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    Papstworte

    Als Christen können wir in ihren Augen das Licht der Gegenwart Gottes sehen, das Licht, das sie in Jesus entdeckt haben und das die Weisheit Gottes selbst ist (vgl. 1 Korinther 1, 24). Um diese Weisheit zu erlangen, müssen wir mit den Augen Gottes auf die Welt schauen, auf unsere Situationen, unsere Probleme, auf alles. Wir erlangen diese Weisheit, wenn wir beginnen, die Dinge mit den Augen Gottes zu sehen, den anderen mit den Ohren Gottes zuzuhören, mit dem Herzen Gottes zu lieben und die Dinge zu bewerten nach den Maßstäben Gottes.

    Als Christen können wir in ihren Augen das Licht der Gegenwart Gottes sehen, das Licht, das sie in Jesus entdeckt haben und das die Weisheit Gottes selbst ist (vgl. 1 Korinther 1, 24). Um diese Weisheit zu erlangen, müssen wir mit den Augen Gottes auf die Welt schauen, auf unsere Situationen, unsere Probleme, auf alles. Wir erlangen diese Weisheit, wenn wir beginnen, die Dinge mit den Augen Gottes zu sehen, den anderen mit den Ohren Gottes zuzuhören, mit dem Herzen Gottes zu lieben und die Dinge zu bewerten nach den Maßstäben Gottes.

    Diese Weisheit hilft uns die falschen Glücksversprechungen zu erkennen und abzuweisen. Davon gibt‘s viele! Eine Kultur, die falsche Versprechungen macht, macht nicht frei, sie führt nur zu einem Egoismus, der das Herz mit Dunkelheit und Bitterkeit erfüllt. Die Weisheit Gottes hingegen hilft uns dabei zu lernen, wie wir mit Offenheit und Akzeptanz denen begegnen, die anders handeln und denken als wir. Es ist traurig, wenn wir anfangen, uns in unsere eigene kleine Welt einzuschließen und uns auf uns selbst zurückzuziehen. Dann machen wir uns das Prinzip des „entweder wie ich will oder tschüss“ zu eigen. Das ist ein schlechtes Prinzip: „Entweder wird es gemacht, wie ich will, oder tschüss, leb wohl“. Das ist nicht hilfreich. Wenn wir dieses Prinzip anwenden, enden wir in der Falle, eingeschlossen in uns selber. Wenn ein Volk, eine Religion oder eine Gesellschaft zu „kleinen Welten“ werden, verlieren sie ihr höchstes Gut und verfallen in eine arrogante Mentalität nach dem Motto „Ich bin gut, du bist schlecht“. (...)

    Die Weisheit Gottes hilft uns auch über uns hinauszuschauen, um den guten Wert unseres kulturellen Erbes zu erkennen. Unsere Kultur lehrt uns, die Alten zu ehren. Das ist sehr wichtig. Wie vorher schon gesagt, helfen uns die alten Menschen, die Kontinuität der Generationen zu schätzen. Sie tragen in sich die Erinnerung und die Weisheit der Erfahrung, die uns davor bewahren, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Die Alten haben das Charisma „Entfernungen zu überbrücken“, weil sie sicherstellen, dass die wichtigsten Werte an die Kinder und Enkelkinder weitergegeben werden. Durch ihre Worte, ihre Liebe, ihre Zuneigung und ihr Dasein verstehen wir, dass die Geschichte nicht mit uns begonnen hat, sondern dass wir Teil eines langen „Reisens“ sind und dass die Wirklichkeit größer ist als wir.

    Auszüge aus der Ansprache an Jugendliche in Dhaka, 2. Dezember 2017

    Der Rosenkranz ist eine wunderbare Betrachtung der Glaubensgeheimnisse, die der Lebenssaft der Kirche sind; ein Gebet, das das geistliche Leben und den apostolischen Dienst formt. Ob wir Priester, Ordensleute, Gottgeweihte, Seminaristen oder Novizen sind: das Rosenkranzgebet spornt uns an, unser Leben in Vereinigung mit Maria gänzlich Christus zu übergeben. Es lädt uns ein, Marias Verfügbarkeit Gott gegenüber im Augenblick der Verkündigung nachzuahmen, am Mitleiden mit Christus für die ganze Menschheit, als er am Kreuz hing, teilzuhaben und an der Freude der Kirche, wenn sie die Gabe des Heiligen Geistes vom auferstandenen Herrn empfängt.

    Die Verfügbarkeit Marias. Hat es in der ganzen Geschichte jemals eine so verfügbare Person gegeben wie Maria im Augenblick der Verkündigung? Gott hat sie auf diesen Augenblick vorbereitet und sie antwortete mit Liebe und Vertrauen. So hat auch der Herr jeden von uns vorbereitet und uns beim Namen gerufen. Auf diesen Ruf zu antworten, ist ein lebenslanger Prozess. Jeden Tag sind wir gerufen zu lernen, verfügbarer gegenüber dem Herrn im Gebet zu sein, indem wir seine Worte betrachten und versuchen, seinen Willen zu erkennen. Ich weiß, dass die seelsorgliche Arbeit und das Apostolat viel von euch verlangen und dass eure Tage oft lang sind und ihr am Ende müde seid. Aber wir können nicht den Namen Christi tragen oder an seiner Sendung teilhaben, ohne Männer und Frauen zu sein, die vor allem in der Liebe verwurzelt sind und vor Liebe brennen durch die persönliche Begegnung mit Jesus in der Eucharistie und in den Worten der Heiligen Schrift.

    Ansprache an Priesterr, Gottgeweihte und Novizen in Dhaka, 2. Dezember 2017

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