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    Nigeria: Keine Lösung im Streit um Bischof

    Abuja (DT/KNA) Der Streit um die Leitung im nigerianischen Bistum Ahiara eskaliert. Wie lokale Medien am Sonntag berichteten, versammelten sich am Wochenende rund 3 000 Menschen vor der Kathedrale von Ahiara in Südostnigeria und forderten die Abberufung von Bischof Peter Okpaleke. Beteiligt an dem Protest waren laut Bericht auch zahlreiche Priester. Sie lehnen den im Jahr 2012 von Benedikt XVI. ernannten Bischof ab, weil er nicht aus der Region Mbaise stamme und nicht im Bistum verwurzelt sei. Papst Franziskus hatte bei einem Treffen mit einer Delegation aus der afrikanischen Diözese am 8. Juni im Vatikan in scharfer Weise in den Leitungsstreit eingegriffen und die Katholiken zum Gehorsam gegenüber ihrem Bischof aufgefordert. Von den rund 70 Priestern des Bistums verlangte er, binnen 30 Tagen eine schriftliche Loyalitätserklärung an den Papst zu enden. Wer dies verweigere, werde vom Dienst suspendiert. Franziskus sagte damals, es gehe nach seiner Einschätzung nicht um einen ethnischen Konflikt, sondern um eine widerrechtliche „Aneignung des Weinbergs des Herrn“. Wer sich der Amtsübernahme von Okpaleke widersetze, wolle „die Kirche zerstören“. Als Papst könne er nicht gleichgültig bleiben.

    Abuja (DT/KNA) Der Streit um die Leitung im nigerianischen Bistum Ahiara eskaliert. Wie lokale Medien am Sonntag berichteten, versammelten sich am Wochenende rund 3 000 Menschen vor der Kathedrale von Ahiara in Südostnigeria und forderten die Abberufung von Bischof Peter Okpaleke. Beteiligt an dem Protest waren laut Bericht auch zahlreiche Priester. Sie lehnen den im Jahr 2012 von Benedikt XVI. ernannten Bischof ab, weil er nicht aus der Region Mbaise stamme und nicht im Bistum verwurzelt sei. Papst Franziskus hatte bei einem Treffen mit einer Delegation aus der afrikanischen Diözese am 8. Juni im Vatikan in scharfer Weise in den Leitungsstreit eingegriffen und die Katholiken zum Gehorsam gegenüber ihrem Bischof aufgefordert. Von den rund 70 Priestern des Bistums verlangte er, binnen 30 Tagen eine schriftliche Loyalitätserklärung an den Papst zu enden. Wer dies verweigere, werde vom Dienst suspendiert. Franziskus sagte damals, es gehe nach seiner Einschätzung nicht um einen ethnischen Konflikt, sondern um eine widerrechtliche „Aneignung des Weinbergs des Herrn“. Wer sich der Amtsübernahme von Okpaleke widersetze, wolle „die Kirche zerstören“. Als Papst könne er nicht gleichgültig bleiben.

    kna