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    Nachwuchsmangel: Jesuiten verlassen Essen

    Essen/München (DT/KNA) Die Jesuiten geben nach knapp 400 Jahren ihren Standort in Essen auf. Einen entsprechenden Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) bestätigte der Sprecher der Deutschen Provinz der Jesuiten, Thomas Busch, am Donnerstag in München. Die Entscheidung sei aus personellen Gründen erfolgt. Ende Februar hatten die Jesuiten bereits ihren Rückzug aus Aachen angekündigt. Laut Busch sind keine weiteren Schließungen geplant. Der Orden bleibe in der Bundesrepublik mit 15 Niederlassungen vertreten. Zur Deutschen Provinz gehörten darüber hinaus vier Häuser im schwedischen Stockholm und Uppsala sowie im dänischen Kopenhagen und Aarhus. Derzeit verzeichne die Provinz 390 Patres. Die Schließung in Essen sei mit dem Ruhrbistum einvernehmlich entschieden worden. Für 1. Juli sei ein Abschiedsgottesdienst in der Kirche Sankt Ignatius im Stadtteil Holsterhausen mit Essens Bischof Franz-Josef Overbeck und Jesuiten-Provinzial Stefan Kiechle geplant.

    Essen/München (DT/KNA) Die Jesuiten geben nach knapp 400 Jahren ihren Standort in Essen auf. Einen entsprechenden Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) bestätigte der Sprecher der Deutschen Provinz der Jesuiten, Thomas Busch, am Donnerstag in München. Die Entscheidung sei aus personellen Gründen erfolgt. Ende Februar hatten die Jesuiten bereits ihren Rückzug aus Aachen angekündigt. Laut Busch sind keine weiteren Schließungen geplant. Der Orden bleibe in der Bundesrepublik mit 15 Niederlassungen vertreten. Zur Deutschen Provinz gehörten darüber hinaus vier Häuser im schwedischen Stockholm und Uppsala sowie im dänischen Kopenhagen und Aarhus. Derzeit verzeichne die Provinz 390 Patres. Die Schließung in Essen sei mit dem Ruhrbistum einvernehmlich entschieden worden. Für 1. Juli sei ein Abschiedsgottesdienst in der Kirche Sankt Ignatius im Stadtteil Holsterhausen mit Essens Bischof Franz-Josef Overbeck und Jesuiten-Provinzial Stefan Kiechle geplant.