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    Personalien

    Der guatemaltekische Kardinal Rodolfo Quezada Toruno ist am Montag im Alter von 80 Jahren gestorben. Der Kirchenmann erlag in einer Klinik in Guatemala-Stadt einem Darmverschluss, wie lateinamerikanische Medien am Dienstag meldeten. Quezada, bis Oktober 2010 Erzbischof von Guatemala-Stadt, spielte in den 90er Jahren eine Schlüsselrolle zur Beendigung des Bürgerkrieges in Guatemala (1960–1996). Am 8. März beging er seinen 80. Geburtstag. Guatemalas Staatspräsident Otto Perez Molina rief eine dreitägige Staatstrauer aus. Die guatemaltekische Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchu würdigte den Beitrag des „Friedenskardinals“ Quezada für die Versöhnung und sprach von einem „großen Verlust für das Land“. Mit dem Tod von Quezada zählt das Kardinalskollegium 209 Mitglieder. Von diesen sind 122 unter 80 Jahre alt und zur Teilnahme an einer Papstwahl in einem Konklave berechtigt. Der am 8. März 1932 in Guatemala-Stadt geborene Quezada leitete von 1987 bis 1993 die Nationale Versöhnungskommission zur Beilegung des Bürgerkriegs. Während der Friedensgespräche reiste Quezada unzählige Male nach Mexiko, um zwischen den Rebellen der Nationalen Revolutionären Einheit und der Regierung zu vermitteln. Während seiner Amtszeit setzte er sich immer wieder für die Menschenrechte in Guatemala ein.

    Der guatemaltekische Kardinal Rodolfo Quezada Toruno ist am Montag im Alter von 80 Jahren gestorben. Der Kirchenmann erlag in einer Klinik in Guatemala-Stadt einem Darmverschluss, wie lateinamerikanische Medien am Dienstag meldeten. Quezada, bis Oktober 2010 Erzbischof von Guatemala-Stadt, spielte in den 90er Jahren eine Schlüsselrolle zur Beendigung des Bürgerkrieges in Guatemala (1960–1996). Am 8. März beging er seinen 80. Geburtstag. Guatemalas Staatspräsident Otto Perez Molina rief eine dreitägige Staatstrauer aus. Die guatemaltekische Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchu würdigte den Beitrag des „Friedenskardinals“ Quezada für die Versöhnung und sprach von einem „großen Verlust für das Land“. Mit dem Tod von Quezada zählt das Kardinalskollegium 209 Mitglieder. Von diesen sind 122 unter 80 Jahre alt und zur Teilnahme an einer Papstwahl in einem Konklave berechtigt. Der am 8. März 1932 in Guatemala-Stadt geborene Quezada leitete von 1987 bis 1993 die Nationale Versöhnungskommission zur Beilegung des Bürgerkriegs. Während der Friedensgespräche reiste Quezada unzählige Male nach Mexiko, um zwischen den Rebellen der Nationalen Revolutionären Einheit und der Regierung zu vermitteln. Während seiner Amtszeit setzte er sich immer wieder für die Menschenrechte in Guatemala ein.

