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    Papst ruft zu Solidarität auf

    Vatikanstadt (DT/KNA) Papst Franziskus hat zu Solidarität mit den Opfern der Flutkatastrophe auf Sardinien aufgerufen. Mit großer Sorge habe der Papst die Nachricht von den Überschwemmungen auf der Insel gehört, von dem Verlust an Menschenleben, den Verletzungen und Schäden, heißt es in einem Telegramm an den Erzbischof von Cagliari, Arrigo Miglio, vom Dienstagabend. Franziskus spreche den Menschen Mut zu und bete vor allem für diejenigen, die ihr Leben verloren haben, so das von Staatssekretär Pietro Parolin im Namen des Papstes versandte Telegramm.

    Papst Franziskus. Foto: dpa

    Vatikanstadt (DT/KNA) Papst Franziskus hat zu Solidarität mit den Opfern der Flutkatastrophe auf Sardinien aufgerufen. Mit großer Sorge habe der Papst die Nachricht von den Überschwemmungen auf der Insel gehört, von dem Verlust an Menschenleben, den Verletzungen und Schäden, heißt es in einem Telegramm an den Erzbischof von Cagliari, Arrigo Miglio, vom Dienstagabend. Franziskus spreche den Menschen Mut zu und bete vor allem für diejenigen, die ihr Leben verloren haben, so das von Staatssekretär Pietro Parolin im Namen des Papstes versandte Telegramm.

    Der Papst hoffe, dass die Betroffenen und Geschädigten in diesem schwierigen Moment rasch die notwendige Hilfe erhielten. Bei den Überschwemmungen infolge des Zyklons „Cleopatra“ sind seit Montagabend auf Sardinien mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 3 000 obdachlos geworden. Unterdessen hat die Italienische Bischofskonferenz eine Million Euro Soforthilfe für die Flutopfer auf Sardinien zur Verfügung gestellt. Die Mittel, die aus dem Etat der kirchlichen Steuereinnahmen stammen, sollten eine erste solidarische Antwort auf die Tragödie sein, heißt es in einer Mitteilung der Konferenz vom Mittwoch.

    Vor allem der Nordosten der Insel sei betroffen. Die regionale Caritas sei im ständigen Einsatz in dem Gebiet. Besonders schwer seien die Verwüstungen in der Diözese Olbia-Tempio, teilte die Bischofskonferenz mit. Bischof Sebastiano Sanguinetti habe seine Pfarrer und die Caritas-Verantwortlichen zusammengerufen, um die Hilfsarbeiten zu koordinieren. Kirchliche Sozial- und Aufnahmezentren blieben für die Obdachlosen rund um die Uhr geöffnet.