin, hat am Montag sein 80. Lebensjahr vollendet. Zuletzt nahm Poletto in den vergangenen Wochen im Vatikan an der Wahl des neuen Papstes Franziskus teil. Mit Erreichen der Altersgrenze verliert Poletto nun sein Wahlrecht im Konklave. Damit wären für eine künftige Papstwahl derzeit 114 der 206 Kardinäle stimmberechtigt. Poletto stand von 1999 bis 2010 an der Spitze der norditalienischen Erzdiözese. 2001 wurde er von Papst Johannes Paul II. in den Kardinalsrang erhoben. In den Jahren 2000 und 2010 war er Schirmherr der Ausstellungen des Turiner Grabtuchs und damit auch Gastgeber von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Nachfolger Polettos als Turiner Erzbischof wurde Cesare Nosiglia (68), zuvor Erzbischof von Vicenza.

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    Kardinal Severino Poletto, bis 2010 Erzbischof von Turin, hat am Montag sein 80. Lebensjahr vollendet. Zuletzt nahm Poletto in den vergangenen Wochen im Vatikan an der Wahl des neuen Papstes Franziskus teil. Mit Erreichen der Altersgrenze verliert Poletto nun sein Wahlrecht im Konklave. Damit wären für eine künftige Papstwahl derzeit 114 der 206 Kardinäle stimmberechtigt. Poletto stand von 1999 bis 2010 an der Spitze der norditalienischen Erzdiözese. 2001 wurde er von Papst Johannes Paul II. in den Kardinalsrang erhoben. In den Jahren 2000 und 2010 war er Schirmherr der Ausstellungen des Turiner Grabtuchs und damit auch Gastgeber von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Nachfolger Polettos als Turiner Erzbischof wurde Cesare Nosiglia (68), zuvor Erzbischof von Vicenza.

    Helmut Bauer, (Foto: KNA) emeritierter Würzburger Weihbischof, hat am Montag sein 80. Lebensjahr vollendet. Auch nach seinem altersbedingten Rücktritt vor fünf Jahren wirkt Bauer weiter in der Seelsorge und hält Firmungen, weiht Altäre, segnet neue Orgeln. Ein Schwerpunkt seines bischöflichen Wirkens war die Pflege der Kirchenmusik. So war er in der Deutschen Bischofskonferenz an der Erarbeitung des neuen Gebet- und Gesangbuches „Gotteslob“ beteiligt, das noch in diesem Jahr bundesweit eingeführt werden soll. Bauer stammt aus Schimborn im Landkreis Aschaffenburg. 1957 zum Priester geweiht, war der Geistliche 20 Jahre als Erzieher und Direktor in den Bischöflichen Knabenseminaren in Würzburg und Königshofen tätig. 1983 wurde er in Würzburg Dompfarrer, 1988 Weihbischof. Für das vielfältige Engagement des Weihbischofs sprechen zahlreiche Ehrungen: Er erhält das Bundesverdienstkreuz, den Bayerischen Verdienstorden, den „Frankenwürfel“, das Goldene Stadtsiegel der Stadt Würzburg und viele andere Auszeichnungen. Zum Goldenen Priesterjubiläum im Juli 2007 lobte Papst Benedikt XVI. unter anderem Bauers „anhaltenden und segensreichen Eifer für das geistliche Wohl der Gläubigen seiner Heimatdiözese“. Weiter preist er die stete Treue und Liebe von Weihbischof Bauer zu Jesus Christus und zur Kirche. Bauers Ehrenmitgliedschaften reichen vom Männergesangverein seines Heimatortes Schimborn über den Heidingsfelder Winzerverein bis hin zum 1. FC Nürnberg-Fanclub Wiesen und zur Kreuzbruderschaft Würzburg. Zahlreiche Narrenorden ergänzen die reiche Sammlung und zeugen von der humorvollen Seite dieses Menschen. Seinen Geburtstag will Bauer im kleinen Kreis mit Verwandten und Freunden begehen. Ein Dankgottesdienst ist für den 13. April im Würzburger Dom geplant, zusammen mit dem emeritierten Diözesanbischof Paul-Werner Scheele, der dann auf 85 Lebensjahre zurückblickt. Vor einem Jahr hat der Alt-Weihbischof sein Auto verkauft und ist auf ein Elektrofahrrad umgestiegen. Damit fährt er in seiner Freizeit regelmäßig am Main entlang und hat 2012 dabei schon mehr als 1 500 Kilometer zurückgelegt.

    Wolfgang Lehner (40), Leiter des Pfarrverbands Moosach im Landkreis Ebersberg, wird zum 1. September neuer Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars in München. Er übernimmt die Leitung von Franz Joseph Baur (45), der nach Landshut wechselt, wie die Erzbischöfliche Pressestelle am Freitag mitteilte. Dort tritt er die Nachfolge von Stiftspropst Bernhard Schömann (66) als Pfarrer von Sankt Martin und als Leiter des dortigen Pfarrverbands sowie von Sankt Jodok an. Baur wird jedoch noch die acht im vergangenen Frühjahr geweihten Diakone bis zu ihrer Priesterweihe im Sommer begleiten. Der promovierte Theologe ist in München geboren und empfing 1993 in Rom die Priesterweihe. Seit 2000 leitet er das Priesterseminar und war von 2005 bis 2013 Vorsitzender der Deutschen Regentenkonferenz. Der aus Traunstein stammende Lehner ist ebenfalls promovierter Theologe und war nach seiner Priesterweihe 2001 in Freising zunächst Kaplan, dann Pfarradministrator in Moosach.