    Florian Wörner (42), (Foto: KNA) bisher Domvikar und Diözesanjugendseelsorger in Augsburg, ist am Dienstag von Benedikt XVI. zum neuen Weihbischof in seinem Bistum ernannt worden. Das gab die Bischöfliche Pressestelle in der Fuggerstadt bekannt. Der Geistliche, der seit 1. Mai an der Spitze des neu in der Diözese errichteten „Instituts für Neuevangelisierung und Gemeindepastoral“ steht, tritt die Nachfolge von Weihbischof Josef Grünwald (75) an, der im Oktober vergangenen Jahres von seinem Amt emeritiert wurde. Als Titularbistum erhielt Wörner den im heutigen Tunesien gelegenen alten Bischofssitz Gerpiniana. Der 1970 in Garmisch-Partenkirchen geborene Wörner trat 1990 nach dem Abitur im Klostergymnasium Ettal ins Priesterseminar in Augsburg ein. Er studierte Theologie in Augsburg und Innsbruck. 1997 empfing Wörner die Priesterweihe für das Bistum Augsburg. Nach Kaplansjahren in Oberstdorf und Kempten war er von 2001 bis 2006 Regionaljugendseelsorger der Region Kempten sowie ab 2003 auch Geistlicher Begleiter der Bewegung „Jugend 2000 in der Diözese Augsburg“. Seit 2007 bekleidet er dieses Amt auch auf nationaler Ebene. 2006 ernannt ihn der damalige Bischof Walter Mixa zum Diözesanjugendseelsorger. Dieses Amt führt er derzeit noch kommissarisch. 2009 wurde er Domvikar in Augsburg.

    Der Augsburger Domkapitular Harald Heinrich (45) (Foto: KNA) ist neuer Generalvikar. Der Leiter der Hauptabteilung I – Personal/Planung folgt damit unter Beibehaltung dieses Amtes auf Prälat Karlheinz Knebel (61). Heinrich empfing 1992 die Priesterweihe. 2008 wurde er Sekretär des Generalvikars und 2009 dessen Stellvertreter. Seit 2011 leitete er die Hauptabteilung I. Karlheinz Knebel, 1987 zum Priester geweiht, war seit 2008 Generalvikar und leitete seither die Personalabteilung Priester. Während der Sedisvakanz 2010 wirkte er ein halbes Jahr lang als Ständiger Vertreter des Diözesanadministrators. Künftig wird er Bischofsvikar für Kirche, Kultur und kirchliche Bildung. Die Leitung der Personalabteilung übernimmt Domvikar Christoph Hänsler (46). Der in Memmingen geborene Hänsler wurde 2004 zum Priester geweiht. 2008 wurde er Bischofssekretär und Domvikar. Seit zwei Jahren ist er für die Ausbildung ausländischer Priester zuständig. Gemeinsam mit Domkapitular Heinrich betreut er die Pfarreien Affing und Haunswies. Domkapitular Wolfgang Hacker (50) wird ab 1. September kommissarischer Landvolksseelsorger und Direktor der Landvolkhochschule Wies. Die Abteilung „Verbände und Initiativen von Gläubigen“ leitet er weiter.

    Markus Bosbach (43), seit 2008 Pfarrer an Sankt Lambertus in Mettmann sowie Kreisdechant des Kreisdekanates Mettmann, wird neuer Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im Kölner Generalvikariat. Er folgt in diesem Amt Monsignore Robert Kleine (45) nach, der zum Dom- und Stadtdechanten in Köln ernannt wurde. Bosbach, 1995 zum Priester geweiht, war Kaplan in Rösrath und Wuppertal und Pfarrer an Sankt Peter und Laurentius in Essen-Kettwig.

    Günter Putz (62), Würzburger Domdekan, ist zum Ehrenmitglied des Katholischen Studentenvereins Unitas-Hetania Würzburg ernannt worden. Mit der Auszeichnung würdigte der Verein die Leistung des Geistlichen als Postulator im Seligsprechungsprozess für Pfarrer Georg Häfner (1900–1942). Der am 15. Mai 2011 selig gesprochene Häfner war Mitglied der Unitas. Putz hatte seit 1986 als Beauftragter des Bistums Würzburg den Prozess in Würzburg und Rom vorangetrieben.

    Markus Demele (33), Diplom-Theologe, ist neuer Generalsekretär des Internationalen Kolpingwerkes. Er übernimmt das Amt von Hubert Tintelott, der nach 39 Jahren in den Ruhestand geht. Als Generalsekretär ist er für zunächst zehn Jahre für die inhaltliche Arbeit des Internationalen Kolpingwerkes verantwortlich. Die Amtsübergabe soll im Herbst stattfinden.