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    Papst besucht im September Tschechien

    Vatikanstadt (DT/KNA) Papst Benedikt XVI. reist vom 26. bis 28. September in die Tschechische Republik. Das teilte der Vatikan im Anschluss an eine Begegnung des Kirchenoberhaupts mit dem tschechischen Staatspräsident Vaclav Klaus am Samstag mit. Stationen des Besuchs sind den Angaben zufolge Prag, Brno (Brünn) und Stara Boleslav (Altbunzlau). Es ist die dreizehnte Auslandsreise des Papstes. Zu dem Besuch haben ihn laut Vatikan Klaus und die Tschechische Bischofskonferenz eingeladen. Benedikt XVI. empfing den Staatspräsidenten und dessen Ehefrau Livia am Samstagvormittag in Privataudienz. Tschechien kämpft derzeit mit einer Regierungskrise, nachdem die Mitte-Rechts-Regierung von Ministerpräsident Mirek Topolanek am 24. März durch ein Misstrauensvotum zu Fall gekommen ist. Eine Übergangsregierung unter Leitung des parteilosen Statistik-Experten Jan Fischer soll das Land zu den geplanten Neuwahlen am 9. und 10. Oktober führen. Die Situation der katholischen Kirche in Tschechien ist von einem Streit um Reparationen für die Enteignungen während der kommunistischen Ära geprägt. Eine Staat-Kirche-Kommission hatte sich Anfang 2008 auf ein Entschädigungsmodell verständigt, das unter anderem finanzielle Leistungen als Ausgleich für den beschlagnahmten Grundbesitz vorsieht. Die Zahlungen würden sich über den vorgesehenen Zeitraum von sechzig Jahren inklusive dem Inflationsausgleich auf gut zehn Milliarden Euro summieren. In der Bevölkerung stößt diese Lösung auf Unverständnis und breite Ablehnung.

    Vatikanstadt (DT/KNA) Papst Benedikt XVI. reist vom 26. bis 28. September in die Tschechische Republik. Das teilte der Vatikan im Anschluss an eine Begegnung des Kirchenoberhaupts mit dem tschechischen Staatspräsident Vaclav Klaus am Samstag mit. Stationen des Besuchs sind den Angaben zufolge Prag, Brno (Brünn) und Stara Boleslav (Altbunzlau). Es ist die dreizehnte Auslandsreise des Papstes. Zu dem Besuch haben ihn laut Vatikan Klaus und die Tschechische Bischofskonferenz eingeladen. Benedikt XVI. empfing den Staatspräsidenten und dessen Ehefrau Livia am Samstagvormittag in Privataudienz. Tschechien kämpft derzeit mit einer Regierungskrise, nachdem die Mitte-Rechts-Regierung von Ministerpräsident Mirek Topolanek am 24. März durch ein Misstrauensvotum zu Fall gekommen ist. Eine Übergangsregierung unter Leitung des parteilosen Statistik-Experten Jan Fischer soll das Land zu den geplanten Neuwahlen am 9. und 10. Oktober führen. Die Situation der katholischen Kirche in Tschechien ist von einem Streit um Reparationen für die Enteignungen während der kommunistischen Ära geprägt. Eine Staat-Kirche-Kommission hatte sich Anfang 2008 auf ein Entschädigungsmodell verständigt, das unter anderem finanzielle Leistungen als Ausgleich für den beschlagnahmten Grundbesitz vorsieht. Die Zahlungen würden sich über den vorgesehenen Zeitraum von sechzig Jahren inklusive dem Inflationsausgleich auf gut zehn Milliarden Euro summieren. In der Bevölkerung stößt diese Lösung auf Unverständnis und breite Ablehnung.