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    Papst: Hilfe für Flüchtlinge erhöhen

    Vatikanstadt (DT/KNA) Papst Franziskus hat zu mehr Unterstützung für die in irakische Kurdengebiete geflohenen Christen und Jesiden aufgerufen. Bei einer Audienz für Erzbischof Bashar Matte Warda von Erbil dankte er am Wochenende für die Unterstützung, die die dortige Kirche den aus Mossul und der Ninive-Ebene geflohenen Menschen leiste. Mit Beginn der Kälte und des Regens seien jedoch stabilere Strukturen notwendig, sagte er nach Angaben der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ (Sonntag). Franziskus habe die Gläubigen ermutigt, mit ihrer Hilfe für die Flüchtlinge fortzufahren, so der irakische Erzbischof in einem Interview des „Osservatore“. Allein in Erbil lebten 12 000 Familien, die nach Eroberung ihrer Heimat durch die islamistischen IS-Truppen geflohen waren. Die Erzdiözese Erbil versorge die Flüchtlinge mit Heizmaterial und Transportmitteln und kümmere sich um die Aufnahmestellen, so Warda. Zahlreiche Freiwillige unterstützten die Flüchtlinge. Inzwischen seien mehr als 400 Familien aus ihren Zelten in feste Wohnungen gebracht worden. Für 1 200 weitere Menschen seien Unterkünfte in Schulen geschaffen worden. Nach Angaben des Erzbischofs sind die anfänglichen Spenden und Lebensmittellieferungen für die Flüchtlinge zurückgegangen. Daher habe er ein Solidaritätsprogramm gestartet, um den Lebensunterhalt dieser Menschen zu sichern. Allerdings müssten mehr Strukturen geschaffen werden, „um ihnen eine Alternative zum Exil außerhalb des Iraks zu bieten“.

    Vatikanstadt (DT/KNA) Papst Franziskus hat zu mehr Unterstützung für die in irakische Kurdengebiete geflohenen Christen und Jesiden aufgerufen. Bei einer Audienz für Erzbischof Bashar Matte Warda von Erbil dankte er am Wochenende für die Unterstützung, die die dortige Kirche den aus Mossul und der Ninive-Ebene geflohenen Menschen leiste. Mit Beginn der Kälte und des Regens seien jedoch stabilere Strukturen notwendig, sagte er nach Angaben der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ (Sonntag). Franziskus habe die Gläubigen ermutigt, mit ihrer Hilfe für die Flüchtlinge fortzufahren, so der irakische Erzbischof in einem Interview des „Osservatore“. Allein in Erbil lebten 12 000 Familien, die nach Eroberung ihrer Heimat durch die islamistischen IS-Truppen geflohen waren. Die Erzdiözese Erbil versorge die Flüchtlinge mit Heizmaterial und Transportmitteln und kümmere sich um die Aufnahmestellen, so Warda. Zahlreiche Freiwillige unterstützten die Flüchtlinge. Inzwischen seien mehr als 400 Familien aus ihren Zelten in feste Wohnungen gebracht worden. Für 1 200 weitere Menschen seien Unterkünfte in Schulen geschaffen worden. Nach Angaben des Erzbischofs sind die anfänglichen Spenden und Lebensmittellieferungen für die Flüchtlinge zurückgegangen. Daher habe er ein Solidaritätsprogramm gestartet, um den Lebensunterhalt dieser Menschen zu sichern. Allerdings müssten mehr Strukturen geschaffen werden, „um ihnen eine Alternative zum Exil außerhalb des Iraks zu bieten“.

    kna