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    Personalien

    Prälat Christoph Kühn (48), derzeit Nuntiaturrat an der Botschaft des Heiligen Stuhls in Österreich, ist von Bischof Gregor Maria Hanke zum Domkapitular in Eichstätt ernannt worden. In Absprache mit dem Vatikanischen Staatssekretariat wird deshalb die Freistellung des Eichstätter Diözesanpriesters für den diplomatischen Dienst zum 31. August beendet. Die Ernennung zum Domkapitular erfolgte nach Anhörung des Domkapitels und tritt mit dem 1. September 2012 in Kraft. Das Kanonikat war durch den Eintritt von Domkapitular Monsignore Rainer Brummer in den Ruhestand vakant geworden. Der Bischof von Eichstätt wird Kühn vor allem auch mit weltkirchlichen Aufgaben betrauen. Christoph Kühn wurde 1963 in Datteln/Westfalen geboren und absolvierte sein Theologiestudium an der Katholischen Universität Eichstätt. 1990 wurde er im Eichstätter Dom zum Priester geweiht und war dann als Kaplan in der Pfarrseelsorge im Einsatz: zunächst für einige Monate in Wemding, anschließend zwei Jahre in der Neumarkter Pfarrei St. Johannes sowie ein weiteres Jahr in Greding und Heimbach. Nach seiner Promotion im Kirchenrecht in Rom und einer Spezialausbildung an der Päpstlichen Diplomatenakademie trat er 1997 in den Diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls ein. Zunächst wurde er in die südafrikanischen Länder Zimbabwe, Sambia und Malawi entsandt. Von 2001 bis 2008 leitete er die deutschsprachige Abteilung im Vatikanischen Staatssekretariat. Für seine Arbeit an der Nahtstelle zwischen Staat und Kirche erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, so das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich sowie die Verdienstorden der Republik Italien und des Fürstentums Liechtenstein. Seit Mitte 2008 ist Christoph Kühn an der Apostolischen Nuntiatur in Wien tätig. Die Übernahme der neuen Ämter wird entsprechend den Statuten des Eichstätter Domkapitels mit der Investitur durch den Bischof und der Installation durch den Domdekan vollzogen.

    Prälat Christoph Kühn (48), derzeit Nuntiaturrat an der Botschaft des Heiligen Stuhls in Österreich, ist von Bischof Gregor Maria Hanke zum Domkapitular in Eichstätt ernannt worden. In Absprache mit dem Vatikanischen Staatssekretariat wird deshalb die Freistellung des Eichstätter Diözesanpriesters für den diplomatischen Dienst zum 31. August beendet. Die Ernennung zum Domkapitular erfolgte nach Anhörung des Domkapitels und tritt mit dem 1. September 2012 in Kraft. Das Kanonikat war durch den Eintritt von Domkapitular Monsignore Rainer Brummer in den Ruhestand vakant geworden. Der Bischof von Eichstätt wird Kühn vor allem auch mit weltkirchlichen Aufgaben betrauen. Christoph Kühn wurde 1963 in Datteln/Westfalen geboren und absolvierte sein Theologiestudium an der Katholischen Universität Eichstätt. 1990 wurde er im Eichstätter Dom zum Priester geweiht und war dann als Kaplan in der Pfarrseelsorge im Einsatz: zunächst für einige Monate in Wemding, anschließend zwei Jahre in der Neumarkter Pfarrei St. Johannes sowie ein weiteres Jahr in Greding und Heimbach. Nach seiner Promotion im Kirchenrecht in Rom und einer Spezialausbildung an der Päpstlichen Diplomatenakademie trat er 1997 in den Diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls ein. Zunächst wurde er in die südafrikanischen Länder Zimbabwe, Sambia und Malawi entsandt. Von 2001 bis 2008 leitete er die deutschsprachige Abteilung im Vatikanischen Staatssekretariat. Für seine Arbeit an der Nahtstelle zwischen Staat und Kirche erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, so das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich sowie die Verdienstorden der Republik Italien und des Fürstentums Liechtenstein. Seit Mitte 2008 ist Christoph Kühn an der Apostolischen Nuntiatur in Wien tätig. Die Übernahme der neuen Ämter wird entsprechend den Statuten des Eichstätter Domkapitels mit der Investitur durch den Bischof und der Installation durch den Domdekan vollzogen.

    Konrad Feiereis (81), langjähriger Philosophieprofessor in Erfurt und Priester des Bistums Görlitz, ist tot. Wie die Bistümer Görlitz und Erfurt mitteilten, verstarb Feiereis am Sonntag. Er gehörte zu den profiliertesten katholischen Theologen in Ostdeutschland. Zu DDR-Zeiten war er wegen seiner Auseinandersetzung mit der Staatsideologie und seiner Bereitschaft zum Dialog mit Marxisten auch außerhalb der Kirche bekannt. Während seiner Lehrtätigkeit leitete er die einzige akademische Ausbildungsstätte für katholische Theologen in der DDR drei Mal als Rektor. Feiereis war Mitherausgeber der „Erfurter Theologischen Studien“ und der „Erfurter Theologischen Schriften“.