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    Ordensoberer will klares Verbot aktiver Sterbehilfe

    Paris/Brüssel (DT/KNA) Ein klares Verbot von aktiver Sterbehilfe fordert der Ordensobere der „Broeders van Liefde“, René Stockman, für die psychiatrischen Krankenhäuser des dem Orden angeschlossenen Vereins in Belgien. Sollte sich der Verein entschließen, aktive Sterbehilfe in den Häusern zu dulden, müsse sich der Orden von dem Verein trennen, sagte der Generalsuperior der französischen Zeitung „La Croix“. „Das wäre sehr schlimm, weil 15 unserer psychiatrischen Krankenhäuser ihre katholische Identität verlieren würden“, so Stockman. Der Verein „VZW Provincialaat der Broeders van Liefde“, der die psychiatrischen Zentren führt, ist dem Orden angegliedert. Im Vorstand sitzen elf Laien und drei Brüder der belgischen Ordenskongregation. Anfang August hatte sich Stockman an die drei Brüder gewandt und gefordert, dass sie sich zur katholischen Lehre und damit dem Respekt vor dem menschlichen Leben bekennen. Bis Anfang September haben sie laut „La Croix“ Zeit zu reagieren. Im April hatte der Orden in Belgien mitgeteilt, aktive Sterbehilfe bei unheilbaren psychischen Leiden in Zukunf nicht mehr ausschließen zu wollen. Der 1807 im belgischen Gent gegründete Orden „Broeders van Liefde“ hat nach eigenen Angaben weltweit 572 Mitglieder und ist in 31 Ländern aktiv. Seit der Gründung engagiert er sich besonders in der Pflege von psychisch Kranken. In Belgien trägt der Verein 15 psychiatrische Zentren mit insgesamt 5 500 Patienten.

    Paris/Brüssel (DT/KNA) Ein klares Verbot von aktiver Sterbehilfe fordert der Ordensobere der „Broeders van Liefde“, René Stockman, für die psychiatrischen Krankenhäuser des dem Orden angeschlossenen Vereins in Belgien. Sollte sich der Verein entschließen, aktive Sterbehilfe in den Häusern zu dulden, müsse sich der Orden von dem Verein trennen, sagte der Generalsuperior der französischen Zeitung „La Croix“. „Das wäre sehr schlimm, weil 15 unserer psychiatrischen Krankenhäuser ihre katholische Identität verlieren würden“, so Stockman. Der Verein „VZW Provincialaat der Broeders van Liefde“, der die psychiatrischen Zentren führt, ist dem Orden angegliedert. Im Vorstand sitzen elf Laien und drei Brüder der belgischen Ordenskongregation. Anfang August hatte sich Stockman an die drei Brüder gewandt und gefordert, dass sie sich zur katholischen Lehre und damit dem Respekt vor dem menschlichen Leben bekennen. Bis Anfang September haben sie laut „La Croix“ Zeit zu reagieren. Im April hatte der Orden in Belgien mitgeteilt, aktive Sterbehilfe bei unheilbaren psychischen Leiden in Zukunf nicht mehr ausschließen zu wollen. Der 1807 im belgischen Gent gegründete Orden „Broeders van Liefde“ hat nach eigenen Angaben weltweit 572 Mitglieder und ist in 31 Ländern aktiv. Seit der Gründung engagiert er sich besonders in der Pflege von psychisch Kranken. In Belgien trägt der Verein 15 psychiatrische Zentren mit insgesamt 5 500 Patienten.

    kna