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    Neues Buch über Maximilian Kolbe

    Würzburg (DT/KNA) Im Würzburger Echter Verlag ist ein neues Buch über den heiligen Maximilian Kolbe (1894–1941) erschienen. Der polnische Märtyrer wurde am 14. August vor 70 Jahren von den Nationalsozialisten im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Die beiden jungen Würzburger Franziskaner-Minoriten Andreas Murk und Konrad Schlattmann haben sich auf die Suche nach den Spuren ihres prominenten Mitbruders begeben. Ihr Buch nimmt nicht nur sein selbstloses Opfer für einen Mithäftling in den Blick, sondern das ganze Leben und Wirken Kolbes. Das Vorwort stammt vom Bamberger Erzbischof Ludwig Schick. Schick sieht in dem Märtyrer eine „Leitfigur der Versöhnung in Europa“. Kolbe sei der geistige Vater der Aussöhnung zwischen Deutschland und Polen gewesen. Der Erzbischof ist Vorsitzender des Stiftungsrats einer nach dem Heiligen benannten Stiftung, die von deutschen und polnischen Bischöfen gegründet wurde. In Polen wurde 2011 als Gedenkjahr für den Ordensmann ausgerufen. Kolbe ging 1941 im Rahmen einer Strafaktion nach dem Fluchtversuch eines Häftlings freiwillig anstelle eines Familienvaters in den „Hungerbunker“, wo er nach zwei Wochen ohne Nahrung eine tödliche Giftspritze erhielt. Papst Johannes Paul II. (1978–2005) sprach ihn 1982 heilig. Murk und Schlattmann beschreiben ausführlich das Leben des Heiligen, seine marianisch geprägte Frömmigkeit und unternehmen den Versuch einer Aktualisierung seiner Spiritualität. Außerdem erhalten die Leser einen Einblick in die Arbeit des Maximilian Kolbe-Werkes in Freiburg, das sich seit 1973 für Überlebende der Konzentrationslager und Gettos in Mittel- und Osteuropa einsetzt.

    Würzburg (DT/KNA) Im Würzburger Echter Verlag ist ein neues Buch über den heiligen Maximilian Kolbe (1894–1941) erschienen. Der polnische Märtyrer wurde am 14. August vor 70 Jahren von den Nationalsozialisten im Konzentrationslager Auschwitz ermordet. Die beiden jungen Würzburger Franziskaner-Minoriten Andreas Murk und Konrad Schlattmann haben sich auf die Suche nach den Spuren ihres prominenten Mitbruders begeben. Ihr Buch nimmt nicht nur sein selbstloses Opfer für einen Mithäftling in den Blick, sondern das ganze Leben und Wirken Kolbes. Das Vorwort stammt vom Bamberger Erzbischof Ludwig Schick. Schick sieht in dem Märtyrer eine „Leitfigur der Versöhnung in Europa“. Kolbe sei der geistige Vater der Aussöhnung zwischen Deutschland und Polen gewesen. Der Erzbischof ist Vorsitzender des Stiftungsrats einer nach dem Heiligen benannten Stiftung, die von deutschen und polnischen Bischöfen gegründet wurde. In Polen wurde 2011 als Gedenkjahr für den Ordensmann ausgerufen. Kolbe ging 1941 im Rahmen einer Strafaktion nach dem Fluchtversuch eines Häftlings freiwillig anstelle eines Familienvaters in den „Hungerbunker“, wo er nach zwei Wochen ohne Nahrung eine tödliche Giftspritze erhielt. Papst Johannes Paul II. (1978–2005) sprach ihn 1982 heilig. Murk und Schlattmann beschreiben ausführlich das Leben des Heiligen, seine marianisch geprägte Frömmigkeit und unternehmen den Versuch einer Aktualisierung seiner Spiritualität. Außerdem erhalten die Leser einen Einblick in die Arbeit des Maximilian Kolbe-Werkes in Freiburg, das sich seit 1973 für Überlebende der Konzentrationslager und Gettos in Mittel- und Osteuropa einsetzt.

    Andreas Murk und Konrad Schlattmann: Maximilian Kolbe. Märtyrer der Nächstenliebe, Echter Verlag Würzburg 2011, 176 Seiten, EUR 12, 80