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    Pater: Papstbesuch war Appell an Araber

    München (DT/KNA) Der Besuch von Papst Franziskus auf der griechischen Insel Lesbos war nach Meinung des jordanischen Paters Khalil Jaar eine eindringliche Botschaft an die arabischen Staaten, mehr für Flüchtlinge zu tun. „Warum soll nur Europa die Last der Flüchtlinge tragen?“, sagte Jaar dem katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ in einer in München veröffentlichten Mitteilung von Donnerstag zufolge. „Wenn alle zusammenhelfen, ist es für alle einfacher und den Menschen in Not ist am besten geholfen.“ Der Pater kümmert sich seit Jahren in Jordanien um Flüchtlinge und war beim Besuch in Lesbos dabei. Er habe mit muslimischen syrischen Flüchtlingen sprechen können, nachdem sie den Papst getroffen hätten, so der Pater weiter. „Sie sagten mir, dass sein Beispiel ihr Denken über die Christen verändert hat.“ Die Muslime seien von so viel Liebe und Demut beeindruckt gewesen. Gleichzeitig wies Jaar Kritik am Papst zurück, weil dieser nur muslimische Flüchtlinge nach Rom gebracht hatte. Franziskus habe auch Christen aus Syrien und dem Irak mitnehmen wollen. „Leider waren aber deren Papiere noch nicht fertig“, erklärte der Pater. In der Not komme es nicht auf den Glauben an. „Egal ob Muslime oder Christen: Sie sind alle von Gott geliebte Menschen, die unserer Hilfe bedürfen.“ „Kirche in Not“ unterstützt nach eigenen Angaben Jaars Arbeit.

    München (DT/KNA) Der Besuch von Papst Franziskus auf der griechischen Insel Lesbos war nach Meinung des jordanischen Paters Khalil Jaar eine eindringliche Botschaft an die arabischen Staaten, mehr für Flüchtlinge zu tun. „Warum soll nur Europa die Last der Flüchtlinge tragen?“, sagte Jaar dem katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ in einer in München veröffentlichten Mitteilung von Donnerstag zufolge. „Wenn alle zusammenhelfen, ist es für alle einfacher und den Menschen in Not ist am besten geholfen.“ Der Pater kümmert sich seit Jahren in Jordanien um Flüchtlinge und war beim Besuch in Lesbos dabei. Er habe mit muslimischen syrischen Flüchtlingen sprechen können, nachdem sie den Papst getroffen hätten, so der Pater weiter. „Sie sagten mir, dass sein Beispiel ihr Denken über die Christen verändert hat.“ Die Muslime seien von so viel Liebe und Demut beeindruckt gewesen. Gleichzeitig wies Jaar Kritik am Papst zurück, weil dieser nur muslimische Flüchtlinge nach Rom gebracht hatte. Franziskus habe auch Christen aus Syrien und dem Irak mitnehmen wollen. „Leider waren aber deren Papiere noch nicht fertig“, erklärte der Pater. In der Not komme es nicht auf den Glauben an. „Egal ob Muslime oder Christen: Sie sind alle von Gott geliebte Menschen, die unserer Hilfe bedürfen.“ „Kirche in Not“ unterstützt nach eigenen Angaben Jaars Arbeit.

    kna